Institut für Kulturpolitik unterstützt Workshop zu Homophobie in (post)kolonialen Kontexten

Montag, 01. Juli 2019 um 21:44 Uhr

Eine Kooperation des HoKi – Hochschulkino Hildesheim und der Filmreihe aus&über Afrika

© Edition Salzgeber

Homophobie ist ein weltweites Problem. Doch wieso ist Heterosexualität als gesellschaftliche Norm anerkannt und warum werden Menschen, die nicht heterosexuell sind, abgelehnt, diskriminiert und verfolgt? Antworten auf diese Fragen können wir im Kolonialismus finden.

Aufbauend auf den kenianischen Film Rafiki der Regisseurin Wanuri Kahiu wollen wir die Bedeutung von Sexualität im Kolonialismus untersuchen sowie das Zusammenspiel von Sexualität und „race“. Um zu verstehen, wie gesellschaftliche Normen und Weltanschauungen von Sexualität bis heute von kolonialen Konstrukten geprägt sind, werden wir uns mit verschiedenen Textausschnitten von postkolonialen Autor*innen beschäftigen.

Auf dieser Grundlage wollen wir uns in einem zweiten Teil des Workshops mit Homophobie heute auseinandersetzen, unsere eigene Haltung reflektieren und Strategien entwickeln, gegen Homophobie und für Toleranz und Gleichberechtigung aller Menschen einzustehen.

Fragen, die wir im Workshop behandeln werden, sind: Woher kommt Homophobie? Was ist das Zusammenspiel von Rassismus und Homophobie/„race“ und Sexualität? Wieso sind manche Menschengruppen/Länder besonders homophob oder werden als besonders homophob wahrgenommen? Wie drückt sich Homophobie heute aus? Was sind mögliche Strategien gegen Homophobie?

 

WORKSHOPKONZEPTION UND –LEITUNG: ANNAMARIA STAHL 

Montag, 08.07.2019 17 Uhr - 19 Uhr

Universität Hildesheim, Universitätsplatz 1, Raum N 431 

Infos und Anmeldung unter: nesemann@uni-hildesheim.de