Studienprogramm

Das Studien- und Qualifizierungskonzept sieht vor, eine transdisziplinäre und praxisnahe Ausbildung mit forschungsbegleitenden Lehrveranstaltungen zu kombinieren und so die praktische Aneignung von Kenntnissen und Erfahrungen zu fördern. Das Studienprogramm resultiert aus den vielfältigen und langjährigen Hildesheimer Erfahrungen in der Betreuung von (Post-)Doktorandinnen und Doktoranden und ist so konzipiert, dass sowohl interdisziplinäre als auch disziplinspezifische Veranstaltungen angeboten werden. Formen und Intensität der Betreuung verändern sich während der Promotionsphase. Während zu Beginn die inter- und transdisziplinäre Verortung des eigenen Themas und eine Auseinandersetzung mit kollegspezifischen wissenschaftlichen Methoden und Fragestellungen notwendig sind, wird gegen Ende vor allem die intensive Zusammenarbeit mit der Betreuerin oder dem Betreuer wichtig. 

Neben den interdisziplinären Intensivtreffen (Kolloquien) aller Beteiligten und der von den Kollegiatinnen und Kollegiaten veranstalteten Jahrestagung, die beide dem interdisziplinären Austausch dienen, wird das Qualifizierungsziel auf drei weiteren Ebenen verfolgt: Erstens wird durch die forschende Teilnahme am Hildesheimer Projektsemester, in dem alle zwei Jahre Projekte ästhetischer Praxis entwickelt und aufgeführt werden, das wechselseitige Verhältnis von wissenschaftlicher Reflexion und ästhetischer Praxis auch für die Forschungsvorhaben produktiv gemacht. Zweitens soll durch eine enge Betreuung in dezentralen Themengruppen eine Fokussierung auf die jeweilige Forschungsperspektive erreicht werden; und drittens werden durch Formen des E-Learning Arbeitsphasen und Recherchephasen auch außerhalb von Hildesheim ermöglicht. Abgerundet wird das Programm durch die Vermittlung von Schlüsselkompetenzen für die akademische Laufbahn durch die betreuenden Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer sowie eine damit einhergehende Reflexion und Diskussion wissenschaftlicher Praxis.