Austausch über digitale Lehre am Fachbereich 2

Stellungnahme des Instituts Philosophie

Detailansicht einer Laptoptastatur, auf der obersten Taste steht "Mit Touch ID entsperren"

Über Präsenz und Digitalität in der Lehre eines kulturwissenschaftlichen Fachbereichs

Als Institut für Philosophie möchten wir den Vorschlag machen, uns im Fachbereich unter Studierenden und Lehrenden über die Möglichkeiten und Grenzen digitaler Lehre auszutauschen. Weil sich die Beurteilung der bisherigen Erfahrungen auf ihre Chancen und Schwierigkeiten hin für jedes im Fachbereich vertretene Institut, jede Forschungsausrichtung und jedes Lehrselbstverständnis verschiedenartig gestaltet, sollten wir darüber miteinander ins Gespräch kommen! 

Wir finden es ausgesprochen wichtig, als Universität an den allgemeinen Lockerungen und Öffnungen unter Einhaltung der allgemein vorgeschriebenen Regeln zu partizipieren und dies vor allem durch diskursiven Austausch zu realisieren. Im gemeinsamen Gespräch sollte ausgelotet werden, wie solche Öffnungsprozesse bei gleichzeitiger maximaler gesellschaftlicher Solidarität und gebotener Vorsicht vollzogen werden können. Wir finden es wichtig, aktiv für eine demokratische Hochschule einzutreten, und sind der Auffassung, dass in einer Phase der Entspannung nach einer Akutsituation ein Diskussionsprozess darüber beginnen muss, wie bestimmte Anweisungen auf Institutsebene in der Lehrpraxis wirken. Es ist uns ein Anliegen, wieder beide Kommunikationsrichtungen zu öffnen, die top-down-Kommunikation und die bottom-up-Kommunikation.

Uns sind drei Ebenen für den Austausch besonders wichtig:

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Stellungnahme der Fachschaftsvertretung Philosophie

Nahaufname verworrener Kabel

Eindrücke des digitalen Semesters

Die Corona-Krise hat alle am Universitätsbetrieb Beteiligten – die Universitätsleitung, die Dozierenden, Mitarbeiter*innen aller Bereiche, sowie die Studierenden – vor enorme Herausforderungen gestellt. In kürzester Zeit musste die gesamte Lehre auf ein digitales Semester umgestellt werden. Dies ist nur mit der größtmöglichen Flexibilität und Bereitschaft aller gelungen.

Nach einigen Wochen Erfahrungen aus der Praxis eines digitalen Semesters wollen wir als Fachschaftsvertretung Philosophie nun unsere Eindrücke dessen wiedergeben. Dies erfolgt parallel zu und in gegenseitigem Wissen von einer Stellungnahme der Lehrenden des Philosophie-Instituts. Weiterhin holen wir derzeit über eine Umfrage unter den Philosophiestudierenden weitere Eindrücke ein, die diese somit vorläufige Stellungnahme ergänzen sollen.

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Aktuelles

 

CORONA-HILFEN & KREATIVE UNTERSTÜTZUNGSMÖGLICHKEITEN FÜR KULTUR

 

30.05.2020

Im Laufe der letzten Wochen sind eine Vielzahl verschiedener Hilfs- und Unterstützungsprogramme, Födermaßnahmen und Aktionen zum Umgang mit den geltenden Einschränkungen, die Kulturschaffende und Kultureinrichtungen betreffen, entstanden. Eine (wachsende) Auswahl der Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie nun hier.

 

Unterstützungprogramme von Bund und Ländern

Das Sofortprogramm NEUSTART der Bundesregierung fördert die Umsetzung Corona-bedingter Schutzmaßnahmen in Kultureinrichtungen. Genauere Informationen und die Möglichkeit zur Antragsstellung gibt es unter www.neustartkultur.de und soziokultur.de.

Auf der Seite des Kulturrats finden sich aktuelle Einschätzungen zur Lage und den Auswirkungen auf Kultur und Kunst sowie eine Auflistung verschiedener Förder- und Hilfsprogramme.

 

Spendenprojekte und Crowdfunding

Auf verschiedenen Crowdfunding-Plattformen gibt es aktuell gesonderte Bereiche für Spendenaktionen und Crowfunding-Projekte zum Ausgleich der durch die Einschränkungen der letzten Wochen entstandenen Ausfälle und Notlagen im Arbeitsfeld Kultur. So bei der kooperative Plattform der Sparkasse und betterplace.org zur Veröffentlichung von Spendenprojekten oder zum Crowdfunding bei Startnext für Projekte mit Bezug zu den Corona-bedingten Einschränkungen.

 

Weitere Möglichkeiten

Neben bundesweiten Unterstützungsprogrammen gibt es eine Vielzahl regionaler Aktionen zur Unterstützung von Künstler*innen,Kulturschaffenden, (kleineren) Kulturinstitutionen und kreativen Projekten. Etablierte Kulturinstitutionen starten Spendenaktionen und bieten zum Teil einen Überblick über regionale Aktionen, Aufrufe und Ausschreibungen, so zum Beispiel das Landesmuseum Stuttgart.


SEMESTERBEGINN | LSF | VERANSTALTUNGSWAHLEN

 

20.04.2020

 

Liebe Studierende,

Heute hat das Online-Sommersemester an der Universität Hildesheim begonnen und wir wünschen Ihnen und uns allen viel Geduld, Humor und hoffentlich wertvolle Erkenntnisse.

Nach der Absage des Projektsemesters sind in der letzten Woche zahlreiche neue Veranstaltungen im LSF eingetragen worden, für die Sie sich bereits angemeldet haben. An manchen Stellen ist eine Reduzierung der Teilnehmerzahl unumgänglich, denn auch und gerade Online-Seminare können zu groß werden. Wir haben uns sehr bemüht, möglichst polyvalent zu öffnen, so dass viele Veranstaltungen für mehrere Module geöffnet sind. In den letzten Tagen sind - z.B. für den Interdisziplinären Studienbereich - noch einige Öffnungen vorgenommen worden. Informieren Sie sich bitte fortlaufend im LSF über die Modulöffnungen, und nutzen Sie andere Veranstaltungen, wenn Sie an Ihrem Wunschseminar nicht teilnehmen können.

Sofern Sie einen Platz in einer Veranstaltung bekommen haben, bitten wir Sie sehr darum, die jeweilige Lehrform ernst zu nehmen und den Fliehkräften zu widerstehen, die üblicherweise im Laufe des Semesters einsetzen. Wir haben alle sehr kurzfristig sehr viel Arbeit investiert, damit dieses Semester stattfinden kann - lassen Sie es uns auch gemeinsam durchführen. Über Ihre Rückmeldungen, wenn etwas gar nicht funktioniert oder mit einfachen Mitteln besser laufen könnte, sind wir dankbar.

 

Mit besten Grüßen,

Annemarie Matzke (Studiendekanin)
Stefan Krankenhagen (Dekan)

 

 


ABSAGE PROJEKTSEMESTER | (DIGITALE) LEHRE | PRÜFUNGEN, PRAKTIKA, AUSLANDSSEMESTER

 

02.04.2020

Liebe Studierende,

Das Sommersemester steht vor der Tür und wir alle hatten uns auf ein aufregendes Projektsemester gefreut. Wie in so vielen Bereichen unseres Lebens ist leider auch die universitäre Lehre von den Auswirkungen der Corona-Epidemie betroffen.

 

ABSAGE PROJEKTSEMESTER

Nach Gesprächen mit Präsidium und in Abstimmung mit dem Dekanat und den Kolleg*innen ist deutlich geworden, dass wir in diesem Sommersemester kein vollwertiges Projektsemester anbieten können. Das Projektsemester lebt von der Arbeit vor Ort, vom direkten persönlichen Austausch und nicht zuletzt von der Erfahrung der gemeinsamen Präsentation der Ergebnisse. All dies wird in diesem Sommersemester so nicht möglich sein. Da das Projektsemester zentraler Bestandteil der kulturwissenschaftlichen Studiengänge ist, möchten wir allen Studierenden diese Erfahrung ermöglichen. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, das Projektsemester in diesem Sommersemester abzusagen und es in das Sommersemester 2021 zu verschieben.

Ihnen sollen daraus keine Nachteile entstehen: Studierenden, die im SoSe 2021 im 6. Semester sind, noch ein Projekt belegen müssen und gleichzeitig das Studium abschließen, werden wir angemessene Möglichkeiten bieten, beides zu vereinen. Gleiches gilt für die Studierende, die im SoSe 2020 in das 6. Semester kommen und noch ein Projekt belegen müssen: auch für sie finden wir Einzellösungen.

 

(DIGITALE) LEHRE

Dieses Semester wird auf jeden Fall digital beginnen – und zwar ab dem 20. April. Wir sind uns bewusst, dass dies für uns alle eine besondere Herausforderung bedeutet und es gerade in unseren Fächern nicht möglich ist, alle Lehrveranstaltungen einfach ‚online‘ abzuhalten. Wir suchen hier nach Lösungen, wie trotz dieser Herausforderungen und der besonderen Situation ihr Studium mit allen Einschränkungen machbar bleibt. Die aktuellen Entwicklungen sind hochschulweit unter https://www.uni-hildesheim.de/e-learning2020/ einzusehen.

Es kann durchaus sein, dass wir im Laufe des Sommers wieder in die Präsenz-Lehre einsteigen dürfen. Für dann wieder mögliche Exkursionen oder Blockveranstaltungen kann die ganze Dauer des Sommersemesters – bis 30.09. – genutzt werden.

Am 14.04. wird das überarbeitete Lehrprogramm im LSF verbindlich feststehen. Bitte beachten Sie, dass es bis dahin noch zu Absagen von Lehrveranstaltungen und Veränderungen kommen kann. Im Moment ist noch vieles in Bewegung (ob Festivals stattfinden, ob Lehrbeauftragte ihre Veranstaltungen online anbieten können etc.). Im Fachbereich haben wir entschieden, dass der Mehraufwand durch die Digitalisierung der Lehre sich auch in den Leistungspunkten niederschlagen soll.

 

PRÜFUNGEN, PRAKTIKA, AUSLANDSSEMESTER

Bei konkreten Fragen zu Prüfungen, zu Bachelor- und Masterarbeiten stehen ihnen die jeweiligen Prüfer*innen zur Verfügung. Bei grundsätzliche(re)m Klärungsbedarf stehen Ihnen Herr Flohr und Frau Obstoj zur Verfügung.

Bereits begonnene Praktika, die wegen Corona im Homeoffice fortgeführt oder abgebrochen werden mussten, werden in den kulturwissenschaftlichen Studiengängen voll angerechnet. Weitere Informationen dazu sowie zu Praktika, die aufgrund des Corona-Virus nicht angetreten werden können, finden sich auf https://www.uni-hildesheim.de/fb2/studium/karriere-alumni/praktikum/.

Zu abgebrochenen Auslandssemestern können wir im Moment noch nichts Konkretes sagen und bitten Sie, diese Website auch in den nächsten Tagen oder Wochen für weitere Informationen aufzusuchen.

 

Viele Grüße und alles Gute,

im Namen des Fachbereichs,

Annemarie Matzke (Studiendekanin)
Stefan Krankenhagen (Dekan)

 

 


Weitere Informationen und wichtige Hinweise zum Thema Coronavius an der Universität Hildesheim finden sie hier.