Mentoring-Programm: „Ich erkenne meine Stärken“

Mittwoch, 27. Juni 2018  / Alter: 140 Tage

Bis zum 1. Juli 2018 können sich Studentinnen und Absolventinnen für das Mentoring-Programm bewerben. Über neun Monate werden sie von erfahrenen Mentorinnen und Mentoren begleitet. Hier berichten die Studentinnen Luka Sackmann und Anna Kardziev über ihr Studium in den Bereichen Übersetzen sowie Angewandte Informatik und wie sie sich im Rahmen des Mentorings auf ihren Berufseinstieg vorbereiten.

Luka Sackmann spezialisiert sich an der Universität in Hildesheim auf das technische Übersetzen. Im Mentoring-Programm des Gleichstellungsbüros wird die 26-Jährige ein Jahr lang auf ihrem Weg in das Berufsleben gecoacht. Foto: Isa Lange/Uni Hildesheim

Studentinnen und Absolventinnen können sich aktuell für das „ProKarriere-Mentoring“ bewerben. Das Mentoringprogramm richtet sich an Studentinnen aller Fachrichtungen der letzten beiden Semester ihres Bachelor-Studiums, an alle Master-Studentinnen und an Absolventinnen.

Der Bewerbungsschluss ist der 1. Juli 2018, mehr Informationen finden Sie online. Das Mentoring beginnt dann im Wintersemester 2018/19.

Das Programm funktioniert so: Über neun Monate wird eine „Mentee“ (Studentin oder Absolventin) am Beginn ihrer beruflichen Laufbahn von einer berufserfahrenen Person begleitet und gefördert, sagt Dr. Silvia Lange, Projektleiterin und Gleichstellungsbeauftragte der Universität Hildesheim. Mentorinnen und Mentoren aus Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlichen Einrichtungen geben dabei ihre Erfahrungen weiter. Ergänzt wird die Mentoringbeziehung durch ein an den Bedarfen der Mentees ausgerichtetes Begleitprogramm.

Wer Fragen zu dem Programm „ProKarriere-Mentoring: Karriereförderung für Studentinnen und Absolventinnen mit und ohne Migrationshintergrund“ hat, erreicht die Projektkoordinatorin Sandra Ahnen vom Gleichstellungsbüro der Universität Hildesheim unter 05121 883 92162 und ahnens[at]uni-hildesheim.de.

Jetzt bewerben bis zum 1. Juli 2018

Warum nehmen Sie am Mentoring-Programm teil?

Hier berichten zwei Studentinnen aus dem aktuellen Mentoring-Jahrgang über ihr Studium in den Bereichen Übersetzungswissenschaft sowie Angewandte Informatik. Sie geben einen Einblick, warum sie das Mentoring-Programm anderen Studentinnen weiterempfehlen.

„Ich habe viel in mein Studium investiert und erkenne im Mentoring-Programm meine Stärken“

Luka Sackmann studiert „Internationale Kommunikation und Übersetzen“ und spezialisiert sich in Hildesheim auf das technische Übersetzen. Im Mentoring-Programm des Gleichstellungsbüros wird die 26-Jährige ein Jahr lang auf ihrem Weg in das Berufsleben gecoacht.

„Viele Fragen mich: Technische Redaktion – ist das nicht langweilig? Ich habe viele Jahre in mein Studium an der Universität Hildesheim investiert. Als technische Übersetzerin bearbeite ich etwa Installationsanleitungen in der Automobilindustrie. Ich schreibe gerne Texte strukturiert, ohne Schnörkel, und habe Freude daran, Texte aufzuräumen und zu erklären, wie eine Maschine funktioniert. Das Mentoring-Programm ist eine ideale Unterstützung im Übergang vom Studium in das Berufsleben. Ich erkenne meine Stärken und konzentriere mich auf das, was ich beruflich erreichen möchte“, sagt die Studentin.

„Meine Mentorin kommt aus dem Maschinellen Lernen und zeigt mir vielfältige Berufswege auf“

Anna Kardziev, 26, studiert „Angewandte Informatik“ an der Universität Hildesheim. Sie schreibt ihre Masterarbeit über künstliche Intelligenz: „Fallbasierte Konfiguration“ und wird ein Jahr lang in ihrer Abschlussphase von einer Mentorin aus der Wirtschaft im Programm „ProKarriere-Mentoring“ begleitet.

„Ich studiere ‚Informationsmanagement und Informationstechnologie‘ mit dem Schwerpunkt Angewandte Informatik. In meiner Masterarbeit setze ich mich mit einem Mechanismus der künstlichen Intelligenz auseinander, der mit Erfahrungswissen arbeitet. Dabei wird Erfahrung aus der Vergangenheit genutzt, um daraus zu lernen und zukünftige ähnliche Probleme zu lösen. Ein Beispiel: Mithilfe von Erfahrungswissen können in der Industrie Diagnosesysteme bei Wartungsarbeiten schneller erkennen, wie eine technische Maschine repariert werden kann. In meinem Bachelorstudium habe ich mich in Magdeburg vor allem mit dem Wissensmanagement beschäftigt, in Hildesheim kann ich die technische Seite stärken, mich spezialisieren. Ich studiere bei Professor Klaus-Dieter Althoff im Bereich ‚Intelligente Informationssysteme‘ am Institut für Informatik und bei Professor Ralf Knackstedt an der Abteilung ‚Informationssysteme und Unternehmensmodellierung‘.

Ich möchte in meiner beruflichen Zukunft im Wissensmanagement in einem Wirtschaftsunternehmen arbeiten. Meine Familie kommt nicht aus dem IT-Bereich, es fiel mir schwer zu wissen, was ich mit einem Informatikstudium beruflich anstreben kann. Ein Jahr lang nehme ich jetzt am ‚ProKarriere‘-Mentoring des Gleichstellungsbüros teil. Das ist ideal: Meine Mentorin kommt aus dem Bereich ‚Maschinelles Lernen‘ und zeigt mir vielfältige Berufswege auf“, sagt die Studentin Anna Kardziev.

TIPP: Wer sich für ein IT-Studium interessierte, sollte den Info-Nachmittag „Studium & Karriere im IT-Bereich" am 4. Juli 2018 an der Universität Hildesheim nicht verpassen.

Von: Pressestelle, Isa Lange

Luka Sackmann spezialisiert sich an der Universität in Hildesheim auf das technische Übersetzen. Im Mentoring-Programm des Gleichstellungsbüros wird die 26-Jährige ein Jahr lang auf ihrem Weg in das Berufsleben gecoacht. Foto: Isa Lange/Uni Hildesheim