Mathematikolympiade: 200 kleine Mathe-Genies an der Uni

Dienstag, 15. Mai 2018  / Alter: 94 Tage

Etwa 200 Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen rechnen und knobeln am Donnerstag, 17. Mai 2018, während der Landesrunde der Mathematik-Olympiade an der Universität Hildesheim. Lehtamtsstudentinnen und Lehramtsstudenten organisieren die Olympiade gemeinsam mit Professorin Barbara Schmidt-Thieme.

Professorin Barbara Schmidt-Thieme forscht und lehrt am Samelson-Campus. Die Sammlungen der Mediothek am Institut für Mathematik und Angewandte Informatik der Universität Hildesheim werden von Studierenden und Lehrerinnen und Lehrern für Recherchen und Forschung genutzt, etwa in den Bereichen „Mathematik und Sprache“ sowie „Mathematikgeschichte“. Fotos: IMAI (1), Lange (1)

Schülerinnen und Schüler aus 20 Schulen aus der Stadt und dem Landkreis Hildesheim nahmen Ende der Woche an der Landesrunde der „Mathe-Olympiade“ an der Universität Hildesheim teil. Dabei lernen die Grundschüler Lehrende und Studierende der Uni kennen und können Hörsaal-Luft schnuppern. Im Mittelpunkt des Wettbewerbs stehen knifflige Matheaufgaben, nach einer Begrüßung beginnen ab 10:00 Uhr die Klausuren für die kleinen Mathe-Genies. Die 200 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler waren in der zweiten Runde der Olympiade erfolgreich, in der nun folgenden niedersächischen Landesrunde entscheidet sich, wer mit Gold- und Silbermedaillen sowie weiteren Urkunden ausgezeichnet wird.

Mathematikprofessorin Barbara Schmidt-Thieme, die mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Olympiade organisiert, zeigt sich begeistert von dem Interesse der Kinder. Barbara Schmidt-Thieme dankt den Lehrerinnen und Lehrer und Eltern, die ihre Kinder motivieren, zu knobeln, zu rechnen, mit ihnen über Mathematik sprechen. Eltern sollten ihr Kind auch mal fragen „Was habt ihr denn heute in Mathematik gemacht? Das bringt die Schule in den Alltag, macht Schulwissen lebendig.“

Am Donnerstag werden Lehrer, Mitarbeiter der Universität und Studierende zeitgleich mit den Schülern über den Aufgaben brüten und immer wieder erstaunt sein, was hier mathematisch geleistet wird. „Wir müssen weiter nach Wegen suchen, auch bei den anderen Kindern ein Interesse an Mathematik zu wecken und zu erhalten. sagt Barbara Schmidt-Thieme. Die Professorin für Mathematik und ihre Didaktik befasst sich am Institut für Mathematik und Angewandte Informatik der Universität Hildesheim in der Forschung unter anderem mit Repräsentationsformen mathematischen Wissens, mit der Entwicklung und dem Gebrauch von Fachsprachkompetenz und der Geschichte der Mathematik und des Mathematikunterrichts. In Hildesheim bildet sie gemeinsam mit dem Team des Mathematikinstituts Mathematiklehrerinnen und Mathematiklehrer für Grund-, Haupt- und Realschulen aus. Seit März 2018 wird sie dabei von Professor Boris Girnat unterstützt.

Kurz erklärt

Tipp für Studierende: „Mediothek Mathematik“ am Samelson-Campus

Die „Mediothek Mathematik“ bietet Studierenden, Referendarinnen und Referendaren und Lehrerinnen und Lehrern Lehrwerke und vor allem Materialien für den Mathematikunterricht in verschiedenen Jahrgangsstufen verschiedener Schulformen und unterschiedlicher mathematischer Bereiche an. Die Mediothek wird zur Informationsrecherche, für Reflexion und Analyse am Videoarbeitsplatz und in der Forschung in den beiden Schwerpunktsammlungen „Mathematik und Sprache“ sowie „Mathematikgeschichte“ genutzt. Interessierte erreichen das Team um Prof. Dr. Barbara Schmidt-Thieme unter mediothek@imai.uni-hildesheim.de.

Arbeitsgruppe für Didaktik der Mathematik

Von: Pressestelle, Isa Lange

Professorin Barbara Schmidt-Thieme forscht und lehrt am Samelson-Campus. Die Sammlungen der Mediothek am Institut für Mathematik und Angewandte Informatik der Universität Hildesheim werden von Studierenden und Lehrerinnen und Lehrern für Recherchen und Forschung genutzt, etwa in den Bereichen „Mathematik und Sprache“ sowie „Mathematikgeschichte“. Fotos: IMAI (1), Lange (1)