Munzel-Neubauer, Katja

Munzel-Neubauer, Katja

Arbeitstitel

„Evaluation ausgewählter Diagnostiken für deutschsprachige legasthene
Englischlerner der 5. und 6. Schulstufe sowie die Entwicklung eines
entsprechenden Diagnostikverfahrens“

Wissenschaftliche Betreuer

Prof. Dr. Claudia Mähler (Institut für Psychologie, Universität Hildesheim)

Prof. Dr. Ulla Beushausen (Studiengang Logopädie, HAWK Hildesheim)

Inhalt des Promotionsvorhabens

Die meisten Kinder, die eine Legasthenie in ihrer Muttersprache (in diesem Fall deutsch) haben, weisen diese Schwierigkeiten auch beim Fremdsprachenerwerb auf. Da fast jedes Kind hierzulande in der Schule Englisch als Fremdsprache lernt, diese Sprache jedoch durch große Unterschiede von Aussprache und Schriftsprache gekennzeichnet ist, wäre es wichtig, die lese-rechtschreibschwachen Schüler auch in diesem Fach gezielt fördern zu können. Dazu bedarf es am Anfang des englischen Schriftspracherwerbs (5./6. Klasse) eines Diagnostikverfahrens zur quantitativen und qualitativen Fehleranalyse. Bisher gibt es nur wenige und sehr rudimentäre Verfahren. Diese Verfahren sollen bewertet und aus den Erkenntnissen ein eigenes Verfahren entwickelt werden. Anschließend erfolgt die Erprobung und Evaluierung dieses Verfahrens unter testanalytischen Gesichtspunkten.

Methodische Vorgehensweise

A. Sammlung und Analyse deutscher und englischer Diagnostikverfahren

B. Identifizierung der muttersprachlichen Bedarfsunterschiede inkl. der Erstellung eines Kriterienkatalogs

C. Analyse der nicht-standardisierten Diagnostikverfahren für deutschsprachige legasthene Englischlerner

D. Erarbeitung eines Diagnostikverfahrens

E. Evaluation des Verfahrens