Kristian Folta-Schoofs

Professor Dr. rer. nat. Kristian Folta-Schoofs

Foto Kristian Folta-Schoofs

Kontakt:

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Raum: W1-107
Sprechzeit: Montags, 15.00 bis 16.00 Uhr
Homepage: https://www.uni-hildesheim.de/fb1/institute/psychologie/mitglieder/kristian-folta-schoofs/ Homepage

Tätigkeitsbereiche:

  • Institut für Psychologie [Stellv. Leitung]
  • Institut für Psychologie [Professor]
  • Kompetenzzentrum Frühe Kindheit Niedersachsen [Sprecher - Forschungseinheit Neurobiologische Grundlagen]
  • Kommission für Gleichstellung (KfG) (2:2:2:2) [Vertreter Gruppe Professoren_innen (P)]
  • Fachbereichsrat Fachbereich 1 (7:2:2:2) [Vertreter Gruppe Professoren_innen (P)]
  • Prüfungsausschuss Pädagogische Psychologie / Psychologie [Vertreter Gruppe Professoren_innen (P)]
  • Studienqualitätskommission (KfS) (4:1:1:6) [Stellvertreter Gruppe Professoren_innen (Stellv. P) - FB 1]

Arbeitsgruppe Neurodidaktik

Die Neurodidaktik ist ein faszinierendes, junges, aufstrebendes und interdisziplinär ausgerichtetes Forschungsgebiet, das sich forschend, lehrend und praxisbezogen mit dem Gegenstandsbereich "Lernen" in Anwendungsfeldern von Erziehung und Bildung befasst. Dabei bedient sie sich der Erkenntnisse und der Methoden sowohl der Psychologie als auch der Erziehungswissenschaft sowie der kognitiven und affektiven Neurowissenschaften. Das Forschungsinteresse der Neurodidaktik bewegt sich entlang eines Kontinuums, dass von der Übernahme von Erkenntnissen der kognitiven und affektiven Neurowissenschaften sowie der Psychologie und der Erziehungswissenschaft, über eigenständige Grundlagenforschung bis hin zur praxisbezogenen Intervention und Evaluation von Maßnahmen zur Verbesserung des Lernens in Feldern von Erziehung und Bildung reicht. Entsprechend kann man die Neurodidaktik als grundlagen-, anwendungs- und praxisorientierte Wissenschaft verstehen. Als grundlagenorientierte Wissenschaft erweitert und systematisiert die Neurodidaktik das allgemeine Wissen zum Gegenstandsbereich "Lernen" und zwar unabhängig von der Frage, ob sich aus diesem Wissen unmittelbare oder für die Zukunft denkbare Anwendungsmöglichkeiten ergeben. Dabei prüft sie die wissenschaftliche Gültigkeit ihrer Theorien und Hypothesen mit Hilfe von systematisch angelegten und streng kontrollierten Laborexperimenten. Dazu kommen in unserer Arbeitsgruppe vorwiegend EEG- und Eye-Tracking-Methoden zum Einsatz. Als anwendungsorientierte Wissenschaft trägt die Neurodidaktik neurodidaktische, neurowissenschaftliche, psychologische und erziehungswissenschaftliche Forschungsergebnisse zusammen, die für Praxisfelder von Erziehung und Bildung relevant sind, und integriert diese Erkenntnisse zu weiterführenden Forschungsperspektiven und komplexen praxisnahen Theorien, die den Menschen als gleichermaßen biologisches, psychisches und soziales Lebewesen anerkennen. Diese Forschungsperspektiven und integrativen Theorien führen zur Planung und Durchführung von Feldexperimenten, in denen die Gültigkeit der weiterführenden Hypothesen und Schlussfolgerungen unter realistischeren Bedingungen als im Laborexperiment, jedoch unter stärker kontrollierten Bedingungen als in einer Feldstudie, überprüft werden können. Als praxisorientierte Wissenschaft entwickelt die Neurodidaktik aus komplexen praxisnahen Modellen konkrete Interventionen, die der Optimierung von Erziehungsprozessen in der Familie, der Gestaltung von Lernumgebungen und Lernmaterialien sowie der Verbesserung von professioneller Wissensvermittlung in Institutionen von Bildung und Weiterbildung dienen können. Dabei wird die Wirksamkeit dieser Interventionen in Feldstudien wissenschaftlich evaluiert und deren Nutzen in Bezug auf die erzielten (und nicht erzielten!) Lern- und Leistungsverbesserungen kritisch reflektiert. Neben der Evaluation und Reflexion der eigenen Interventionen ist es die Verantwortung einer praxisorientierten Neurodidaktik, das verfügbare Wissen zum "hirngerechten" Lernen in Vorträgen, Weiterbildungen und Workshops aufzuzeigen, um auf diese Weise zur Professionalisierung von erzieherisch Handelnden (vor allem Eltern, Erzieher und Lehrer) in Bereichen von Erziehung und Bildung beizutragen.

 

Seit 2010 ist die Arbeitsgruppe Neurodidaktik des Instituts für Psychologie der Stiftung Universität Hildesheim mit dem Kompetenzzentrum Frühe Kindheit Niedersachsen assoziiert.

 

Kompetenzzentrum Frühe Kindheit Niedersachsen

Aktuelles / Aktuelle Veröffentlichungen

10/2017 Neue Veröffentlichung:

Kappes, C., Streubel, B., Droste, K. L., Folta-Schoofs, K.  (2017). Linking the Positivity Effect in Attention with Affective Outcomes: Age Group Differences and the Role of Arousal. Frontiers in Psychology - Emotion Science, 8, 1-11. doi: 10.3389/fpsyg.2017.01877.

Folta-Schoofs, K. , Hesse-Zwillus, M., Kieslinger, N., Kruse, J., & Schulz, R. (2017). Museen „inklusiv“ gestalten. Wissenschaftliche Evaluation von Maßnahmen für eine barrierefreie Museumsgestaltung. Hildesheim, Zürich, New York: Georg Olms.

 

Sonstiges:

08/2017 Herr Prof. Dr. Kristian Folta-Schoofs wurde in den Aufsichtsrat des Diakonie Himmelsthür e. V. berufen. Die Diakonie Himmelsthür ist der größte Dienstleister für Eingliederungshilfen und Teilhabeleistungen in Niedersachsen.

08/2017 Herr Prof. Dr. Kristian Folta-Schoofs hat aus Mitteln des niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur einen Reisekostenzuschuss zur Förderung der Wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit dem Ausland erhalten

12/2016 Herr Prof. Dr. Kristian Folta-Schoofs wurde durch die VolkswagenStiftung/Niedersächisches Vorab im Rahmen eines Verbundprojektes zum Thema "Frühkindliche Bildung und Entwicklung - Kooperative Forschung und Praxistransfer": "Inklusive Bildungsforschung der frühen Kindheit als multidisziplinäre Herausforderung / Teilprojekt: STARK - Soziales Training von Raumwahrnehmung und Raumkognition" (Antragsteller: Prof. Dr. Kristian Folta-Schoofs & Prof. Dr. Barbara Schmidt-Thieme) eine Förderung von ca. 193.000 EUR (2017 bis 2019) bewilligt. Die Gesamtfördersumme des Verbundprojektes, dem mehrere Mitglieder des Kompetenzzentrums Frühe Kindheit Niedersachsen angehören, umfasst 1.3 Mio. EUR.

12/2016 Frau Dr. Jasmin Kizilirmak hat vom Fachbereich Erziehungs- und Sozialwissenschaften der Stiftung Universität Hildesheim eine Honorierung ihrer wissenschaftlichen Leistungen in Höhe von 1.000 EUR erhalten.

09/2016 Herr Prof. Dr. Kristian Folta-Schoofs hat von der Universitätsgesellschaft der Universität Hildesheim den Preis der Universitätsgesellschaft für besonderes Engagement und herausragende Leistung zur Gestaltung einer offenen Bildungslandschaft zwischen Universität und Öffentlichkeit erhalten. Der Preis ist mit 1.000 EUR dotiert und wurde in Anwesenheit des Hildesheimer Oberbürgermeisters Dr. Ingo Meier feierlich übergeben.  

06/2016 Frau Dr. Jasmin Kizilirmak hat von der Unterkommission für Gleichstellung der Stiftung Universität Hildesheim Mittel zur Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses erhalten.

Kurz - Lebenslauf

1995 – 2000                  Studium der Psychologie an der Universität Münster

2000 – 2001                  Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Psychologischen Institut III (Methodenlehre, Entwicklungspsychologie, Pädagogische Psychologie) der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster

2001 – 2005                  Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kognitive Neurowissenschaften, Abteilung Biopsychologie (Prof. Dr. Dr. h.c. Onur Güntürkün), der Ruhr-Universität Bochum

2005                              Promotion (Dr. rer. nat.)

2005 – 2008                  Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Kognitive
Neurowissenschaften (Prof. Dr. Stefan Treue) des Deutschen Primatenzentrums (Leibniz-Institut für Primatenforschung) in Göttingen

2008 – 2013                   Stiftungs-Juniorprofessor für „Neurobiologische Grundlagen des Lernens“ am Institut für Psychologie der Stiftung Universität Hildesheim

seit 2013                       Universitätsprofessor für „Neurodidaktik“ am Institut für Psychologie der Stiftung Universität Hildesheim

Auszeichnungen und Preise

28.09.2016 Preis der Universitätsgesellschaft für besonderes Engagement und herausragende Leistung zur Gestaltung einer offenen Bildungslandschaft zwischen Universität und Öffentlichkeit (Kategorie Lehrende), Stiftung Universität Hildesheim.

28.09.2013 Posterpreis anlässlich des 9. Gemeinsamen  Symposiums der Deutschen Gesellschaft für Verkehrspsychologie e.V. (DGVP) und der Deutschen Gesellschaft für Verkehrsmedizin e.V. (DGVM): Teske, J., Khosravianarab, K, von Jan, U., Kanngießer, J., Folta-Schoofs, K., Albrecht, U.-V. (2013). Mobiles Smarttracking - Mobile und objektivierbare Untersuchung der Fahrtüchtigkeit. Heringsdorf.

29.01.2013 Deutscher E-Learning Innovations- und Nachwuchs-Award (d-elina) 2013
(1. Platz) in der Kategorie Campus (Kooperationsprojekt mit dem Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik der Technischen Universität Braunschweig und der Medizinischen Hochschule Hannover (Leitung des Projektes: Dr. Urs-Vito Albrecht).

16.01.2013 Georg-Elias-Lehrpreis für exzellente Lehre (1. Platz), Fachgruppe Psychologie, Georg-August-Universität Göttingen.

18.01.2012 Georg-Elias-Lehrpreis für exzellente Lehre (2. Platz), Fachgruppe Psychologie, Georg-August-Universität Göttingen.

Mitgliedschaften

-       Mitglied im Deutschen Hochschulverband (DHV),

-       Mitglied der Neurowissenschaftlichen Gesellschaft (NWG),

-       Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPS),

        o   Fachgruppe Biologische Psychologie und Neuropsychologie,

        o   Fachgruppe Entwicklungspsychologie,  

        o   Fachgruppe Pädagogische Psychologie,

-       Gründungsmitglied der European Society for Cognitive and Affective Neuroscience (ESCAN),

-       Mitglied im Aufsichtsrat des Diakonie Himmelsthür e. V. (seit 2017),

-       Ehrenamtliches Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Gesellschaft für Neurophysiologische
        Entwicklung e. V., DGNE (seit 2015),

-       Gastwissenschaftler am Deutschen Primatenzentrum (Leibniz-Institut für Primatenforschung) in  
        Göttingen, Abteilung Kognitive Neurowissenschaften (seit 2008),

-       Mitglied der Sprechergruppe des Kompetenzzentrums Frühe Kindheit Niedersachsen (seit 2010),

-       Stellvertretendes Mitglied der Senatskommission für Studienqualitätsmittel (seit 2016),

-       Mitglied im Fachbereichsrat des Fachbereichs I (Erziehungs- und Sozialwissenschaften) der Universität
        Hildesheim (seit 2015),

-       Stellvertretender Geschäftsführer des Instituts für Psychologie der Universität Hildesheim (seit 2017)

-       Vorsitzender der Prüfungskommission des Instituts für Psychologie der Universität Hildesheim (seit 2016),

-       Mitglied der Prüfungskommission des Instituts für Psychologie der Universität Hildesheim (seit 2016),

-       Mitglied der Prüfungskommission für den Weiterbildungsmaster „Inklusive Pädagogik und Kommunikation“
        der Universität Hildesheim (seit 2014).

Externe wissenschaftliche Kooperationen

AMEOS-Klinikum Hildesheim (Akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Göttingen):

Dr. med. Dieter Felbel (Chefarzt), Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie

Dipl.- Psych. Hans-Jörg Bethge (Leitender Psychologe), Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie

 

Diakonie Himmelsthür e. V., Hildesheim-Sorsum:

Dr. med. Hans Ulrich Peltner (Medizinische Leitung), Integrierter Medizinischer Dienst

 

Medizinische Hochschule Hannover (MHH):

Dr. med. Urs-Vito Albrecht, MPH, Leiter FG Innovative Sonderprojekte, Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik der Technischen Universität Braunschweig und der MHH

Dr. rer. biol. hum. Ute v. Jan, Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik der Technischen Universität Braunschweig und der MHH

Dr. Jörg Teske, Forensischer Toxikologe GTFCh, Institut für Rechtsmedizin

 

Krankenhaus Lindenbrunn, Coppenbrügge:

Dr. rer. nat. Christoph Rettig (Leitender Neuropsychologe)

 

Burghof-Klinik Rinteln:

Prof. Dr. med. Detlef E. Dietrich (Ärztlicher Direktor)

 

Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH):

Prof. Dr. med. Eckart Altenmüller, Leiter des Instituts für Musikphysiologie und Musikermedizin (IMMM)

 

Universität Oldenburg:

Prof. Dr. Dietmar Grube, Fakultät für Bildungs- und Sozialwissenschaften, Institut für Pädagogik, Pädagogische Psychologie

 

Leibniz-Institut für Primatenforschung Göttingen (DPZ):

Prof. Dr. Stefan Treue, Kognitive Neurowissenschaften

 

Universität Erfurt:

Prof. Dr. Gerd Mannhaupt, Grundlegung Deutsch, Institut für Grundschulpädagogik und Kindheitsforschung

 

Ruhr-Universität Bochum:

Prof. Dr. Oliver Wolf, Kognitionspsychologie, Fakultät für Psychologie

 

HELIOS-Klinik Holthausen, Hattingen:

Dr. rer. medic Volker Völzke (Leitender Neuropsychologe)

Unser Labor

 

Unsere Hardware:

  • 2 x 32-Kanal EEG-Verstärker (BrainAmp DC, BrainProducts)
  • PowerPack für EEG-Verstärker
  • 2 x 5-Kanal EEG-Verstärker (ProComp, MediTech)
  • EEG-Neurofeedback-System
  • Aktivelektroden (Acti-Cap, BrainProducts), AG/AgCl-Ringelektroden
  • IViewX High-Speed Eye-Tracking-System (1250Hz, SMI)
  • 2 x mobile Eye-Tracking Brillen (binokular 140 Hz, Pupil Labs)
  • 2 x Epson Moverio BT300
  • Psychophysische Messarbeitsplätze
  • Analyserechner
  • Gefriereinheiten

 

Software:

  • MATLAB (The Mathworks)
  • E-Prime 3
  • Presentation
  • BrainVision Recorder (BrainProducts)
  • BrainVision Analyzer (BrainProducts)
  • Experiment Suite 360° & BeGaze (SMI)
  • EEGLab/ILab
  • Testbatterie zur Aufmerksamkeitsprüfung, TAP 2.0)

 

 

Publikationen (seit 2010)

Kappes, C., Streubel, B., Droste, K., Folta-Schoofs, K. (in press). Linking the Positivity Effect in Attention with Affective Outcomes: Age Group Differences and the Role of Arousal. Frontiers Psychology –Emotion Science. 

Folta-Schoofs, K. , Hesse-Zwillus, M., Kieslinger, N., Kruse, J., & Schulz, R. (2017). Museen „inklusiv“ gestalten. Wissenschaftliche Evaluation von Maßnahmen für eine barrierefreie Museumsgestaltung. Hildesheim, Zürich, New York: Georg Olms.

Kizilirmak, J.M., Thürich, H., Folta-Schoofs, K., Schott, B.H., Richardson-Klavehn, A. (2016). Neural correlates of learning from induced insight: A case for reward-based episodic encoding. Frontiers in Psychology, 7: 1693, 1-16. Doi: 10.3389/fpsyg.2016.01693.

Folta-Schoofs, K., Hilke, C., Bethge, H.-J., & Felbel, D. (2015). Attention deficit hyperactivity disorder: precise time reproduction, but accelerated saccadic peak velocity of voluntary eye movements after MPH-medication. In: T. Heinen (Ed.), Advances in Visual Perception Research (pp. 107-140). New York, NV: Nova Science Publishers (ISBN: 978-1-63482-455-2). 

Folta-Schoofs, K., Wolf, O.T., Treue, S., Schoofs, D. (2014). Perceptual complexity, rather than valence or arousal accounts for distracter-induced overproductions of temporal durations. Acta Psychologica, 147, 51-59 (DOI: 10.1016/j.actpsy.2013.10.001).

Albrecht, U.-V., Folta-Schoofs, K., Behrends, M. & von Jan, U. (2013). Effects of Mobile Augmented Reality Learning Compared to Textbook Learning on Medical Students - Randomized Controlled Pilot Study. Journal of Medical Internet Research, 15(8), e182. DOI: 10.2196/jmir.2497. 

Folta-Schoofs, K. (2013). Wo und wie entstehen Emotionen? pflegen: palliativ, 20, 8-12.

Folta-Schoofs, K. (2013). Biopsychology. Selected chapters. Pearson: Harlow (ISBN 978-1-78376-491-4).

Folta, K. (2012). Das kulturell lernende Gehirn: Neurobiologische Grundlagen Kultureller Bildung. In: Kultur macht Schule in Niedersachsen, pp. 11-12. Bundesvereinigung für Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) e.V. in Kooperation mit dem Koordinationsbüro "Kultur macht Schule" der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Niedersachsen (LKJ) e.V. (Hsg.). Druckhaus Süd, Köln (ISBN 978-3-924407-96-4).

Folta, K. (2011). Das emotional lernende Gehirn. Zu den hirnphysiologischen und neuropsychologischen Grundlagen des Lernens. In: Wolfenbütteler Akademietexte (Band 49): Und noch mal mit Gefühl. Die Rolle der Emotionen in Kultur und Kulturvermittlung, pp. 28-40. K. Ermert (Hrsg.). Books on Demand, Norderstedt (ISBN 978-3-929622-49-2).

Folta, K. (2011). Lernen und Schulleistung – Biopsychologische Grundlagen. Studienbrief zum Fernstudium an der Technischen Universität Kaiserslautern. 

Folta, K. & Mähler, C. (2011). Schnelle Augenbewegungen und visuelle Fixation bei Kindern mit einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS). Kindheit und Entwicklung, 20 (1), 21-30. 

Folta, K. (2010). Neurobiologische Erkenntnisse zum frühkindlichen Lernen: Implikationen für die frühkindliche Förderung? FORUM für Kinder- und Jugendarbeit, 26 (4), 39-42. 

Eingeladene Universitäts-/Institutsvorträge (seit 2013)

Folta-Schoofs, K. (14.10.2016). Fokus „Lernen“: Die Bedeutung der Neuron-Glia-Interaktion. Vortrag im Rahmen des Elterntages der Stiftung Universität Hildesheim, Hildesheim.

Folta-Schoofs, K. (07.12.2015). „Schulbücher im Brennpunkt: Erwartungen, Erkenntnisse, Entwicklungen“. Podiumsdiskussion anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des Georg-Eckert-Instituts / Leibniz-Institut für Internationale Schulbuchforschung, Braunschweig.

Folta-Schoofs, K. (24.11.2015). Die Konstruktion der Erinnerung – Erkenntnisse der neurobiologischen Lern- und Gedächtnisforschung. Eingeladener Vortrag auf der Fachkonferenz „Empires to be remembered“ der Österreichischen Akademie der Wissenschaften / Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung, Wien.

Folta-Schoofs, K. (10.07.2015). Neurowissenschaftliche Methoden in der Bildungsforschung. Vortrag auf der Fachtagung „Methoden der Bildungsforschung“ des Centrums für Lehrerbildung und Bildungsforschung (CeLeB), Universität Hildesheim.

Folta-Schoofs, K. (28.04.2015). LOGO – Wissenschaft aus Braunschweig: Schreibheft oder Tablet? Lernen im digitalen Zeitalter. Podiumsdiskussion. Haus der Wissenschaft, Braunschweig.

Folta-Schoofs, K. (20.01.2015). Inklusion und Teilhabe aus neurowissenschaftlicher Perspektive, Ringvorlesung Inklusion, Universität Hildesheim.

Folta-Schoofs, K. (12.11.2014). Die Verarbeitung von Sekundenintervallen unter Störreizbedingungen. Vortrag im Rahmen des Interdisziplinären Kolloquiums für Studierende des MA-Studiengangs MuM (Medientext und Medienübersetzung), Institut für Übersetzungswissenschaft und Fachkommunikation, Universität Hildesheim.

Folta-Schoofs, K. (21.01.2014). Angeboren oder anerzogen: Beiträge aus natur- und sozialwissenschaftlicher Perspektive. Ringvorlesung „Kind, Kinder, Kindheiten“ des Kompetenzzentrums Frühe Kindheit Niedersachsen, Universität Hildesheim, Hildesheim.

Folta-Schoofs, K. (06.01.2014). Nachhaltige Lernprozesse vs. „Digitale Demenz“? Hagener Hochschulgespräche, Fachhochschule Südwestfalen (University of Applied Sciences), Hagen.  

Folta-Schoofs, K. (03.12.2013). Lernen, Denken und Verhalten unter Stress: Mechanismen, Folgen, Perspektiven. Patientenuniversität "Gesundheitsbildung für Jedermann - Gesund und Selbstbestimmt älter werden", Medizinische Hochschule Hannover.

Folta-Schoofs, K. (18.10.2013). Neues aus der Hirnforschung: Bewegung - Lernen - Denken. Vortrag im Rahmen des Elterntages der Universität Hildesheim, Hildesheim.

Folta-Schoofs, K. (01.02.2013). "Bildung als Wechselspiel: Wie wirkt sich das Zusammenspiel von biophysischen, psychischen und sozialen Faktoren auf den (Erfolg im) Lebenslauf aus?". Diskussionsrunde im Rahmen der 1. Winter-School des Margot-Möller-Promotionskollegs der Universität Hildesheim, Hildesheim.

Kongressvorträge (seit 2010)

Tschammler, C., Zimmermann, D., Meyer-Marcotty, P., Wiegand, A., Folta-Schoofs, K. (2017). Die visuelle Wahrnehmung von Kindern mit Early Childhood Caries – Eine Eye-tracking-Untersuchung. Vortrag im Rahmen der dritten Gemeinschaftstagung der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ) und der Deutschen Gesellschaft für Endodontologie und zahnärztliche Traumatologie (DGET) mit der Deutschen Gesellschaft für Präventivzahnmedizin (DGPZM) und der Deutschen Gesellschaft für Restaurative und Regnerative Zahnerhaltung (DGR2Z). Charité Universitätsmedizin, Berlin.

Folta-Schoofs, K. (06.04.2016). Zukunft Lernen – Neurotechnologien auf dem Vormarsch. Vortrag im Rahmen des Niedersächsischen Beratungslehrerkongresses, Stiftung Universität Hildesheim, Hildesheim.

Kappes, C., Folta-Schoofs, K., Droste, K., Streubel, B. (2015). Linking positivity effects in eye tracking and well-being: Arousal and within-group differences count. Talk at the Annual scientific Meeting of the Gerontological Society of America (GSA), Orlando, Florida, USA.

Folta-Schoofs, K. (2013). Neurobiologische Grundlagen des Lernens im Kleinst- und Kleinkindalter. 5. Kongress zur Kindesentwicklung der Deutschen Gesellschaft neurophysiologischer Entwicklungsförderer e.V., Hannover.

Folta-Schoofs, K. (2013). Effects of psychosocially induced stress on working memory performance and saccadic peak-velocity. Flash-Talk at the 6th Sino-German Frontiers of Science Symposium, Halle.

Folta-Schoofs, K. (2012). Augenbewegungsstörungen - ein neuer diagnostischer Indikator für AD(H)S? Eingeladener Hauptvortrag zur Jahrestagung der Internationalen Vereinigung für Binokulare Vollkorrektion (IVBV), Mainz.

Folta-Schoofs, K. (2012). Language and Timing: Deficits in coding isochronous rhythms as observed in language-disturbed children. Flash-Talk at the 5th Sino-German Frontiers of Science Symposium, Nanjing, China.

Folta, K. (2011). Effects of methylphenidate on saccadic responses in children with ADHD. Flash-Talk at the 4th Sino-German Frontiers of Science Symposium, Berlin.

Schoofs, D., Folta, K., Wolf, O.T. (2011). Die Effekte von psychosozialem Stress auf die Arbeitsgedächtnisleistung und Interferenzstabilität bei emotional neutralen und negativen Distraktoren. Fachtagung "Psychologie und Gehirn" der Deutsche Gesellschaft für Psychophysiologie und ihre Anwendung (DGPA) zusammen mit der Fachgruppe Biologische Psychologie und Neuropsychologie der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs), Heidelberg.

Folta, K., Treue, S., Bethge, H.J., Felbel, D., Degenhardt, V., Harms, C., Richter, A., Mähler, C. (2010). Auffälligkeiten im Blickverhalten von Kindern mit diagnostizierter Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS): Eine Eye-Tracking-Studie. 47. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs), Bremen.

Schoofs, D., Folta, K., Wolf, O.T. (2010). Stress und Emotionen: Wie soll man sich da eine Telefonnummer merken. Forschungsreferat der Arbeitsgruppe „Auswirkungen von Stress auf präfrontal vermittelte kognitive Funktionen“. 47. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs), Bremen.

Folta, K. (2010). Neurobiologische Grundlagen von Lernen und Schulleistung. 106. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ). Filmpark Babelsberg, Potsdam.

Folta, K. (2010). Attention, Timing, and Preference Behavior: A Neuroeconomic Perspective. Flash-Talk at the Sino-German Frontiers of Science Symposium, Qingdao, China.

Folta, K. (2010). Entwicklungsabhängige Veränderungen der Verarbeitung isochroner Rhythmen. 52. Tagung experimentell arbeitender Psychologen (TEAP), Saarbrücken.

Folta, K., Treue, S., Bethge, H.J., Felbel, D., Degenhardt, V., Harms, C., Mähler, C. (2010). Auffälligkeiten im Blickbewegungsverhalten von Kindern mit diagnostizierter Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS): Eine Eye-Tracking-Studie. Tagung „Bildung und individuelle Förderung in Kindertageseinrichtungen und Schulen“. Stiftung Universität Hildesheim, Hildesheim.

Grube, D., Folta, K., Schlosser, C., Linderkamp, F. (2010). Working memory in children with specific language impairment. 8th European Conference on psychological theory and research on Intellectual and Developmental Disabilities. Geneva, Switzerland.

Wissenschaftliche Posterbeiträge (seit 2010)

Kappes, C., Folta-Schoofs, K., Droste, K., Streubel, B. (2015). The positivity effect and ist relation to well-being: The influence of Arousal. Poster at „Active Healthy Aging“ (AHA), Magdeburg.

Folta-Schoofs, K. (2014). The role of perceptual and semantic processing on visually distracted time reproduction. 44th Annual Meeting of the Society for Neuroscience, Washington D.C., USA.

Harms, B.A., Mavinga, A., Folta-Schoofs, K. (2014). The role of perceptual and semantic processing on visually distracted time reproduction. Poster at the 30th International Congress of Clinical Neurophysiology of the IFCN (ICCN) and the 58th Annual Meeting of the German Society for Clinical Neurophysiology and Functional Imaging (DGKN), Berlin, Germany.  

Albrecht, U.-V., Khosravianarab, K., Folta-Schoofs, K., Teske, J., Kanngießer, J., von Jan, U. (2013). Mobile SmartTracking - Finding Objective Parameters for Determining Fitness to Drive. Dreiländertagung der Deutschen, Schweizerischen und Österreichischen Gesellschaft für Biomedizinische Technik, BMT 2013, Graz, Österreich.

Teske, J., Khosravianarab, K, von Jan, U., Kanngießer, J., Folta-Schoofs, K., Albrecht, U.-V. (2013). Mobiles Smarttracking - Mobile und objektivierbare Untersuchung der Fahrtüchtigkeit. 9. Gemeinsames Symposium der Deutschen Gesellschaft für Verkehrspsychologie e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Verkehrsmedizin e.V., Heringsdorf, Usedom.

Folta-Schoofs, K. (2013). Effects of psychosocially induced stress on working memory performance and saccadic peak-velocity. Poster at the 6th Sino-German Frontiers of Science Symposium, Halle.

Albrecht, U.-V., von Jan, U., Noll, C., Folta-Schoofs, K., Raap, U. (2013). marble®: Begreifen, Erfahren und Erleben – Lernen mit mobiler Augmented Reality in der Medizin. LEARNTEC 2013, Karlsruhe.

Lessing, N., Folta-Schoofs, K. (2013). The influence of exogenous sex hormones on human attention and cognition: An ERP-study. 10th Göttingen Meeting of the German Neuroscience Society, Göttingen.

Folta-Schoofs, K. (2012). Language and Timing: Deficits in coding isochronous rhythms as observed in language-disturbed children. Poster at the 5th Sino-German Frontiers of Science Symposium, Nanjing, China.

Folta, K., Treue, S., Harms, K., Richter, A., Bethge, H.J., Felbel, D., Dietrich, D., Mähler, C. (2011). Activation of frontal cortex modulates saccadic peak-velocities in children with ADHD. 41th Annual Meeting of the Society for Neuroscience, Washington, USA.

Folta, K. (2011). Effects of methylphenidate on saccadic responses in children with ADHD. Poster at the 4th Sino-German Frontiers of Science Symposium, Berlin.

Schoofs, D., Folta, K., Wolf, O.T. (2011). Die Effekte von psychosozialem Stress auf die Arbeitsgedächtnisleistung und Interferenzstabilität bei emotional neutralen und negativen Distraktoren. Psychologie und Gehirn 2011, Heidelberg.

Folta, K., Treue, S., Bethge, H.J., Felbel, D., Degenhardt, V., Harms, C., Richter, A., Mähler, C. (2010). Impairments of saccadic control in children with attention deficit hyperactivity disorder (ADHD): An Eye-Tracking study. 7th Forum of European Neuroscience (FENS), Amsterdam, Niederlande.

Beckmann, B., Grube, D., Folta, K. (2010). Language and Timing: Deficits in coding isochronous rhythms as observed in language-disturbed children. 7th Forum of European Neuroscience (FENS), Amsterdam, Niederlande.

Machmer, A., Wolter, S., Folta, K., Wolf, O.T., Schoofs, D. (2010). The influence of the Trier Social Stress Test on attention, working memory, and oculomotor behavior: An eye-tracking study. 7th Forum of European Neuroscience (FENS), Amsterdam, Niederlande.

Daldrup, T, Folta, K., Treue, S. (2010). Interval-timing: Interference-suppression in rhesus-monkeys and humans. Annual Meeting of Primate Neurobiology, Tübingen.