Klinische Psychologie ist "die Wissenschaft von der Entwicklung und Anwendung von Theorien, Methoden und Techniken der Psychologie und ihrer Nachbardisziplinen bei Individuen und Gruppen, die unter Störungen oder Krankheiten (unabhängig von deren Ursache) leiden.

Diese können sich im Erleben und Verhalten, aber auch vorwiegend im somatischen Bereich manifestieren. Gegenstandsbereich der Klinischen Psychologie ist aber auch der Personenkreis, der im Hinblick auf derartige Störungen und Krankheiten gefährdet erscheint.

Dabei werden in der Praxis psychologische Methoden der Diagnostik, Prävention, Beratung, Rehabilitation und Therapie eingesetzt." (Baumann & Perrez, 1990).

Zur Arbeitsgruppe klinische Psychologie und Psychotherapie gehören:

Von links oben nach rechts unten: M.Sc. Nele Wulfes, Dr. Nora Lessing, M.Sc. Carolin Behrens, Dr. Christine Hofheinz, Prof. Dr. Christoph Kröger, Doreen Kreykenbohm, Katja Amelung, M.Sc. Leonie Strunk, M.Sc. Marieke Hansmann, M.Sc. Stephanie Rudolph, Dr. Valentin Markov.

Auf dem Bild nicht vertreten sind: Privatdozent Dr. apl. Prof. Axel Kobelt-Pönicke, Dr. rer. nat Elisa Ewald (Mutterschutz), M.Sc. Annika Drückler, M.Sc. Ines Passier und M.Sc. Gesa Lameyer

Informationen für Studierende:

Bei Fragen zu folgenden Themen wenden Sie sich bitte an:

 

 

 

Aktuelles

In unserer Abteilung ist eine Stelle für eine:n wissenschaftliche:n Mitarbeiter:in (Stellenumfang 100%) zu besetzen. Nähere Informationen zur Bewerbung und den Fristen entnehmen Sie bitte der Ausschreibung.

Wir suchen derzeit für die Mitarbeit im Forschungsprojekt "Frühe Intervention am Arbeitsplatz" eine studentische Hilfskraft. Nähere Informationen können Sie der Ausschreibung entnehmen.

Sie dürfen sich gerne initiativ bewerben: Im Rahmen der Reform der Psychotherapieausbildung und des Aufbaus der Hochschulambulanz für Forschung und Lehre haben wir (fast) kontinuierlich den Bedarf unser Team zu erweitern und engagierte Kolleg*innen zu gewinnen.

 

Bachelorarbeit zum Thema Biofeedback und Angststörungen wird mit dem Förderpreis der Universitätsgesellschaft für das Jahr 2021 ausgezeichnet

Es ist möglich durch Selbstwahrnehmung den eigenen Körper so zu trainieren, dass auch in angsteinflößenden Situationen die Ruhe bewahrt werden kann und es nicht zu Herzrasen kommt. Damit dies selbstständig funktioniert und keiner ständigen, bewussten Kontrolle bedarf, kann dies mithilfe von Biofeedback trainiert werden. Etablierte Verfahren haben stattdessen bei bestimmten Personengruppen unzureichende oder sogar keine Wirkung gezeigt oder verfestigen Ängste teilweise sogar. Deshalb ist Biofeedback vor allem für Panik- und Angstpatienten eine attraktive Therapiemethode ergänzend zu Psychopharmaka.

Diese alternative Therapiemethode erforscht an der Universität Hildesheim in der Arbeitsgruppe klinische Psychologie und Psychotherapie Dr. Valentin Markov. Unter seiner Leitung verfasste Julia Hoffmeister zur Anwendung des Biofeedbacks zur Behandlung von Angststörungen eine gelungene Bachelorarbeit, für welche sie den Förderpreis der Universitätsgesellschaft 2021 erhielt (s. Fotos). Positiv hervorgehoben wurde dabei die ausführliche Beschreibung der Angststörungen mit den entsprechenden Klassifikationen, Prävalenzen, klinischen Relevanzen und Behandlungen. Auch die vielfältigen darunter ökonomischen Belastungen für Betroffene wurden umfassend aufgezeigt. Funktionen und Wirkmechanismen der Herzratenvariabilität (HRV) und ihr Bezug zu Angststörungen sind sehr gut und schlüssig dargestellt worden. Die Arbeit von Julia Hoffmeister liefert dabei Hinweise für die Nutzbarkeit der neuen Therapiemethode.

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