Aktuelle Abschlussarbeiten

Bei näherem Interesse zu einem Thema für Bachelor- oder Masterarbeiten wenden Sie sich bitte an den:die jeweilige:n Ansprechpartner:in.

Bachelorarbeiten

Allgemeine Vorgaben

Mögliche Formen für Abschlussarbeiten

  • Analyse bestehender Daten
  • Studienplanung

Exposé

Aufbau: erste Seite: Titel, Einführung, Vorstudien, Ziele; zweite Seite: Relevanz der Studie, tabellarischer Zeitplan, Literaturangaben

Format: Name, Matr.-Nummer, Seitenangabe in Kopfzeile; Randbreite: links 2 cm, rechts 3,5 cm, Datum und Unterschrift nicht vergessen

  • das Exposé ist verpflichtend
  • Beispiele für aktuelle Themen nutzen, eigenes Thema möglich
  • Korrektur des Exposés erfolgt einmal

Abschlussarbeit

  • beachten Sie aktuelle Merkblätter und Richtlinien
  • Seminarteilnahme „Angststörungen“ günstig
  • Umfang: max. 30 Seiten, exklusive Formalien, Tabellen und Literatur

Themenbereiche

Einzelfallstudien

...z.B. im Kontext der Paartherapie bzw. der psychoonkologischen Behandlung

 

Menschen mit Behinderung

Beispielhafte Themen

Klinische Diagnostik - reliable und valide Instrumente?

Psychotherapeutische Behandlung - evidenzbasierte Ansätze

Expressed Emotions

Familienberatung

Paartherapie und Vergebung

Kurzbeschreibung

Partnerschaft ist eine der wichtigsten Quellen für Lebensfreude und psychische Stabilität. Nicht verwunderlich, dass Scheidung bzw. Trennung zu den schwerwiegenden kritischen Lebensereignissen im Verlauf der Lebensgeschichte gehört. Eine besondere Bedeutung kommen daher den meist vorausgehenden Beziehungsstörungen zu, die Anlass für das Aufsuchen einer Paartherapie sein können. Derartige Störungen manifestieren sich auf allen Verhaltensebenen (z.B. in Form negativer Kausalattributionen, Beschimpfungen in direkten Interaktionen, erhöhter psychophysiologischer Erregung und damit einhergehenden Gefühlen z. B. Wut und Verbitterung).

Psychoonkologie

Kurzbeschreibung

Die Diagnose einer Krebserkrankung zu erhalten, reißt viele Betroffene aus ihrem Alltag. Sie geht mit einer Vielzahl (psychosozialer) Belastungen einher. Psychoonkologie ist eine Teildisziplin der Onkologie, die unter anderem Ansätze entwickelt mit diesen psychosozialen Folgen während einer Behandlung und nach einer überstandenen Krebserkrankung umzugehen. Auch der Umgang mit den psychologischen Aspekten im Palliativbereich ist eine Aufgabe von Psychoonkologie.

Arbeit und psychische Gesundheit

Kurzbeschreibung

Die eigene Berufstätigkeit ist eine wichtige Quelle der Lebenszufriedenheit und hat gesundheitsförderliche Funktionen. Sie trägt zur persönlichen Identität, der Weiterentwicklung von Kompetenzen und finanziellen Sicherheit bei. Außerdem fördert sie die Entstehung sozialer Unterstützungsnetzwerke und ermöglicht das Erleben von Wertschätzung und Anerkennung. Berufliche Belastungen wie Arbeitsplatzunsicherheit, Konflikte mit Vorgesetzten oder hohe Anforderungen können jedoch auch zu psychischen Beschwerden führen oder bestehende psychische Störungen aufrechterhalten bzw. verschlimmern. Neben somatischen Beschwerden und familiären Belastungen stellen arbeitsbezogene Belastungen einen häufigen Grund für die Inanspruchnahme psychotherapeutischer Versorgungsangebote dar.

Konkrete Themenvorschläge

Arbeitsplatzbezogene Psychotherapie – Arbeit als Ressource

  • Inhalt: Arbeitsplatzbezogene Interventionen stellen bei Patient:innen mit arbeitsbezogenen Problemen eine sinnvolle Ergänzung der psychotherapeutischen Behandlung dar. Unklar ist jedoch, ob auch Patient:innen mit primär privaten Problemen, bei denen die Arbeit eine Ressource darstellt, von einer arbeitsplatzbezogenen Kurzzeitintervention profitieren können (z. B. durch ressourcenorientierte Interventionen).
  • Nähere Informationen: Konzeption einer Studie zur Untersuchung der Effekte einer arbeitsplatzbezogenen Kurzzeitintervention bei Patient:innen mit primär privaten Problemen
  • Ansprechperson: M.Sc. Marieke Hansmann

Veränderungsverlauf arbeitsplatzbezogener Selbstwirksamkeitserwartungen

  • Inhalt: Selbstwirksamkeit bezeichnet die Überzeugung, selbst schwierige Aufgaben, Herausforderungen oder Probleme durch eigenes Handeln erfolgreich bewältigen zu können. Sie beeinflusst, welche Aufgaben begonnen und wie hartnäckig Ziele verfolgt werden. Die arbeitsplatzbezogene Selbstwirksamkeitserwartung hat einen prädiktiven Wert für die Rückkehr an den Arbeitsplatz nach längerer psychisch bedingter Arbeitsunfähigkeit.
  • Nähere Informationen: Konzeption einer Studie: Es soll untersucht werden, wie sich die arbeitsplatzbezogene Selbstwirksamkeitserwartung im Verlauf einer arbeitsplatzbezogenen Kurzzeitintervention verändert und wie sich einzelne Bestandteile der Intervention auf die arbeitsplatzbezogene Selbstwirksamkeitserwartung auswirken.
  • Ansprechperson: M.Sc. Marieke Hansmann

Masterarbeiten

Allgemeine Vorgaben

Exposé

Aufbau: Titel, Einführung, Vorstudien, Ziele; Stichprobe, Operationalisierung, Statistik, Relevanz der Studie, tabellarischer Zeitplan, Literaturangaben

Format: Name, Matr.-Nummer, Seitenangabe in Kopfzeile; Randbreite: links 2 cm, rechts 3,5 cm, max. 4 Seiten, Datum und Unterschrift nicht vergessen

  • das Exposé ist verpflichtend
  • Beispiele für aktuelle Themen nutzen; eigenes Thema möglich
  • Korrektur des Exposés erfolgt einmal

Abschlussarbeit

  • beachten Sie aktuelle Merkblätter und Richtlinien
  • Seminarteilnahme „Forschungsmethoden“ verpflichtend!
  • Umfang: max. 30 Seiten, exklusive Formalien, Tabellen und Literatur

Themenbereiche

Paartherapie, Einbezug von Partnern und Angehörigen, Prävention

Kurzbeschreibung

Partnerschaft ist eine der wichtigsten Quellen für Lebensfreude und psychische Stabilität. Nicht verwunderlich, dass Scheidung bzw. Trennung zu den schwerwiegenden kritischen Lebensereignissen im Verlauf der Lebensgeschichte gehört. Einer besonderen Bedeutung kommen daher den meist vorausgehenden Beziehungsstörungen zu, die Anlass für das Aufsuchen einer Paartherapie sein können. Derartige Störungen manifestieren sich auf allen Verhaltensebenen (z.B. in Form negativer Kausalattributionen, Beschimpfungen in direkten Interaktionen, erhöhter psychophysiologischer Erregung und damit einhergehenden Gefühlen z. B. Wut und Verbitterung).

Konkrete Themenvorschläge

Attributionsprozesse bei Paaren

  • Inhalt: In jeder Partnerschaft kommt es früher oder später zu kränkendem oder verletzendem Verhalten. Welche Auswirkungen dies auf die Partnerschaft hat, hängt auch davon ab, wie das Verhalten des Partners erklärt wird (z.B. internale oder externale Attribution).
  • Ansprechpersonen: Dr. Nora Lessing

 

Partnerschaftliches Lernprogramm (ELP) bei schwer adipösen Erwachsenen nach bariatrischer Operation

  • Nähere Informationen: Gruppenarbeit (2 bis 4 Personen)

  • Ansprechperson: Prof. Dr. Christoph Kröger
  • Kooperation mit: Dr. Köhler, HEH Braunschweig

 

Partnerschaftliche und elterliche Gewalt. Prävalenz, Inzidenz und assoziierte Merkmale

  • Inhalt: Partnerschaftliche und elterliche Gewalt betreffen einen erheblichen Teil der Bevölkerung. Die Frage nach der Häufigkeit und potenziellen Zunahme dieser Gewaltformen ist aktuell vor allem im Kontext der Corona-Pandemie von besonderem Interesse. Entsprechende Gewalterfahrungen können schwerwiegende physische, psychische und wirtschaftliche Folgen haben. Risikofaktoren, die die Gewaltausübung begünstigen, sind teilweise noch umstritten. Aufgrund der gravierenden Auswirkungen, gesellschaftlichen Relevanz und teils widersprüchlichen Studienergebnissen ist eine differenzierte Untersuchung der Prävalenz, Inzidenz und assoziierten Merkmale partnerschaftlicher und elterlicher Gewalt angezeigt.

  • Nähere Informationen: Bevölkerungsrepräsentative Studie, als Gruppenarbeit (2 bis 4 Personen) möglich

  • Ansprechpersonen: Alexandra von Thadden, Prof. Dr. Christoph Kröger
  • Kooperation mit: Prof. Dr. Kliem, Jena

Rehabilitationspsychologie

Kurzbeschreibung

Die Rehabilitationspsychologie kann als ein umfangreiches Anwendungsgebiet der Klinischen Psychologie aufgefasst werden. Das Ziel von Rehabilitation im Allgemeinen ist es, Folgen physischer und psychischer Erkrankungen auf das soziale und berufliche Leben zu mindern oder zu beseitigen und somit die gleichberechtigte Aktivität und Teilhabe chronisch erkrankter Menschen im Alltag und Erwerbsleben zu ermöglichen. Die Rehabilitationspsychologie betrachtet im Rahmen ihrer Forschung z.B.  die Umsetzung von Leistungen zur medizinischen und beruflichen Rehabilitation in Rehabilitationseinrichtungen nach SGB VI. Hierbei werden deren Wirksamkeit, die beispielsweise an der erfolgreichen Wiedereingliederung der erkrankten Menschen ins Erwerbsleben gemessen werden kann, betrachtet. Die Relevanz dieses Forschungszweigs ergibt sich u.a. daraus, dass über erfolgreich durchgeführte und nachhaltig wirksame Rehabilitationsangebote für Rehabilitand:innen der Wiedereintritt in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ermöglicht wird und somit das Rentenniveau der Solidargemeinschaft dauerhaft gesichert werden kann.

Konkrete Themenvorschläge

Effektivität stationärer psychosomatischer Rehabilitation im Langzeitverlauf in Abhängigkeit vom Ausmaß der Arbeitsunfähigkeitszeiten im Jahr vor der Behandlung

 

Validierung eines diagnostischen Interviews zur Einschätzung des Leistungsvermögens in der medizinisch-psychosomatischen Rehabilitation (SIRS-2)

  • Inhalt: Die Einschätzung des Leistungsvermögens in der psychosomatisch-psychiatrischen Diagnostik ist immer noch mit vielen Unsicherheiten behaftet, da sich die Einschränkungen durch psychische Erkrankungen auf die Anforderungen des Arbeitsplatzes in manchen Fällen nicht objektivieren lassen. Hinzu kommen nicht ausgesprochene Versorgungswünsche der Patient*innen, die die Validierung der Beschwerdedarstellung zusätzlich erschweren. Im amerikanischen Sprachraum gilt der SIRS-2, ein diagnostisches Interview zur Validierung psychischer Beschwerden, als Goldstandard für die psychologische Begutachtung. Nun ist das Interview zwar auf dem deutschen Markt, jedoch im klinisch-psychosomatischen Setting noch nicht erprobt worden.
  • Gegenstand der Masterarbeit ist die Erhebung des klinischen Interviews in der stationären Rehabilitation (n=40) und die Korrelation mit weiteren psychischen Dimensionen aus der elektronischen Basisdokumentation (Depression, Angst, Somatisierung, sozialmedizinische Prognose usw.).
  • Diese Abschlussarbeit kann im Rahmen eines Praktikums im Rehazentrum Oberharz absolviet werden (Für Kost und Logie kommt die DRV BS-H auf).

Ansprechperson

Privatdozent Dr. apl. Professor Axel Kobelt-Pönicke

Borderline-Persönlichkeitsstörung

Kurzbeschreibung

Die Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) kommt zwar in der Allgemeinbevölkerung selten vor. Jedoch nehmen die Betroffenen aufgrund der hohen Symptombelastung und den Krankheitsfolgen Einrichtungen des Gesundheitssystems in erheblicher Weise in Anspruch. Krisenhafte Zustände führen immer wieder zu stationären Aufenthalten. Inzwischen konnte gezeigt werden, dass verschiedene störungsspezifische Behandlungsansätze im Mittel moderate Effekte auf die sehr heterogene Symptomatik erzielen können. Im Sinne des Patient:innenwohls ist es also wichtig, geeignete diagnostische Instrumente einzusetzen, um die Ausprägung, insbesondere der selbstschädigenden sowie suizidalen Verhaltensweisen, frühzeitig festzustellen, und eine BPS-spezifische Behandlung zu initiieren.

Konkrete Themenvorschläge

Identifizierung der Borderline-Persönlichkeitsstörung. Diagnostische Effizienz der Jugendversion der IES-27.

  • Inhalt: Die Skala zur Erfassung der Impulsivität und emotionalen Dysregulation (IES-27) bei der Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) hat sich in Forschung und Praxis bei Erwachsenen und Jugendlichen bewährt. Wie bereits bei der Erwachsenenversion soll auch die diagnostische Effizienz und Veränderungssensitivität der Version für Jugendliche (IES-27-J) sowie die für Angehörige (IES-27-A) untersucht werden. Ziel der Studie ist also die Evaluation dieser Selbst- und Fremdbeurteilungsskala anhand verschiedener Kennwerte im Rahmen einer stationären störungsspezifischen Behandlung in einer psychiatrischen Abteilung für Kinder- und Jugendliche.
  • Nähere Informationen:
    • Masterarbeitsthema für ein bis zwei Personen
    • Interessierte sollten folgende Literatur vorab lesen:
      • Kröger, C., del Pozo, A.M., Kosfelder, J., Allroggen, A., Grabowski, G., & Legenbauer, T. (2017). Erfassung von Impulsivität und emotionaler Dysregulation bei Jugendlichen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung. Evaluation eines Selbst- und Fremdbeurteilungsinstrumentes. Diagnostica, 63, 297-308.
      • Kröger, C., Theysohn, S., Holdstein, D., Vonau, M., Lammers, C.-H.  & Kosfelder, J. (2010). Die Skala zu Erfassung der Impulsivität der Borderline-Persönlichkeitsstörung (IS-27) - ein Beitrag zur Qualitätssicherung in der Psychotherapie. Diagnostica, 56, 178-189.
  • Ansprechperson: Prof. Dr. Christoph Kröger
  • Kooperation: Priv.-Doz. Dr. Maya Krischer, Köln

 

Identifizierung der Borderline-Persönlichkeitsstörung. Normierung und Verifizierung der IES-27.

  • Inhalt: Die Skala zur Erfassung der Impulsivität und emotionalen Dysregulation (IES-27) bei der Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) ist als Papier- und Digitalversion, bei Frauen und Männer mit BPS eingesetzt worden. Eine große nicht-klinische Gruppe in Deutschland und in Europa wurde bisher nicht rekrutiert. Ziel der Studie ist es a) Normwerte zu berechnen und b) Hinweise auf die Invarianz der Skala zu ermitteln.

  • Nähere Informationen:
    • Masterarbeitsthema für zwei bis drei Personen
    • Interessierte sollten folgende Literatur vorab lesen:
      • Dreyße, K., Zoellner, E., Behrens, C., Armbrust, M. & Kröger, C. (2021). Faktorielle und konvergente Validität der Skala zur Erfassung der Impulsivität und emotionalen Dysregulation (IES-27) bei Borderline-Persönlichkeitsstörung. Psychotherapie, Psychosomatik, Medizinische Psychologie. https://doi:10.1055/a-1322-3334.
      • Kröger, C., Theysohn, S., Holdstein, D., Vonau, M., Lammers, C.-H.  & Kosfelder, J. (2010). Die Skala zu Erfassung der Impulsivität der Borderline-Persönlichkeitsstörung (IS-27) - ein Beitrag zur Qualitätssicherung in der Psychotherapie. Diagnostica, 56, 178-189.
  • Ansprechperson: Prof. Dr. Christoph Kröger

 

Therapieabbrüche bei DBT

  • Inhalt: Ein Ziel der DBT ist die Reduzierung von therapiegefährdenden Verhalten, um eine möglichst lange Aufrechterhaltung der Behandlung zu erreichen (Linehan, 1993). Bei einer stationären DBT-Behandlung lag die Abbruchrate bei 14% und die Ausweisungsrate aus der psychiatrischen Klinik bei 19% (Kröger, Röpke & Kliem, 2014). Ziel der Abschlussarbeit soll die Kategorisierung von Gründen für Therapieabbrüche sowie die Identifizierung von Risikofaktoren sein. Hierfür müssen Abbruchgründe von Patient:innen mittels eines Kategoriensystems codiert und ausgewertet werden.
  • Nähere Informationen:
    • Interessierte sollten folgende Literatur vorab lesen:
      • Kröger, C., Röepke, S. & Kliem, S. (2014). Reasons for premature termination of dialectical behavior therapy for inpatients with borderline personality disorder. Behaviour Research and Therapy, 60, 46–52. doi.org/10.1016/j.brat.2014.07.001
  • Ansprechpersonen: Prof. Dr. Christoph KrögerM.Sc. Leonie Strunk
  • Kooperation: Schön Klinik Bad Bramstedt

 

Sexualverhalten von Personen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung

  • Inhalt: Immer wieder wird berichtet, dass Personen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) unsicher hinsichtlich Ihrer sexuellen Orientierung sind, promiskuitiv leben und riskantes sexuelles Verhalten zeigen und daher gesundheitliche Beeinträchtigungen davontragen (z. B. sexuell übertragbare Erkrankungen). Jedoch gibt es nur wenige Studien, die diese Annahmen stützen. Ziel der Studie sollte daher sein, mithilfe verschiedener Erhebungsmethoden sexuelle Verhaltensweise und deren Risiken zu erfassen.
  • Nähere Informationen:
    • Masterarbeitsthema für zwei bis drei Personen
    • Interessierte sollten folgende Literatur vorab lesen:
      • Frías Á, Palma C, Farriols N, González L. (2016) Sexuality-related issues in borderline personality disorder: A comprehensive review. Personal Ment Health, 10, 216-231. doi: 10.1002/pmh.1330.
  • ·  Ansprechperson: Prof. Dr. Christoph Kröger

 

Wie werden QALYs berechnet?

  • Inhalt: In den letzten zwei Jahrzenten spielt die gesundheitsökonomische Beurteilung von medizinischen und psychotherapeutischen Maßnahmen eine zunehmende Rolle. Mithilfe von Selbstbeurteilungsinstrumenten werden gewonnene Lebensqualität-adjustierte Lebensjahr (Quality-adjusted life year, QALY) berechnet, die sich in gewonnene Geldbeträge umwandeln lassen. Ziel der Studie ist es derartige Berechnungswege beispielhaft an Daten stationärer Patient:innen durchzuführen.
  • Nähere Informationen:
    • Masterarbeitsthema für ein bis zwei Personen
    • Interessierte sollten folgende Literatur vorab lesen:
      • Ulbrich, L. & Kröger, C. (2021). Monetary valuation of a Quality-adjusted life year (QALY) for depressive disorders among patients and the general population: A matched willingness to pay study. Clinical Psychology in Europe, 3. https://doi.org/10.32872/cpe.3855
  • Ansprechperson: Prof. Dr. Christoph Kröger​​​​​​​
  • Kooperation: Kathrin Dreyße, Bad Bramstedt
Körper und Psyche

Konkrete Themenvorschläge

Menschen mit Behinderung

  • Inhalt: Gesundheitliche Leistungen im Vergleich
  • Voraussetzungen: 
    • Durchführung der Analysen in Berlin innerhalb eines Werkvertrags
    • Interesse an gesundheitsökonomischen Fragen und Menschen mit Behinderung  
    • gute methodisch-statistische Kenntnisse
    • Interesse an Zusammenarbeit in einem interdisziplinären Team
  • Weitere Informationen:
  • Ansprechpersonen: Prof. Dr. Christoph Kröger, betreut von Tim Bothe (InGef Berlin)
  • Kooperationspartner: InGef Berlin (https://www.ingef.de/)

 

Menschen mit Adipositas

  • Inhalt: Gesundheitliche Leistungen im Vergleich
  • Voraussetzungen: 
    • Durchführung der Analysen in Berlin innerhalb eines Werkvertrags
    • Interesse an gesundheitsökonomischen Fragen und Menschen mit Adipositas
    • gute methodisch-statistische Kenntnisse
    • Interesse an Zusammenarbeit in einem interdisziplinären Team
  • Weitere Informationen:
  • Ansprechpersonen: Prof. Dr. Christoph Kröger, betreut von Tim Bothe (InGef Berlin)
  • Kooperationspartner: InGef Berlin (https://www.ingef.de/)

 

Zielanpassung und -flexibilität bei Menschen mit Tumorerkrankungen (PSO-Projekt)

  • Inhalt: Die Konfrontation mit einer schweren, potenziell lebensbedrohlichen Krankheit, wie die einer Tumorerkrankung, führt bei einem Teil der Betroffenen zu einer relevanten psychischen Belastung. Ein bedeutsamer Belastungsfaktor sind dabei alltägliche Veränderungen (u.a. familiär, beruflich, Freizeitgestaltung) aufgrund der notwendigen medizinischen Behandlung und körperlichen sowie psychischen Folgen der Erkrankung, welche eine Anpassung von individuellen Bedürfnissen und Zielen notwendig machen. Erfolgt hingegen keine Zielanpassung (und damit auch keine bedürfnisorientierte Alltagsgestaltung) ist zu erwarten, dass die psychische Belastung bestehen bzw. die Lebensqualität beeinträchtigt bleibt. Bislang existieren im deutschsprachigen Raum aber keine psychoonkologischen Behandlungsansätze, die eine Ziel-Wert-Klärung sowie –anpassung systematisch unterstützen. In der Hochschulambulanz wurde daher ein Behandlungsmanual entwickelt, welches Betroffene mittels werteorientierter Verhaltensaktivierung, einem in der Depressionsbehandlung bereits etablierten Ansatz, dabei unterstützt, persönlich wichtige Werte und Lebensziele vor dem Hintergrund der veränderten Lebenssituation zu klären und ihren Alltag individuell daran (neu) zu orientieren. Dieses Manual wird aktuell pilotiert.
  • Nähere Informationen: Einzelfallstudien zur Durchführung des Manuals bei onkologisch erkrankten Personen
  • Ansprechperson: Dr. Christine Hofheinz
Arbeit und psychische Gesundheit

Kurzbeschreibung

Die eigene Berufstätigkeit ist eine wichtige Quelle der Lebenszufriedenheit und hat gesundheitsförderliche Funktionen. Sie trägt zur persönlichen Identität, der Weiterentwicklung von Kompetenzen und finanziellen Sicherheit bei. Außerdem fördert sie die Entstehung sozialer Unterstützungsnetzwerke und ermöglicht das Erleben von Wertschätzung und Anerkennung. Berufliche Belastungen wie Arbeitsplatzunsicherheit, Konflikte mit Vorgesetzten oder hohe Anforderungen können jedoch auch zu psychischen Beschwerden führen oder bestehende psychische Störungen aufrechterhalten bzw. verschlimmern. Neben somatischen Beschwerden und familiären Belastungen stellen arbeitsbezogene Belastungen einen häufigen Grund für die Inanspruchnahme psychotherapeutischer Versorgungsangebote dar.

Konkrete Themenvorschläge

Präsentismus bei psychischen Störungen

 

Arbeitsplatzbezogene Psychotherapie – Einzelfallstudie

  • Inhalt: Die arbeitsplatzbezogene Psychotherapie zeichnet sich dadurch aus, dass zusätzlich zur Anwendung störungsspezifischer Interventionen auch eine Fokussierung des Arbeitsplatzes (z. B. Rahmenbedingungen, Beziehungen mit Teammitgliedern) in allen Phasen der Therapie vorgenommen wird. Ziel ist, die psychischen Beschwerden zu reduzieren und gleichzeitig die Arbeitsfähigkeit zu verbessern. Dafür werden unter anderem arbeitsbezogene Belastungsfaktoren (z. B. hohes Arbeitspensum, Zeitdruck) und Ressourcen (z. B. Gespräche mit Kolleg:innen) identifiziert und Strategien zum Umgang mit Belastungen erlernt. Bei bestehender Arbeitsunfähigkeit wird die Wiedereingliederung an den Arbeitsplatz therapeutisch begleitet und ggf. durch Gespräche mit betrieblichen Kooperationspartner:innen (z. B. Arbeitsmedizin, Sozialdienst, Personalabteilung) ergänzt.
  • Nähere Informationen: Eine arbeitsbezogene Kurzintervention soll anhand eines Einzelfalls evaluiert werden.
  • Ansprechperson: Marieke Hansmann

 

Arbeitsplatzbezogene Selbstwirksamkeitserwartungen – Das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten …

  • Inhalt: Selbstwirksamkeit bezeichnet die Überzeugung, selbst schwierige Aufgaben, Herausforderungen oder Probleme durch eigenes Handeln erfolgreich bewältigen zu können. Sie beeinflusst, welche Aufgaben begonnen und wie hartnäckig Ziele verfolgt werden. Die arbeitsplatzbezogene Selbstwirksamkeitserwartung hat einen prädiktiven Wert für die Rückkehr an den Arbeitsplatz nach längerer psychisch bedingter Arbeitsunfähigkeit. Es gibt verschiedene Selbstbeurteilungsinstrumente zur Erfassung der arbeitsplatzbezogenen Selbstwirksamkeitserwartung. Jedoch ist bislang nicht untersucht, ob die Äußerungen von Patient:innen in den Therapiesitzungen Rückschlüsse auf das Ausmaß ihrer Selbstwirksamkeitserwartung zulassen und diese den Therapieerfolg bzw. die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Rückkehr an den Arbeitsplatz vorhersagen. Könnten Therapeut:innen anhand dieser Aussagen eine valide Einschätzung der Selbstwirksamkeit treffen, hätte dies eine praktische Bedeutung für die Therapieplanung.
  • Nähere Informationen: Ziel der Masterarbeit ist die Entwicklung eines Fremdbeurteilungsinstruments zur Einschätzung der arbeitsplatzbezogenen Selbstwirksamkeitserwartung
  • Ansprechperson: Marieke Hansmann
Sonstiges

Konkrete Themenvorschläge

"Was bringt es schon, wenn ich...?" Selbstwirksamkeitserwartung von Eltern bei der Erziehung

  • Nähere Informationen: Bevölkerungsrepräsentative Studie, Gruppenarbeit (2 bis 4 Personen)
  • Ansprechperson: Prof. Dr. Christoph Kröger
  • Kooperation mit: Prof. Dr. Kliem, Jena

 

Moralische Dilemmata in der psychosozialen Versorgung