Angebote für Studierende

Für die Betreuung von Bachelor- und Masterarbeiten, sowie Forschungspraktika sprechen Sie uns gerne an. Mögliche Themen können sein:

 

Sabine Hellmers:

Freie Themen:

  • Entwicklungspsychologische Betrachtung des Umgangs mit kritischen Lebensereignissen v.a. im Erwachsenenalter

  • Bewältigungpsychologische Aspekte der Situation und Verfassung von Eltern, die ein behindertes Kind bekommen

  • Motivationale und emotionale Aspekte beim Sport
  • Mental stark?! Planung eines Kompetenztrainings für Nachwuchssportler

 

Tamara Thomsen:

  • Entwicklung, Entwicklungsbedingungen und Funktionalität von Coping und Emotionsregulation im Kindesalter

  • Entwicklung, Entwicklungsbedingungen und Funktionalität von Zielregulationsprozessen im Lebenslauf

  • Sportpsychologisches Fragestellungen

  • Sekundäre Traumatisierung von Therapeuten und Ehrenamtlichen

 

Petra Sandhagen:

  • Entwicklung (und Erfassung) von Perspektivübernahme und Perspektivwechsel
  • Entwicklung sozialer Beziehungen im Zusammenhang mit sozialen Netzen
  • Mediennutzung und Medienwirkung

 

Cathleen Kappes:

Modelllernen von Zielregulationsprozessen

Bei der Zielverfolgung treten vielfach Schwierigkeiten auf, denen man, grob gesagt, mit hartnäckiger Zielverfolgung oder flexibler Zielanpassung begegnen kann. Die Entwicklungsbedingungen interindividueller Unterschiede in der Art des Umgangs mit Zielblockaden wurden bislang selten untersucht. Eine Reihe eigener Studien zeigt die Bedeutung des sozialen Kontextes (Eltern, Partner/in) im Rahmen von Modelllernen.

- Lehrkräfte als potentielle Modelle

- Unterscheidung zwischen eigenem Verhalten versus ratgebendem Verhalten in Folge von Modelllernen

- Bedeutung von Emotionen im Modelllernprozess

- Rolle von Belohnung des Modells

Implizite Messung von Zielregulationsprozessen

Entwicklung impliziter Messmethoden zur Erfassung von Zielregulationsprozessen

Verhandlungsforschung im höheren Erwachsenenalter

Verhandlungen können vereinfacht in distributiv und integrativ unterschieden werden. Integrativ bedeutet - im Gegensatz zu distributiven Verhandlungen -, dass die Interessen der Verhandlungspartner nicht vollständig konträr sind, sondern unterschiedliche Prioritäten vorliegen. Diese unterschiedlichen Prioritäten bergen integratives Potential, welches Verhandlungsergebnisse zu erzielen erlaubt, die für beide Seiten positivere Resultate erbringen als eine ausschließliche Kompromisslösung. Eine Reihe bisheriger Studien zeigt, dass ältere Erwachsene im Vergleich zu jüngeren weniger gut in der Lage sind, das integrative Potential auszuschöpfen.

- Welche Rolle spielt die Altersrelevanz des Verhandlungsgegenstands für Altersunterschiede im Verhandlungsergebnis?

- Welche Rolle spielen kognitive Fertigkeiten für die Qualität des Verhandlungsergebnisses?

- Wie wirkt sich Expertise auf das Verhandlungsergebnis aus?

- Welche Rolle spielen unterschiedliche Konfliktlösungsideale in der Verhandlungsführung?

- Entwicklung eines Trainings zum Erkennen und Nutzen des integrativen Potentials in Verhandlungen

Kriminalitätsfurcht im Kindes- und Jugendalter

Die Furcht, Opfer eines Verbrechens zu werden (= Kriminalitätsfurcht), ist im Erwachsenenalter schon zahlreich untersucht. Im Kindes- und Jugendalter gibt es hingegen einen Mangel an Studien und auch entsprechenden Messinstrumenten. Demzufolge ist wenig über die Ausprägung und Entstehungsbedingungen von Kriminalitätsfurcht im Kindes- und Jugendalter bekannt.

- Entwicklung von Instrumenten zur Erfassung von Kriminalitätsfurcht

- Welche Rolle spielen die Eltern und Peers in der Entwicklung von Kriminalitätsfurcht?

Betrugsdelikte im höheren Erwachsenenalter

Obgleich ältere Erwachsene insgesamt selten Opfer von Straftaten werden, sind sie für Betrüger und Diebe aus verschiedenen Gründen ein lohnendes Ziel. Angesichts des demgraphischen Wandels wird die Zahl der (erfolgreichen) Betrugsversuche möglicherweise noch weiter steigen. Über die Risikofaktoren der Opferwerdung ist bislang wenig bekannt, weswegen diese experimentell untersucht und auf deren Basis ggf. Präventionstrainings abgeleitet werden sollen.