Experimentelle Psychopathologie Die Arbeitsgruppe Experimentelle Psychopathologie beschäftigt sich mit Fragestellungen zur Ätiologie und Psychotherapie psychischer Störungen in der Schnittmenge zwischen psychologischen Grundlagenfächern und klinisch-psychotherapeutischen Anwendungsfeldern. In enger Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Kooperationspartner*innen und unter Berücksichtigung verschiedener Systemebenen werden Prozesse und Mechanismen bei der Entstehung und Behandlung von Furcht-, Angst-, Traumafolge- und depressiven Störungen untersucht. Dabei werden verschiedene biopsychologische Methoden eingesetzt. In der Lehre verantwortet die Arbeitsgruppe in den Bachelor- und Masterstudiengängen der Psychologie verschiedene Teilbereiche in der Klinischen Psychologie und Psychotherapie.
Forschungsmethoden und Evaluation Psychologische Methodenlehre befasst sich mit den wissenschaftstheoretischen Grundlagen empirischer Forschung sowie den Methoden zur Planung, Durchführung und Auswertung empirischer Untersuchungen. Hierzu gehören neben Fragen der Theoriebildung, Verfahren zu Planung von Untersuchungsdesigns, Methoden der Datenerfassung und Datenauswertung. Psychologische Methodenlehre stellt somit die Grundlage der wissenschaftlichen Psychologie dar. Auch Evaluationsforschung gewinnt für Psychologinnen und Psychologen an Bedeutung, der in einem eigenen Teilmodul in der Ausbildung zum MSc Psychologie Rechnung getragen wird. Neben der Verpflichtung, die Wirkung sowie die Wirksamkeit psychosozialer und pädagogischer Maßnahmen in Zeiten schwindender Ressourcen sicherzustellen, wird Evaluation hier auch im Sinne einer Entwicklungsunterstützung und Optimierung von Programmen, Produkten und Organisationen verstanden.
Klinische Psychologie und Psychotherapie Klinische Psychologie ist "die Wissenschaft von der Entwicklung und Anwendung von Theorien, Methoden und Techniken der Psychologie und ihrer Nachbardisziplinen bei Individuen und Gruppen, die unter Störungen oder Krankheiten (unabhängig von deren Ursache) leiden. Diese können sich im Erleben und Verhalten, aber auch vorwiegend im somatischen Bereich manifestieren. Gegenstandsbereich der Klinischen Psychologie ist aber auch der Personenkreis, der im Hinblick auf derartige Störungen und Krankheiten gefährdet erscheint. Dabei werden in der Praxis psychologische Methoden der Diagnostik, Prävention, Beratung, Rehabilitation und Therapie eingesetzt." (Baumann & Perrez, 1990).
Pädagogische Psychologie und Diagnostik Herzlich willkommen auf der Seite der Arbeitsgruppe Pädagogische Psychologie und Diagnostik! Pädagogische Psychologie beschäftigt sich mit der Frage, wie Menschen in pädagogisch relevanten Situationen denken, handeln und fühlen und welche Wirkungen pädagogische Interaktionen auf alle Beteiligten ausüben. In Lehr-Lern-Situationen spielen dabei die individuellen Voraussetzungen der Lernenden ebenso eine Rolle wie der pädagogische Kontext und die Merkmale der Lehrenden oder Erziehenden.