Drittmittelprojekte

Anpassung allgemeiner und spezifischer Kraftfähigkeiten und des Blutmetaboloms auf definierte Reduktion von Krafttrainingsvolumina im Mesozyklus

Projektleitung:
Prof. Dr. Sebastian Gehlert

Mitarbeiter*innen:                                                       Studentische Hilfskräfte:
Frederik Schünemann                                                  Thomas Böhler
Käthe Bersiner
Alexander Pohl
u.a.

Gefördert durch:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Projektlaufzeit:
bis 03/2023

Projektbeschreibung:
Es wird vermutet, dass sich im Leistungssport, insb. in Perioden mit hohem Trainingsumfang und gemischten Trainingsinhalten, Trainingsreize akkumulieren können, die zwar energetisch und mechanisch belastend sind, aber keine zusätzliche und anpassungsverstärkende Wirkung mehr erzielen können. Diese Beanspruchungen zu vermeiden wäre für die Optimierung von Training von hoher Bedeutung. In dieser Trainingsstudie soll untersucht werden, innerhalb welcher Toleranzbereiche, Verringerungen des Trainingsumfangs im Krafttraining vorgenommen werden können ohne allgemeine und spezifische Kraftfähigkeiten zu vermindern. Dies soll dazu beitragen, die Gestaltung von Trainingsvolumina künftig mit höherer Sensibilität vorzunehmen. Auf Ebene der allgemeinen und speziellen Kraftfähigkeiten sowie anhand des Blutmetabolitenprofils und Matrixspaltprodukten soll überprüft werden, ob sich physiologische und molekulare Parameter als Folge akut und chronisch erhöhter und verminderter Trainingsvolumina messbar anpassen. Dies soll ermöglichen, neue und schnell messbare Biomarker zu identifizieren, die eine veränderte Anpassungsdynamik im Organismus valide indizieren können.

Dynamics of Skiing - Equipment Development and Injury Prevention Strategies

Projektleitung:
Prof. Dr. Nico Kurpiers
Prof. Dr. Uwe Kersting (DSHS, Institut für Biomechanik und Orthopädie)

Mitarbeiter*innen:
Prof. Dr. Nicola Petrone (Department of Industrial Engineering, University of Padova/Italien)
Prof. Dr. Matej Supej (Faculty of Sport, University of Ljubljana/Slowenien)

Gefördert durch:
Head Sport GmbH, DSHS, University of Padova

Projektlaufzeit:
2007 – Ende offen

Projektbeschreibung:
Skifahren ist ein sogenannter ‚Life-Time-Sport‘, der sich in den Wintermonaten weltweit besonderer Beliebtheit erfreut. Leider ist dieser Sport auch mit einem Verletzungsrisiko verbunden (vorwiegend im Bereich der Knie). Die typischen Verletzungsmechanismen sind bekannt und hängen oftmals mit der eingeschränkten Beweglichkeit beim Beugen der Beine durch die festen Skischuhe zusammen. Über Materialmodifikationen und anschließenden Bewegungsanalysen und Kraftmessungen wird multizentrisch erforscht, welche Materialcharakteristika einen natürlicheren Bewegungsablauf ermöglichen und dadurch die jährlich weltweit auftretenden 70 000 Kreuzbandrisse (entspricht etwa 1 Mrd. USD Kosten) reduzieren können.
In bisherigen Studien wurden verschiedene Situationen bzw. Disziplinen des Skisports analysiert wie beispielsweise Buckelpiste, Slope Style, Sprünge und auch Anfängerunterricht. Es wurde eine Dissertation angefertigt und verschiedene internationale Publikationen.

Publikationen:

  • Kurpiers, N., McAlpine, P., & Kersting, U. G. (2009). Perspectives for comprehensive biomechanical analyses in mogul skiing. Research in Sports Medicine, 17(4), 231-244.
  • Kurpiers, N., McAlpine, P., & Kersting, U. G. (2011). The effect of a ski boot intervention on three-dimensional joint loading in mogul skiing. Paper presented at the 5th International Congress on Science and Skiing, St. Christoph, Austria.
  • Kurpiers, N., Boehm, H., Kiefmann, A., McAlpine, P., & Kersting, U. G. (2009). Biomechanical Assessment of a modified Ski Boot for Mogul Skiing. Paper presented at the XVIII ISSS Congress 2009 - International Society for Skiing Safety, Garmisch-Partenkirchen, Germany.
  • Kurpiers, N., Petrone, N., Wisser, A., Hansen, J., Matej, S., & Kersting, U. G. (2018). The effects of ski boot flexion stiffness on jump landings in skiing. In E. Müller, J. Kroell, S. Lindinger, J. Pfusterschmied, J. Spörri, & T. Stöggl (Eds.), Science and Skiing VII (Vol. 7). Maidenhead: Meyer  & Meyer.
  • Nedergaard, N. J., Heinen, F., Sloth, S., Holmberg, H.-C., & Kersting, U. G. (2015). Biomechanics of the ski cross start indoors on a customised training ramp and outdoors on snow. Sports biomechanics, 14(3), 273-286.
  • Kersting, U. G., McAlpine, P., & Kurpiers, N. (2010). Effect of ski boot modifications on ankle joint loading during mogul skiing. Paper presented at the 5th International Congress on Science and Skiing, St. Christoph, Austria.
FuNah - Fußball und nachhaltiges Lernen

Projektleitung:
Prof.in Dr. Vera Volkmann
Omar Fahmy

Gefördert durch:
Stiftung Universität Hildesheim, Stadt Hildesheim, Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung, Johanneshofstiftung, Volksbank Hildesheim-Lehrte-Pattensen, Sparkasse Hildesheim Peine Goslar, EVI Hildesheim GmbH & Co. KG, Inner Wheel Club Hildesheim, private Spender etc.

Projektlaufzeit:
2015 - Ende 2023

Hinweis:
Im Rahmen dieses Projekts können Bachelor- und Masterarbeiten angefertigt werden.

Projektbeschreibung:
FuNah ist ein Interventionsprojekt, das aus einer studentischen Initiative heraus von Omar Fahmy und Dominik Feer in Kooperation mit Frau Prof.in Dr. Vera Volkmann entwickelt und 2014 als kleines Pilotprojekt gestartet wurde. Ziel war und ist es, Kindern mit Migrationshintergrund und/ oder sozialer Benachteiligung durch die Kombination von individueller Lernförderung und Fußball bessere Chancen auf einen erfolgreichen Bildungsprozess zu ermöglichen. Der Fußball als populärste und schichtenübergreifende Sportart nimmt eine Brückenfunktion zwischen schulischem Lernen und Sport als Medium für soziale Lernprozesse ein. Das FuNah-Konzept fußt auf vier Säulen, die für die konkrete Arbeit mit den Kindern maßgeblich sind: Bildungsbewusstsein, Sozialverhalten, Selbstbewusstsein, Integration.

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FuNKi - Ganzheitliche Bewegungsförderung in der KiTa

Projektleitung:
Prof.in Dr. Vera Volkmann
Omar Fahmy

Mitarbeiter*innen:                                   Studentische Hilfskräfte:
Kristina Messerschmidt                          Manja Radtke
Alexander Kranz                                       Maria Brackmann

Gefördert durch:
Stiftung Universität Hildesheim, Stadt Hildesheim, Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung, Johanneshofstiftung, Volksbank Hildesheim-Lehrte-Pattensen, Sparkasse Hildesheim Peine Goslar, EVI Hildesheim GmbH & Co. KG, Inner Wheel Club Hildesheim, private Spender etc.

Projektlaufzeit:
2021 - Ende 2024

Hinweis:
Im Rahmen dieses Projekts können Bachelor- und Masterarbeiten angefertigt werden.

Projektbeschreibung:
Um nachhaltig in die Gesellschaft zu wirken, werden ab Januar 2021 Bewegungsangebote in verschiedenen Kindertagesstätten angeboten. Mit dem neuen Angebot FuNKi werden aufgrund bestehender Bedarfe somit Kinder aus der KiTa als Zielgruppe adressiert. Dass Bewegung in der frühkindlichen Entwicklungsphase von großer Bedeutung ist und großen Einfluss auf eine gesunde Entwicklung des Kindes hat, wurde bereits in unterschiedlichen wissenschaftlichen Untersuchungen dargelegt (KiGGS, 2018). 

Mit dem Projekt möchte das Institut für Sportwissenschaft der Universität Hildesheim seine langjährige Erfahrung einbringen und diesen Bedarf decken, indem psychomotorische Bewegungsangebote an KiTas angeboten werden. Im Fokus des Projektes steht außerdem die Stärkung der sozialen Entwicklung durch Sport und Bewegung (Toleranz und Rücksichtnahme durch Einhalten von Spielregeln, Stärkung des Selbstvertrauens etc.), um Kompetenzen zu entwickeln – so genannte Life-Skills, die Kinder befähigen sollen mit altersadäquaten Herausforderungen und Aufgaben des täglichen Lebens erfolgreich umzugehen.

Investigation of mechanoprotective mechanisms in human skeletal muscle

Projektleitung:
Prof. Dr. Sebastian Gehlert

Mitarbeiter*innen:                                                     Studentische Hilfskräfte:
Dr. Daniel Jacko (DSHS)                                            Kirill Schaaf
Käthe Bersiner                                                             Lukas Masur
u.a.

Gefördert durch:
Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp)

Projektlaufzeit:
bis 10/2024

Projektbeschreibung:
Resistance exercise but not endurance exercise increases muscle mass in humans. This circumstance is regulated by distinct and specific signalling pathways either activated by mechanical or metabolical stimulation. Although mechanical strain adapts skeletal muscle it also threatens sarcomeric integrity and may induce muscle damage. Therefore, mechanoprotective mechanisms constantly regulate maintenance, degradation and disposal of mechanically damaged sarcomeric proteins. However, metabolical and mechanical stimuli induced by resistance- and endurance exercise interfere on the level of skeletal muscle signalling which may also affect mechanoprotective systems. We aim to analyse the regulation of mechanoprotective regulators in human skeletal muscle exposed to acute resistance exercise with and without metabolical pre-stimulation. Therefore, we will apply acute and intense RE on healthy human subjects at two separate occasions, one time preceded by endurance exercise. Skeletal muscle biopsies will be collected at rest and within acute time courses until 24hours after resistance exercise. Here, we will analyse phosphorylation, localization and the expression of mechanoprotective regulators. We hypothesize that endurance exercise induces a changed metabolic environment in skeletal muscle which activates kinases and mechanoprotective regulators that modify the mechanoprotective response compared to resistance exercise-stimulation alone. In skeletal muscle samples of M. vastus lateralis we will analyse structural damage of the z-disks via immunofluorescence to estimate the impact of mechanical stress. The expression and localization of key components of the CASA machinery (FLNc, BAG3, and HSPB8) that operate at sites of FLNc disposal will be analysed.The phosphorylation of small heat shock proteins HSPB1, HSPB5 and HSP90 as well their regulating kinases will be determined separately in type I and type II fibers as these have a distinct z-disc architecture and are distinctly prone towards mechanically-induced muscle damage. We will further determine the expression and phosphorylation of CASA-inhibiting kinase STK38 to determine its central role for the regulation of BAG3-dependent proteostasis. A detailed phosphoproteomic analysis will enable us to determine relevant signalling pathways and their target proteins under resistance- and endurance training. We will also analyse PI3K/AKT/mTOR signalling as this regulates FLNc phosphorylation and induces protein synthesis after acute RE. The proposed work will reveal the acute time course and dynamic of molecular mechanisms essential for mechanical stress protection in human skeletal muscle with a changed metabolic environment. This will be of high relevance for our understanding of molecular mechanoprotective mechanisms in human skeletal muscle and later for clinical purposes.

Sprachliches Handeln und Interaktion in "Time-outs"

Projektleitung:
Prof. Dr. Peter Frei
Dr. Dennis Wolff

Mitarbeiter*innen:                                           Studentische Hilfskräfte:
Christian Hungerecker                                     Birte Eichhorn
Lennart Wehking                                               Fabienne Leifholz                                                                                                                                                                                                 Pauline Greinacher

Gefördert durch:
Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) & Lotto-Sport-Stiftung Niedersachsen

Kooperationspartner:
Deutscher Hockey-Bund, Deutscher Eishockey-Bund, Tischtennis-Verband Niedersachsen, Niedersächsischer Basketballverband, Prof. Dr. Ulrich Heid (Inst. für Informationswissenschaft & Sprachtechnologie), Prof. Dr. Sören Olhus (Inst. für deutsche Sprache und Literatur)

Projektlaufzeit:
2022 – 2024

Projektbeschreibung:
Der Erfolg in leistungssportlichen Wettkampfsituationen hängt - neben athletischen Voraussetzungen und spieltaktischen Kompetenzen der Akteure- wesentlich auch von Interaktionen zwischen Trainer*innen und Athlet*innen ab. Es sind dies Interaktionen vor, während und nach Wettkampfsituationen. Sie sind über das Regelwerk in räumlicher und zeitlicher Hinsicht fest im Wettkampfablauf verankert, sie sind planbar und sie können auf ihre Effektivität hin analysiert werden. In und mit diesen Interaktionen werden vornehmlich soziale und psychologische Parameter leistungssportlichen Handelns angesteuert. Interessanterweise sind diese interaktiven Zusammenkünfte, z. B. in Form von Time-outs, im deutschsprachigen Raum beinahe unerforscht. Die konkrete Praxis der Gestaltung verdankt sich häufig den Erfahrungswerten der Akteure und folgt somit eher einem trial-and-error-Prinzip, als dass es eine evidenzbasierte Grundlage für die Gestaltung dieser Situationen gäbe. Somit ist auch nicht zu erwarten, dass (im Sinne des DOSB-Kompetenzmodells) in der Aus- und Fortbildung von Trainer*innen eine systematische, kompetenzorientierte Ausrichtung auf diese Schlüsselsituationen hin implementiert ist. Genau hier setzt das in Kooperation mit Verbänden diverser Sportarten geplante Forschungsprojekt an.

Wintersport in der Rehabilitation krebskranker Kinder

Projektleitung:
Prof. Dr. Nico Kurpiers

Gefördert durch:
Lotto-Sport-Stiftung Niedersachsen, Vor-Tour der Hoffnung Rheinland-Pfalz, MHH, Rotary Club Hildesheim, Inner Wheel Hildesheim, Menschen für Kinder e.V., Bürgerstiftung Hildesheim e.V., Universität Hildesheim, private Spender etc.

Projektlaufzeit:
2012 – Ende offen

Projektbeschreibung:
Die Diagnose „Krebs“ und die folgenden extrem belastenden Monate und Jahre kosten Kinder und ihre Familien sehr viel Kraft. Auch Außenstehende wie Lehrer, Trainer und Mitschüler oder sogar die Eltern wissen oft nicht, wie sie mit der Situation umgehen sollen. Die Universität Hildesheim veranstaltet in Kooperation mit der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) eine Rehabilitationswoche in den Alpen mit dem sportlichen Aufhänger ‚Skilauf‘. Nach vielen Monaten der Therapie mit teilweise schwersten körperlichen und seelischen Belastungen sowohl für die Kinder als auch für deren Familien, bietet dieses Projekt die Möglichkeit, erstmals wieder zu verreisen, ohne sofort vollkommen auf sich allein gestellt zu sein. Kinder und Eltern sollen die wiedergewonnene Leistungsfähigkeit der Kinder erleben und im Spannungsfeld zwischen übertriebener Rücksicht und gebotener Vorsicht beim Skifahren einzuschätzen lernen.
Die Teilnehmer wohnen in einer Selbstversorgerhütte in den Alpen und werden täglich auf der Piste von Studierenden dosiert geschult, welche zuvor durch ein Theorieseminar und einen Praxiskurs vorbereitet werden. Es werden die drei großen Säulen der Rehabilitation (Physis, Psyche, Soziales) konsequent während unserer Skifahrt verfolgt und bewusst gefördert. Vor Ort werden regelmäßig Studien durchgeführt, etwa hinsichtlich der motorischen Förderung der Patienten, des Immunstatus oder der psychischen Befindlichkeit.

Publikationen:
Kurpiers, N., Vogler, T., & Flohr, S. (2018). Effects of an Intense One-Week Skiing Program on Balance Abilities in Pediatric Cancer Patients. International Journal of Sports and Exercise medicine, 4(105), doi.org/10.23937/22469-25718/1510105


Eigenfinanzierte Projekte

Epigenetische Modifikation durch Sport und Bewegung

Projektleitung:
Prof. Dr. Nico Kurpiers
Prof. Dr. Nils von Neuhoff (Leitung des AML Labors der Kinderklinik III der Universitätsklinik Essen)

Projektlaufzeit:
2019 – Ende offen

Projektbeschreibung:
Die Epigenetik beschäftigt sich mit der Beeinflussung der Gene durch Umwelteinflüsse und ‚Life-Style‘, also auch durch Bewegung und Training. Äußere Einflüsse können Gene chemisch verändern und sie auf diese Art ein- oder ausschalten. Die Epigenetik führt gegenwärtig zu einem neuen Verständnis der menschlichen Biologie und davon, wie Erkrankungen einerseits entstehen, aber andererseits auch verhindert werden können. Man weiß schon seit längerem, dass schadhafte Umwelteinflüsse, sogenannte Promoterfaktoren, zu schwerwiegenden Erkrankungen führen können. Dazu gehören beispielsweise der Genuss von Tabak und Alkohol wie auch von zu viel Zucker oder Fetten sowie Passivität u.a.
Dass sich Sport und Bewegung durchaus positiv auf die Gesundheit auswirken, gehört mittlerweile zum Allgemeinwissen. Dass sie ebenfalls zu einer epigenetischen Modifikation beitragen können, ist anzunehmen und es gibt bereits konkrete Hinweise darauf. Aber welche Art von Sport (z.B. Ausdauer, Kraft oder Koordination) in welcher Intensität (moderat, intermediate oder hochintensiv) und in welchem Umfang (Dauer pro Einheit, Einheiten pro Woche) sich für welche Personen und auf welche Erkrankungen besonders positiv auswirken, kann zwar sehr objektiv im Blut festgestellt werden, muss aber noch in größer angelegten Interventionsstudien umfassend erforscht werden.
Der Endpunkt ist evidenzbasiert zielgerichtete Bewegungsempfehlungen aussprechen zu können, die detaillierte Belastungsmodalitäten und Periodisierungen speziell für einzelne Erkrankungsbilder beschreiben.

Publikationen:

  • Kurpiers, N., de Lazzari, N., von Neuhoff, N., & Flohr, S. (2019). Immune Response in a Pediatric Cancer Patient After a One-Week Skiing Intervention. International Journal of Sport and Exercise Medicine, 135(5).
  • De Lazzari, N., Swietek, O., Klocke, K., von Neuhoff, N., & Kurpiers, N. (2022). Acute effects of endurance exercise on Global DNA methylation after high intensity and moderate-intensity intervention – A methodological study. Journal of Medical Case Reports and Case series, 3(1). doi: doi.org/10.38207/JMCRCS/2022/JAN030106

 

Forschungsgruppe Projektband

Projektleitung:
Prof.in Dr. Katrin Hauenschild (Inst. für Grundschuldidaktik und Sachunterricht)
Prof.in Dr. Melanie Fabel-Lamla (Inst. für Erziehungswissenschaft)
Prof.in Dr. Barbara Schmidt-Thieme (Inst. für Mathematik & Angewandte Informatik)
Prof. Dr. Peter Frei
Dr. Ulrike Schütte (CeLeB)
Dr. Dennis Wolff

Gefördert durch:
Stiftung Universität Hildesheim, CeLeB

Projektlaufzeit:
2017 – Ende 2022

Projektbeschreibung:
Im Zuge der Einführung von Praxissemestern im Lehramtsstudium erfährt auch Forschendes Lernen eine Aufwertung und neue Relevanz. So wurde etwa in Niedersachsen mit der Implementierung der neuen viersemestrigen Master-Studiengänge Lehramt an Grundschulen bzw. Lehramt an Haupt- und Realschulen neben einem Langzeitpraktikum auch das sogenannte „Projektband“ eingeführt. Das über drei Semester laufende Projektband, welches von verschiedenen Fächern und den Bildungswissenschaften angeboten wird, zielt darauf ab, dass die Studierenden einen wissenschaftsgeleiteten Blick auf ihr späteres Berufsfeld entwickeln und Fragestellungen aus der schulischen Praxis mit wissenschaftlichen Methoden unter der Leitidee des Forschenden Lernens systematisch untersuchen (vgl. Niedersächsisches Kultusministerium).

Technik- und Methodikanalysen im alpinen Skisport

Projektleitung:
Prof. Dr. Nico Kurpiers
Prof. Dr. Uwe Kersting (DSHS, Institut für Biomechanik und Orthopädie)

Mitarbeiter*innen:
Nils Eden
Luca Gersmann

Projektlaufzeit:
seit 2017

Projektbeschreibung:
Skifahren ist mehr als nur ein Sport, es ist eine Einstellung zu sich und der Natur und ein Weg, sich beiden anzunähern. Deshalb verwundert es nicht, dass Skifahren weltweit seit mehr als 100 Jahren beliebt ist. Damit geht auch die Erprobung verschiedener Anfängermethodiken einher. Jedoch wurde hierbei zumeist vernachlässigt, zu ergründen, wie Skifahren überhaupt funktioniert. Es war Prof. Dr. Georg Kassat, der sich Mitte der 1980er Jahre diese Frage stellte und biomechanische Untersuchungen zum parallelen Skifahren durchführte. Sein Ergebnis ist so einfach wie bahnbrechend: Es ist die Piste, die die Ski dreht, und nicht der Skifahrer. Auf dieser Erkenntnis basierend entwickelte er die Ein-Ski-Methode (ESM). Es ist u.a. ein Ziel der ESM, den Schneepflug als Anfängermethodik zu umgehen, da man sich über ihn potenziell hinderliche Bewegungsmuster aneignen und abspeichern kann. Über die ESM kann auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und langjähriger Erfahrung basierend der direkte Weg zum parallelen Skifahren eingeschlagen werden. Im Rahmen dieses Projekts werden fortlaufend Technikanalysen vorgenommen und verschiedene Lehrwege durch unterschiedliche Messmethoden miteinander auf ihre Effektivität verglichen.

Publikationen:

  • Kurpiers, N., & Eden, N. (2021). Die Ein-Ski-Methode - der direkte Weg zum parallelen Skifahren. Münster: Philippka-Sportverlag.
  • Kurpiers, N., & Kersting, U. G. (2017). The one-ski-method - effects of an alternative teaching approach on selected movement patterns in alpine skiing. Cogent Social Sciences, 3(1), 1-11.

 


Promotionsprojekte

Beziehungskultur im Sportunterricht

Promovendin:
Kristina Messerschmidt

Betreuende Person(en):
Prof.in Dr. Vera Volkmann

Projektlaufzeit:
seit 2019

3 Key-Words zum Projekt:
Beziehungskultur, Professionalisierung, LehrerInnenperspektive

Chancen und Risiken verschiedener Guidingvarianten hinsichtlich der Körperposition bei blinden Skifahrenden

Promovendin:
Iris Steggemann

Betreuende Person(en):
Prof. Dr. Nico Kurpiers

Projektlaufzeit:
seit 2020

3 Key-Words zum Projekt:
Blindenskifahren, Bewegungsanalysen, Methodikevaluation

Der Einfluss einer veganen Ernährungsintervention auf die Kraft- und Ausdauerleistungsfähigkeit sowie Stoffwechselparameter des Blutes

Promovend:
Alexander Pohl

Betreuende Person(en):
Prof. Dr. Sebastian Gehlert

Projektlaufzeit:
seit 2019

3 Key-Words zum Projekt:
Sporternährung, Leistungsfähigkeit, Stoffwechsel-Veränderungen

Publikation(en):
Pohl, A., Schünemann, F., Bersiner, K. & Gehlert, S. (2021). The Impact of Vegan and Vegetarian Diets on Physical Performance and Molecular Signaling in Skeletal Muscle. Nutrients, 13, 3884. https://doi.org/10.3390/nu13113884

Entwicklung und Evaluation eines digitalen Serviceangebots zur Förderung der körperlichen Aktivität im Kontext der Hochschullehre

Promovendin:
Silke Wittmar

Betreuende Person(en):
Prof. Dr. Nico Kurpiers
Prof. Dr. Peter Frei
Prof. Dr. Axel Schäfer (HAWK)

Projektlaufzeit:
seit 2022

3 Key-Words zum Projekt:
Bewegungsförderung, digitale Angebote, Hochschullehre

Klassenführung im Sportunterricht zwischen Autonomieförderung und Leitungsverantwortung

Promovend:
Tobias Degelmann

Betreuende Person(en):
Prof.in Dr. Vera Volkmann

Projektlaufzeit:
seit 2019

3 Key-Words zum Projekt:
Aktionsforschung, Klassenführung, Autonomieförderung

Macht im Sportunterricht - eine praxeologische Analyse sportunterrichtlicher Machtpraktiken

Promovend:
Alexander Kranz

Betreuende Person(en):
Prof.in Dr. Vera Volkmann

Projektlaufzeit:
seit 2019

3 Key-Words zum Projekt:
Sportunterrichtsforschung, Schüler*innentaktiken, Praxistheorie

Pädagogik der Leistung

Promovendin:
Carina Eichele

Betreuende Person(en):
Prof. Dr. Peter Frei

Projektlaufzeit:
folgt

3 Key-Words zum Projekt:
folgen

Pelvic floor muscle fatigue and its impact on female continent and stress urinary incontinent volleyball players

Promovendin:
Pascale Brand

Betreuende Person(en):
Prof. Dr. Nico Kurpiers
Prof. Dr. Peter Frei

Projektlaufzeit:
seit 2021

3 Key-Words zum Projekt:
Beckenbodenmuskulatur, Inkontinenz, Volleyball

Sportnoten im Sportunterricht

Promovend:
Martin Seidel

Betreuende Person(en):
Prof. Dr. Peter Frei

Projektlaufzeit:
folgt

3 Key-Words zum Projekt:
folgen

Therapievergleichsstudie zur Wirksamkeit von Yoga und Cupping als Intervention auf die Mobilität der Arme nach einseitiger Brustoperation

Promovendin:
Miriam Wessels

Betreuende Person(en):
Prof. Dr. Nico Kurpiers

Projektlaufzeit:
seit 2021

3 Key-Words zum Projekt:
Krebserkrankungen, Beweglichkeitsförderung, Vergleichsstudien

Untersuchung mechanoprotektiver Mechanismen im menschlichen Skelettmuskel

Promovendin:
Käthe Bersiner

Betreuende Person(en):
Prof. Dr. Sebastian Gehlert

Projektlaufzeit:
seit 2022

Gefördert durch:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Kooperationspartner:
DSHS Köln, Universität Bonn, TU & Helmholtz Institut München u.a.

3 Key-Words zum Projekt:
molekulare Anpassung von humaner Skelettmuskulatur auf aktue Trainingsbeanspruchungen, Untersuchung mechanoprotektiver und signalgebender Mechanismen anhand von Muskelbiopsien

Wettkampfcoaching

Promovend:
Christian Hungerecker

Betreuende Person(en):
Prof. Dr. Peter Frei

Projektlaufzeit:
seit 2020

3 Key-Words zum Projekt:
Trainer-Athlet-Beziehung, kommunikative Kompetenz, Trainingspädagogik

Wettkampfcoaching im Tischtennis-Leistungssport - die Trainer-Athletenbeziehung als Leistungsreserve

Promovend:
Lennart Wehking

Betreuende Person(en):
Prof. Dr. Peter Frei

Projektlaufzeit:
seit 2021

3 Key-Words zum Projekt:
Wettkampfcoaching, kommunikative Kompetenz, Tischtennis