Laufende Projekte

Sommer-Biathlon für Schüler zur Förderung von Konzentrationsfähigkeit und Ausdauer

Ziel/Inhalte:

Kinder- und Jugendärzte schlagen Alarm: Mädchen und Jungen sind übergewichtig, verhaltensauffällig und haben motorische Defizite: verheerender werdende körperliche Leistungsfähigkeit eines Großteils der Schüler, Bewegungsmangel, zunehmender Fernseh- und Computerkonsum sowie ungesundes Essen sind weitere negative Einflussfaktoren. Kinder sitzen aktuell 1.200 Stunden in der Schule und 1.600 Stunden vor dem Fernseher.

Vermehrte Bewegungsangebote können nach Ansicht von Medizinern den jugendlichen Defiziten vorbeugend entgegenwirken. Sportliche Bewegung fördert außer der Gesundheit, die Leistungsbereitschaft, das Wohlbefinden, Wahrnehmung und Gedächtnisleistungen sowie die Konzentrationsfähigkeit (Bessere Konzentration ermöglicht insbesondere im heutigen, stark belastenden Schulalltag eine höhere Aufmerksamkeit der Schüler bzw. eine erfolgreichere Vermittlung des Unterrichtsstoffs durch den Lehrer.

Die Disziplin des Sommer-Biathlons verbindet statische (Schießen) und dynamische Tätigkeit (Laufen). Diese attraktive Mischung lässt die Teilnehmer in Mannschaften gleichermaßen soziales Miteinander, sportliche Aktivität und Erfolgserlebnisse erfahren. Diese neuartige Rahmung innerhalb des Sports wird derzeit bundesweit nur vereinzelt praktiziert. Sommer-Biathlon bietet permanente Spannung. Denn nicht jeder Läufer muss ein gleich guter Schütze sein und umgekehrt, auf diese Weise ist der Ausgang eines sportlichen Wettstreits jedes Mal wieder ungewiss und gleichermaßen herausfordernd für alle Teilnehmer.

Mit dem geplanten Projekt Sommer-Biathlon (Lichtpunktschießen bzw. Bogenschießen und Laufen, Mädchen/Jungen zwischen 12-14 Jahre) soll die Wirkung eines regelmäßigen Trainings sowohl kognitiver wie auch motorisch-konditioneller Eigenschaften auf die Konzentrationsfähigkeit untersucht werden. Diesbezügliche Arbeiten existieren bis heute nicht, mit dem Vorhaben kann eine Forschungslücke geschlossen werden.

Leitung: Prof. Dr. habil. Thomas Heinen, Dr. Silke Keller

Förderung: Das Vorhaben wird von der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung finanziell gefördert.

Dauer des Projekts: Februar bis Oktober 2016

Projekt: Gentechnologisches Enhancement im Spitzensport

Ziel/ Inhalt:

Auch wenn die Rede vom Gendoping weit verbreitet ist: noch fehlen genaue Prognosen über die Dimensionen gentechnologischer Leistungssteigerung im Spitzensport.

Zugleich gelten diese Praktiken als zukunftsträchtigste Form des Enhancements und werfen damit zahlreiche Fragen auf – nach Einschätzungen der gegenwärtigen und zukünftigen technischen Möglichkeiten, nach der Veränderung des Sports, nach der Rolle von Medien und soziokulturellen Rahmenbedingungen, nach rechtlichen Regelungen, nach ethischen Kriterien in der Beurteilung und Wegweisung, nicht zuletzt fundamental nach zugrundeliegenden Menschenbildern

Projektleitung:

Prof. Dr. Swen Körner und Prof. Dr. Stefanie Schardien (Institut für evangelische Theologie)

ProjektmitarbeiterInnen:

Christina Bredehöft, Simon Kruse und Birte Steven

Förderung:

Das Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Projekt: Pädagogik im Nachwuchsleistungssport

Ziel/ Inhalt:

Bei dem Forschungsprojekt „Pädagogik im Nachwuchsleistungssport“ handelt es sich um eine Kooperation zwischen dem Sportinstitut der Stiftung Universität Hildesheim, dem Olympiastützpunkt (Standort Hannover) und dem Landessportbund Niedersachsen. Im Mittelpunkt der Studie steht neben der Untersuchung und Optimierung bestehender Verbundstrukturen (strukturelle Ebene) vor allem die Analyse pädagogischer Prozesse im lebensweltlichen Kontext des Sportinternats (Ebene der Interaktion). Innerhalb der Untersuchung soll ein umfassendes Orientierungswissen generiert werden, das bisherige Forschungs- und Wissenslücken der Pädagogik des Nachwuchsleistungssports weiter zu schließen verspricht.

Projektleitung:

Prof. Dr. Peter Frei und Prof. Dr. Swen Körner

Projektmitarbeiterinnen:

Monika Steinhoff, Birte Steven und Lisa von Writsch

Förderung:

Das Forschungsprojekt wird gefördert durch den Landessportbund Niedersachsen und die Stiftung Universität Hildesheim

Projekt: Videobasiertes Fallarchiv HILDE

Detaillierte Informationen zum Projekt HILDE finden Sie hier.