Abgeschlossene Projekte

Projekt: Senioren-Leistungssport - Motive und Einstellungen

Ziel/Inhalt

Der demografische Wandel beeinflusst unsere Gesellschaft nachhaltig, immer mehr Menschen werden immer älter, die Zahl der Sportaktiven steigt. Allerdings nimmt das Sportengagement von einer bestimmten Altersstufe an kontinuierlich ab. Entgegen diesem Trend hat sich innerhalb der vergangenen 30 Jahre innerhalb des Deutschen Leichtathletik-Verbandes eine eigene Spezies, die der wettkampforientierten Seniorensportler herauskristallisiert. Männer und Frauen zwischen 35 und 90 Jahren trainieren regelmäßig und gehen bei Europa- und Weltmeisterschaften auf Medaillenjagd.

Innerhalb des vorliegenden Projekts, angesiedelt innerhalb der empirischen Sozialforschung, sollen vordergründig Motive, Motivationen und mögliche Zusammenhänge zwischen Persönlichkeitsmerkmalen und dem sportlichen Erfolgen im Lebensverlauf mit Hilfe einer quantitativen Erhebung untersucht werden. Es handelt sich hierbei vorrangig um eine Bestimmung des "Ist"-Zustands mittels der zu erhebenden Parameter, da in dieser speziellen Gruppe älterer Leistungssportler, bezüglich des festgelegten breiten Altersspektrums und auch in der Sportart keine vergleichbaren Daten vorliegen.

Insbesondere die folgenden Forschungsfragen sind für das geplante Vorhaben von besonderem Interesse:

1. Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Leistungsniveau der Senioren-Athleten in der Hauptklasse (bis 30 Jahre) und ihrem späteren Engagement in der Altersklasse?

2. Welche Motive stehen für die Senioren-Leistungssportler bezüglich der Ausübung ihres Trainings bzw. der Teilnahme an Wettkämpfen an erster Stelle? Wie hoch ist die Priorität des Leistungsgedankens? Welche Antriebe (beispielsweise gesundheitlicher Nutzen, soziale Anerkennung) sind von untergeordnetem Interesse?

3. Ist diesbezüglich eine (geschlechtsspezifische) Reihenfolge sichtbar?

4. Welche Vorlieben/Einstellungen prägen die Alterssportler in Bezug auf ihren Trainingsalltag bzw. welche Qualität hat die sportliche Vorbereitung. Welchen Qualifikationsgrad besitzen die Aktiven/ÜL und Trainer?

5. Wie groß ist in den Reihen der Betroffenen die Akzeptanz unerlaubter Mittel (Dopingsubstanzen) zur Leistungssteigerung?


Die Ergebnisse der Studie sind erschienen unter dem Titel "Senioren-Leistungssport - Motive und Einstellungen"

Arete-Verlag, Hildesheim (2015), 250 Seiten,

€ 19,95, ISBN ISBN 978-3-942468-52-7

Doktorandin: Dr. Silke Keller
Leitung: Prof. Dr. Thomas Heinen

Projekt: Studie zum Sportentwicklungskonzept der Stadt Hildesheim

Ziel/Inhalt:

Sport und Bewegung sind im ständigen Wandel befindlich. Die Sportnachfrage spiegelt die zunehmende Vielfalt von Sportausübung, Motiven, Anbietern, Sport- und Bewegungsräumen sowie von Zielgruppen und Akteuren wider.

Darauf möchte auch die Stadt Hildesheim reagieren und bestehende Strukturen des Sports analysieren sowie zukünftige Bedarfe und entsprechende Weiterentwicklungen und Veränderungen in einem Sportentwicklungskonzept thematisieren.

An der Sportentwicklungsplanung der Stadt Hildesheim wirkt das Institut für Sportwissenschaft der Universität Hildesheim durch eine entsprechende Studie mit, in der insbesondere das Sportverhalten der Bürger/innen sowie der Ist-Zustand der Sporträume erfasst werden sollen. Inhaltliche Schwerpunkte dieser Erhebung sollen sowohl der institutionelle als auch der informelle Sport sein. Zur Datenerhebung sind quantitative Fragebogendesigns zur Befragung der Bürger und der Vereine sowie die Beobachtung von Sporträumen vorgesehen. Ergänzt werden die Daten durch qualitative Interviews. Auf diese Weise sollen Entwicklungspotentiale für die Stadt Hildesheim hervorgebracht werden, die durch sportwissenschaftliche Erkenntnisse zu innovativen Sport- und Bewegungsangeboten ergänzt werden können.

Projektmitarbeiter:
Prof. Dr. Peter Frei, Carina Eichele, Peter Flemming, Silke Keller

Förderung:
Das Projekt wird von der Stadt Hildesheim finanziell unterstützt und in einer Kooperation durchgeführt.

Projekt: Durch Bewegung Umweltphänomene erfahren – Erweiterung frühkindlicher kognitiver und sozial-kommunikativer Fähigkeiten im Kontext höherer motorischer Anforderungen

Ziel/ Inhalt:

Die zunehmende Bedeutung frühkindlicher Bildungs- und Entwicklungsprozesse weist aktuell auf eine tragende Allianz von Bewegung und Kognition hin (vgl. Zimmer, 2009). Die empirische Datenbasis, um entsprechende Wirk- und Transferprozesse nachzuweisen, ist jedoch nach wie vor überschaubar. Dieses Projekt möchte über eine spezifische Erfahrungs- und Lerngelegenheit – einen so genannten Kletter- und Umweltturm (KlUt)– Hinweise darüber erhalten, wie körperlich-sportive mit gleichzeitig eigenständig erfahrbaren Umweltphänomenen von den Kindern verknüpft werden. Das analytische Interesse besteht darin, wie Kinder im motorisch anspruchsvollen Tun Umweltphänomene wahrnehmen, erkunden und wie diese Erfahrungen im sozial-kommunikativen Austausch transformiert werden.
Die durch den Kletter- und Umweltturm (KlUt) neu gestaltete Bewegungs- und Erfahrungswelt soll für die Kinder langfristige Bewegungsanreize setzen.
In der Auseinandersetzung der Kinder mit dem Kletterturm gilt es zu beobachten und zu dokumentieren, ob Erweiterungen im Bewegungsrepertoire der Kinder zu erkennen sind, welche Wahrnehmungsstrukturen von Umweltphänomenen rekonstruiert werden können und wie diese Verknüpfungen im sozialen-kommunkativen Austausch erfahren werden.

Um diesen Zielen näher zu kommen, wird der Kletter- und Umweltturm (KlUt) mit verschiedenen herausfordernden Bewegungsaufgaben und mehrsinnig, mehrperspektivisch und handlungsorientiert ausgerichtete Beobachtungsstationen der Umwelt ausgestattet, um Umweltphänomene wie „Windkraft spüren“ oder „Herzschlag sehen“ zu erfahren.

Laufzeit:

Juli 2010 – Juli 2012

Projektleitung:

Prof. Dr. Peter Frei und Prof. Dr. Katrin Hauenschild

ProjektmitarbeiterInnen:

Prof. Dr. Ulrich Nickel (em), Julia Gleich und Dennis Wolff

Förderung:

Das Forschungsprojekt wird vom niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert.

Projekt: Inszenierungen im Sportunterricht

Ziel/Inhalt:
Das geplante Forschungsvorhaben greift die Selbstverständlichkeit auf, dass sportlichspielerisches Bewegungshandeln immer auch sprachlich-kommunikativ grundgelegt ist. Die Zielsetzung soll es nun sein, die sprachlich-kommunikative Organisation unterschiedlicher Handlungssequenzen im Sportunterricht zu analysieren, weil damit – so die Überzeugung – die Qualität von Erziehungs- und Bildungsprozessen im und durch Sportunterricht wesentlich mitbestimmt werden.

Es stellt sich also die Frage, wie das Geschehen des Sportunterrichts zwischen Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern kommunikativ ausgehandelt wird. Welche Muster (z.B. des Einführens, Erklärens, Anleitens, Inszenierens etc.) lassen sich dabei kennzeichnen, wie ist es um deren Funktionalität bestellt und welchen Bewusstseinsgrad erlangen sie bei den Akteuren? Geplant ist ein empirisch-qualitatives Vorgehen mittels audio-visuell gestützten Beobachtungen und Leitfadeninterviews.

Das Sampling setzt sich nach Maßgabe einer möglichst großen Kontrastierung aus unterschiedlichen Schultypen und Jahrgangsstufen zusammen. Schlussendlich soll sich der gewinnbringende Charakter dieses Vorhabens auch in einer Materialsammlung bestehend aus unterschiedlichen Sportunterrichtssequenzen und deren theoretische Aufbereitung widerspiegeln. Daran ist die Hoffnung geknüpft, mit dieser Art von Unterrichtsempirie auch Angebote für eine professionelle Aus- und Fortbildung von Sportlehrern/innen abzuleiten.

Leitung: Prof. Dr. Peter Frei, Mitarbeiterin: Jana EisensteinHinweis: Im Rahmen dieses Projekts können Bachelor- und Masterarbeiten angefertigt werden.

Projekt: Entwicklung von Sportgeräten für den Einsatz im Sportunterricht

Ziel/Inhalt:
Es werden innovative Sportgeräte- und Materialien für den Sportunterricht entwickelt – vornehmlich unter der Perspektive der Koordinations- und Beweglichkeitsschulung. Interessierte Schulen und andere Bildungseinrichtungen werden in dieser Hinsicht beraten und der Einsatz der Geräte wird evaluiert.

Im Mittelpunkt steht die Entwicklung kindgerechter Kletterstrecken in Sporthallen sowie Geräte zum Rollen, Gleiten und Schaukeln (nach Prof. Dr. Nickel).

Leitung: Prof. Dr. Peter Frei, Mitarbeiter: Dipl. Ing. Frank DreithalerDokumentation: im Aufbau

Projekt: Kinder-Körper-Krise: Zur Kommunikation von Übergewicht und Fitnessmangel im Kindes- und Jugendalter (Promotionsprojekt S. Körner 2004-2008)

Ziel/Inhalt:
Immer neue Zahlenkolonnen belegen, was dem alltäglichen Sehen ‚natürlich’ vertraut ist: deutsche Kinder haben ein Gewichts- und Fitnessproblem. Die Studie vollzieht den Switch von kommunizierter Aufgeregtheit und Betroffenheit auf die theoriegeleitete Analyse ihrer Erfolgsbedingungen.

Im Anschluss an die Systemtheorie Luhmanns werden die vielfältigen gesellschaftlichen Diskurse über Bewegungsarmut und Übergewicht bei Kindern einer kommunikationstheoretischen Analyse unterzogen. Neben den Mechanismen und Risiken dieser Variante moderner Krisenkommunikation gerät insbesondere die Fragwürdigkeit ihrer moralischen Effekte in den Blick.

Dokumentation: • Körner, S. (2008). Dicke Kinder – revisited. Zur Kommunikation juveniler Körperkrisen. Bielefeld: transcript. (ISBN 978-3-89942-954-1, 24,80 € www.transcript-verlag.de/ts954/ts954.php)

Projekt: Kommunikative Sportpädagogik (Habilitationsprojekt P. Frei 2002-2006)

Ziel/Inhalt:
Es ist dies ein theoretisch wie empirisch fundierter Entwurf einer kommunikativen Sportpädagogik. Die Bedeutung, Struktur und Konsequenz kommunikativer Prozesse werden entlang drei verschiedener Handlungsfelder entwickelt. Es sind dies das Handlungsfeld Schule und Sport, jenes von Sport und Verein/Leistungssport und schließlich das von Sport und Medien. Es geht in allen Feldern um die Frage, wie kommunikative Handlungen von Kindern und Jugendlichen auf der einen und von professionellen Akteuren auf der anderen Seite zustande kommen, welche spezifischen Bedeutungen rekonstruiert werden können und welche Konsequenzen für eine gemeinsame Handlungskoordinierung abzuleiten sind.

Ein Wissen um diese Zusammenhänge – so der Grundsatz – stellt eine entscheidende Ressource z.B. für das Handlungsgeschehen im Sportunterricht und damit gerade auch für die kommunikative Kompetenz der Lehrerinnen und Lehrer dar.

Dokumentation:
• Frei, P. (2004). Sportmedienhandeln von Jugendlichen. In P. Frei & S. Körner (Hrsg.), Brennpunkte der Sportwissenschaft: Sport-Medien-Kultur. Sankt Augustin: Academia, 89-107.

Projekt: Sport im sozialen Brennpunkt (in 2006)

Ziel/Inhalt:
Ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Jugend- und Sozialamt der Stadt Jena, mit dem Ziel, sportive Ferienangebote für Kinder und Jugendliche in benachteiligten Stadtteilen anzubieten. Im Zentrum stand neben der konzeptionellen Entwicklung und Durchführung die Evaluation derartiger Angebote.

Leitung: Prof. Dr. P. Frei, Mitarbeiterin: Jana Eisenstein; Kooperation mit der Stadt Jena, dem Deutschen Tischtennis Bund und dem Verein SV Schott Jena Glas.

Projekt: Sport-Medien-Kultur (2004)

Ziel/Inhalt:
Wissenschaftliche Zugänge, die den zeitgenössischen Sport vom medialen Mega-Event bis hin zur subkulturellen Bewegungspraxis in medialen und/oder kulturellen Zusammenhängen in Betracht nehmen, sind mittlerweile keineswegs Mangelware. Eine bereits vertraute, bisweilen auch ergraute Fragestellung z.B. versucht herauszuarbeiten, was denn nun die Medien mit den Menschen oder die Menschen mit den Medien machen. Nicht selten schneiden ‚die’ Medien dabei eher unvorteilhaft ab. Und nicht selten ist dies auch und gerade dort der Fall, wo der ‚bewegte Mensch’ im Mittelpunkt steht. In diesem Forschungsprojekt wird der Versuch unternommen, die empirisch gut hinterlegte Vielfalt von Kopplungen zwischen Sport, Medien und Kultur auf der Basis theoriegeleiteter Analysen schärfer ins Profil zu setzen.

Leitung: Prof. Dr. P. Frei, Prof. Dr. S. Körner
Kooperation: Deutsche Sporthochschule Köln

Dokumentation:
• Frei, P. & Körner, S. (Hrsg.), Brennpunkte der Sportwissenschaft: Sport-Medien-Kultur. Sankt Augustin: Academia.
• Frei, P. (2004). Sportmedienhandeln von Jugendlichen. In P. Frei & S. Körner (Hrsg.), Brennpunkte der Sportwissenschaft: Sport-Medien-Kultur. Sankt Augustin: Academia, 89-107.
• Körner, S. & Blamberger, G. (2004). Moralistik/Sport. Sichtweisen einer skeptischen Anthropologie auf den 'homo sportivus'. In S. Körner & P. Frei (Hrsg.), Medien-Sport-Kultur (S. 13-31).
St. Augustin: Academia.
• Körner, S. (2004). Diskurstheoretische und diskursanalytische Überlegungen zum MedienSport: Anschlüsse an Michel Foucault. Spectrum der Sportwissenschaften 16 (1), 9-30. (review)

Projekt: Regionale Schulsportentwicklung und -konzepte (2001-2003)

Inhalt:
Projekt zum Schulsport in Jena unter der Fragestellung wie für Schulen innovative Schulsportkonzepte entwickelt werden können. Diese empirisch quantitativ und qualitativ angelegte Studie fand im Verbund mit den Standorten Köln (PD. Dr. Lüsebrink), Dortmund (Prof. Dr. Thiele), Freiburg (Prof. Dr. Gieß-Stüber), Münster (Prof. Dr. Friedrich) und später Oldenburg (Prof. Dr. Schierz) statt. Nach einer Vollerhebung mittels Fragebogentechnik an den 37 Jenaer Schulen wurden für eine weitere qualitative Analyse Schulen ausgewählt, die ein besonderes Profil in Richtung einer Schulsportorientierung aufwiesen. Sie wurden kontrastiert mit Schulen, die eine entsprechende Profilierung nicht besaßen. Von diesen Schulen wurden Schulportraits angefertigt.

Leitung: Prof. Dr. M. Schierz/Prof. Dr. P. Frei; Mitarbeiter/-in: Dr. Vera Volkmann, T. Sickel Kooperation: Schulamt Jena.

Dokumentation: • Frei, P., Schierz, M, Reinartz, V. (2006). Schulsport in Jena – zwei Portraits zur Transformation von Schule und Schulsport. In A. Hummel & M. Schierz (Hrsg.). Studien zur Schulsportentwicklung in Deutschland (S. 61-90). Schorndorf: Karl Hofmann.• Frei, P. & Reinartz, V. (2005). Schulsport an einem Jenaer Gymnasium - Qualitätsentwicklung durch Kooperation. sportunterricht, 54. Jg., S.196-202.

Projekt: KörperLektüren 2001ff. - Lesarten des Körpers in Medien, Biowissenschaften und Sport (2001-2002)

Inhalt:
Wer vom Körper redet, darf vom ‚Boom’ nicht schweigen. Von print- und telemedialen Werbeflächen über Felsabhänge, Fitnesscenter, Biotec-Laboratorien bis hin zu virtuellen Sphären von PC und Internet: In den sozialen Choreographien des 21. Jahrhunderts erscheint der Körper als Spielmasse, Objekt der Verzückung und Repräsentant unzähliger Denk- und Machbarkeiten. Body – soviel kann momentan als gesichert gelten – rules.

Das Projekt nimmt sich der interdisziplinären Forschungsfrage: Body Check - Wie viel Körper braucht der Mensch? der Körber-Stiftung im Rahmen des 3. Deutschen Studienpreises an. Verfolgt wird die Spur des Körpers in Kontexturen von Medien, Biowissenschaften und Sport. Hinter den Kulissen medialer und sportiver »Anbetung«, so die These, erscheint der Körper als Fluchtpunkt: Wo Denken zur Last und Sinn zur Hoffnung wird, verweist der Körper auf die vielleicht ursprünglichste Möglichkeit, Individualität zu profilieren. Der sicherheitsmüde Risikosportler begehrt Freiheit, der Fitnessjünger bevorzugt Kontrolle.

Im Sport wie auch im »Netz« oder in den Print- und Telemedien erscheint der Körper somit nicht zuletzt als Projektionsfläche menschlicher Illusionen. Und im Rahmen biowissenschaftlicher Steuerungsbegehren geht es ans Eingemachte: Seit ein Denken in (DNA-) Spiralen die Frage nach dem Menschen im Mikromilieu von Basen, Neuronen und Kohlenstoffmolekülen neuverhandelt, rückt man den letzten Zuständen und Empfindungen buchstäblich zu Leibe, über die der Mensch nicht frei bestimmen kann - wie Begehren, Schmerz, Krankheit und Tod.

Leitung: Prof. Dr. Swen Körner
Kooperation: Körber-Stiftung

Auszeichnung: Der Beitrag wurde mit dem Deutschen Studienpreis der Körber-Stiftung ausgezeichnet und mit € 3000 prämiert.

Dokumentation:
• Körner, S. (2002a). Den Body checken: Versuch über den Körper in Medien, Sport und Biowissenschaften. Medien + Erziehung. Zeitschrift für Medienpädagogik 46 ( 2), 78-82. (review)
• Körner, S. (2002b). Vom Seelenkerker zum virtuellen Flaneur. Körpergeschichten von Platon bis Kurzweil. Forschung-Innovation-Technologie 7 (2), S. 22-26.
  Online Version: http://www.dshs-koeln.de/FIT/fit_2002/teil1_3_2002.pdf

Projekt: Belastungen und Risiken im weiblichen Kunstturnen; Projekt zum Kinder- und Jugendhochleistungssport (1996-1999)

Inhalt:
Es ging um die Frage nach Belastungen und Risiken im weiblichen Kunstturnen aus pädagogischer Sicht. Das Projekt wurde vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft gefördert und am Pädagogischen Seminar der Deutschen Sporthochschule Köln durchgeführt. Die Studie war empirisch-qualitativ angelegt.

Das Sampling setzte sich aus allen Spitzenturnerinnen des damaligen A/B-Kaders (n=9, den verantwortlichen Trainerinnen und Trainern (N=), Eltern (n=) und anderen Relevanten (n=) zusammen. Ergebnisse dieser Studie wurden in den Ausbildungsinhalten des Deutschen Turnerbundes aufgenommen; es entstand eine Beratungs- und Weiterbildungsfunktion für die Trainerinnen und Trainer bis ca. 2001.

Leitung: Prof. Dr. E. Meinberg/Prof. Dr. J. Thiele, Mitarbeiter/-innen: Prof. Dr. Peter Frei, PD. Dr. I. Lüsebrink, Dr. D. Rottländer

Dokumentation:
• Frei, P., Lüsebrink, I., Rottländer, D. & Thiele, J. (2000). Belastungen und Risiken im weiblichen Kunstturnen. Teil 2: Innensichten, pädagogische Deutungen und Konsequenzen.
Schorndorf: Karl Hofmann.