Model United Nations

Delegation der Universität Hildesheim bei der diesjährigen GöMUN Konferenz in Göttingen - Asia Unbound

9 Studierende der Universität Hildesheim nehmen vom10. bis 13. Juni 2016 an der GöMUN-Konferenz der Universität Göttingen zum Thema "Asia Unbound" teil. Im Menschenrechtsrat, Sicherheitsrat und der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft vertritt die Delegation aus Hildesheim die Interessen der Länder Russland, Portugal, Belgien, Vietnam, Mazedonien u.a..

Zu den Themen "Religious Discrimination in Asia" und "Fight against Illegal Organ Harvesting" diskutieren die Mitglieder des Menschenrates. Im Sicherheitsrat steht der Umgang mit Nordkorea in Frage nuklearer Proliferation im Mittelpunkt. In der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft werden Fragen des Freihandels und der erneuerbaren Energien diskutiert.

HiMUN 2015

Lesen Sie hier in der dritten Ausgabe des HiMUN Observers die Nachberichterstattung zur diesjährigen ModelUN Veranstaltung in Hildesheim Ende Januar in Kooperation mit der Robert-Bosch-Gesamtschule.

MUNOM 2014

Bereits zum zweiten Mal konnten Hildesheimer Delegierte 2014 an einer europäischen MUN teilnehmen. Die Berichterstattung zur Teilnahme von 7 Studierenden an der MUN of Malmö im November 2014 in Schweden finden Sie hier.

LahnMUN 2014

Die erste Ausgabe des HiMUN Observers berichtet über die Teilnahme von 10 Studierenden der Universität Hildesheim an der LahnMUN 2014 in Marburg. Lesen Sie hier die Berichterstattung.

Harvard World Model United Nations Konferenz 2014

5 Delegierte der Universität Hildesheim nahmen vom 17. bis 21. März 2014 an der internationalen Harvard World Model United Nations Konferenz 2014 in Brüssel teil. Aus Sicht der Republik Botswana wurden Themen internationaler Relevanz lösungs- und kompromissorientiert bearbeitet.

Im Komitee für Abrüstung und Internationale Sicherheit wurde der Einsatz von Drohnen zu friedlichen und kriegerischen Zwecken diskutiert. Im Komitee für Soziale, Humanitäre und Kulturelle Fragen wurden gesundheitspolitische Fragestellungen kontrovers betrachtet und die historische Generalversammlung nahm das Gedenken zum Genozid in Ruanda zum Anlass, die weltpolitische Lage 1994 zu debattieren.

Insbesondere die Eröffnungsfeier, mit Gastredner Herman van Rompuy, Präsident des Europäischen Rates und Oliver de Schutter, UN-Sonderbeauftragter für das Recht auf Nahrung, aber auch das gemeinsame Debattieren mit mehr als 2000 Studierenden aus 65 Ländern hinterließen bei den Delegierten das Gefühl Weltpolitik miterlebt und mitgestaltet zu haben. Das Motto der WorldMUN 2014 „be part of the story“ spiegelt dieses zentrale Anliegen von Model United Nations Konferenzen prägnant wider.

Eine Bericht der Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 3. April 2014 finden Sie hier. Nach der National Model United Nations-Teilnahme des Faches Politikwissenschaft in New York im Jahr 2009, war die Brüsseler Exkursion zur WorldMUN 2014 der zweite internationale Auftritt von Hildesheimer Delegierten auf dem internationalen MUN-Parkett.

Die Delegation der Universität Hildesheim bei der WorldMUN 2014 in Brüssel (v.r.n.l. Nicole Buller, Sarik Demircian, Doreen Zöllner, Lotta T. Barabasch, Jago König) ©Schwarz

HiMUN 2014

Dreißig Delegierte von Universität und Robert-Bosch-Gesamtschule waren an der diesjährigen HiMUN 2014 zum Thema "From Conflict to Peacebuilding: The Role of Natural Resources and the Environment" beteiligt. Als Ergebnis einigten sich die Delegierten im simulierten Weltsicherheitsrat auf eine Erweiterung der friedensstiftenden Postkonfliktmaßnahmen der Kommission für Friedenskonsolidierung (Peacebuilding Commission) der Vereinten Nationen in Bezug auf natürliche Ressourcenmanagement und Umweltschutz (environmental peacebuilding). 

Teilnahme an der DuEMUN 2013 vom 10. bis 14. Juni 2013

Die gemeinsame Delegation der Universität Hildesheim und der Robert-Bosch-Gesamtschule ist in diesem Jahr mit vielfältigen Eindrücken aus Duisburg von der DuEMUN-Konferenz zurückgereist. Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung im Menschenrechtsrat zu den Themen „How to Avoid Femicide, Gendercide and Sex-Selective Infanticide?“ und „Right to Broadband – Is there a (Digital) Limit to the Right to Freedom of Opinion and Expression (Art.19 Universal Declaration of Human Rights)?“, waren es vor allem die sogenannten “Social Events“, die den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Erinnerung bleiben werden, darunter ein Treffen mit dem Duisburger Bürgermeister Manfred Osenger (siehe Foto) und die Fragestunde mit einem Abgeordneten der Fraktion der Grünen im Düsseldorfer Landtag.

HiMUN 2013

Die diesjährige HiMUN fand vom 25. bis 26. Januar mit mehr als 40 TeilnehmerInnen in der Robert-Bosch-Gesamtschule statt. Eindrücke der Delegierten finden Sie hier. Den Bericht einer teilnehmenden Schülerin der RBG finden Sie hier.

Delegation der Universität Hildesheim bei der 8. DuEMUN-Konferenz

7 Studierende der Universität Hildesheim und 6 Schülerinnen und Schüler der Robert-Bosch-Gesamtschule nahmen vom 21. Mai 2012 bis 25. Mai 2012 an der achten DuEMUN-Konferenz der Universität Duisburg-Essen teil. Im Sicherheitsrat vertrat die Delegation aus Hildesheim die Interessen der Länder Frankreich, Indien und Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland zu den Themen United Nations Post-Conflict Deployment to Libya und Nuclear Proliferation in the Islamic Republic of Iran. In der Gruppe der G 20 diskutierten die Vertreter der Länder Frankreich, Indien und Mexiko zu den Themen Strengthening the International Financial System with Special Regard to Europe und Food Security and Commodity Price Volatility. Mit Abschlussdokumenten zu den Themen Strengthening the International Financial System with Special Regard to Europe in der G 20 und United Nations Post-Conflict Deployment to Libya  im Sicherheitsrat dokumentierten die Delegierten ihre erfolgreichen Verhandlungsstrategien in den Komitees.

Die Delegierten der Universität Hildesheim/Robert-Bosch-Gesamtschule in der G20
Die Sitzung im Sicherheitsrat

Tagung des Weltsicherheitsrates im Januar 2012

Zwei Tage lang tagte der Weltsicherheitsrat im Rahmen des Seminars Hildesheim Model United Nations des Instituts für Sozialwissenschaften.
Gemeinsam versuchten hier Studierende der Universität Hildesheim und SchülerInnen der Robert-Bosch-Gesamtschule, eine Verbesserung der globalen Ernährungssicherung zu verhandeln. Neben der wachsenden Sorge um Agargland, welches durch das sogenannte Land Grabbing großer Investmentfonds immer weniger zur Selbstversorgung und lokalen Nahrungsversorgung genutzt werden kann, wurde auch der Bedeutung einer nachhaltigen Bevölkerungspolitik im Rahmen der Diskussionen große Bedeutung zugemessen. Alle im Sicherheitsrat vertretenen Länder betonten die zentrale Rolle der Vereinten Nationen für globale Armutsbekämpfungsstrategien gerade in Bezug auf die Milleniumentwicklungsziele und eine internationale Kooperation auf Augenhöhe. Die Berichterstattung der Hildesheimer Allgemeine Zeitung finden Sie hier.

Impressionen zur Vertragsunterzeichnung

(v.l.n.r.) Frau Prof. Dr. Marianne Kneuer, Universitätspräsident Herr Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich, RGB-Schulleiter Wilfried Kretschmer und RBG-Oberstufenkoordinator Jürgen Braun mit teilnehmenden Schülern ©RBG
Ehemaliger RBG-Oberstufenkoordinator Volker Reichert (2. v.l.), Herr Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich und Wilfried Kretschmer mit weiteren Teilnehmern ©RBG
©RBG
©RBG

zum Zeitungsartikel

Kooperationsvertrag zwischen Schule und Universität

 

Am 3.11.2011 wurde in der Robert-Bosch-Gesamtschule ein Kooperationsvertrag der Universität Hildesheim / Institut für Sozialwissenschaften und der Schule durch den Präsidenten Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich und RBG-Schulleiter Wilfried Kretschmer feierlich unterzeichnet. Dieser Vertrag verstetigt die Zusammenarbeit der Partner im Projektseminar Hildesheim Model United Nations, welches seit 4 Jahren fest zum Angebot des Faches Politikwissenschaft gehört und SchülerInnen wie Studierende an die Arbeit der Vereinten Nationen im Rahmen einer Modellsimulation heranführt. Im Wintersemester 2011/2012 wird in Anlehnung an das Jahresthema der UNESCO-Projektschulen "Weltbewusst Essen und Leben" das Thema der Sicherheitsratssimulation im Januar 2012 "Food Security and Violent Conflict - Threats to Peace and Security" lauten.

Model United Nations  

Im Zuge der Globalisierung haben die Vereinten Nationen für die internationalen Beziehungen, für den Weltfrieden und für die internationale Entwicklungszusammenarbeit zunehmende Bedeutung erlangt. In der Medienberichtserstattung ist es zumeist der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, dem Aufmerksamkeit gewidmet wird. Der Beitrag der verschiedenen UN-Institutionen zur Entwicklungszusammenarbeit bleibt häufig im Hintergrund – mit Ausnahme der Aktivitäten, die mit wohl vertrauten Namen wie „UNESCO“ oder „UNICEF“ verbunden sind. Insgesamt stellt die UNO ein komplexes, in ihrer inneren Struktur kaum mehr überschaubares Gebilde dar. Mit mittlerweile 193 Mitgliedsstaaten ist sie die zentrale internationale, zwischenstaatliche Organisation auf dem Globus. Umso wichtiger wird dadurch auch das internationale Parkett als Forum für politische Lobbyarbeit, Verhandlung und Konfliktlösung.

Model United Nations-Simulationen sind ein Instrument, um junge Menschen für die vielfältigen Aufgaben der internationalen Diplomatie zu sensibilisieren. Sie regen zur Formulierung einer überzeugenden Argumentation an, zur Strategieformulierung mit Blick auf zwischenstaatliche Koalitionsbildung sowie zur Identifikation mit der Rolle einer verantwortungsvollen, in manchen Fällen über Krieg oder Frieden entscheidenden Position im internationalen diplomatischen Gefüge. Die Universität Hildesheim reiht sich mit der HIMUN (= Hildesheim Model United Nations) in die Reihe der Hochschulen ein, die sich auf der ganzen Welt dem Training der internationalen Verständigung durch Simulationen der „echten“ Vereinten Nationen widmen.

Ziel unserer Veranstaltung ist es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Lage zu versetzen, die komplexen Arbeitsabläufe und Problemstellungen innerhalb der UN zu verstehen sowie ein Verständnis für die Eigenheiten und Unterschiedlichkeiten verschiedener Länder, ihrer Kulturen und Traditionen zu entwickeln. Die Problemstellungen, mit denen sich die Studierenden befassen, werden im Plenum diskutiert; die Argumentation erfolgt aus der Sicht des Repräsentanten / der Repräsentantin eines jeweiligen Landes. Durch diese intensive Auseinandersetzung mit realen Belangen der internationalen Politik werden die TeilnehmerInnen zu einer Bewertung komplexer politischer Probleme befähigt und für die oftmals schwierige Herbeiführung von Lösungen sensibilisiert.

Nicht zuletzt werden die TeilnehmerInnen auch in den Bereichen Rhetorik und Verhandlungstaktik geschult, denn die ersten Bewegungen auf dem „internationalen Parkett“ sind durchaus andere, als die meisten Studierenden und SchülerInnen sie gewohnt sind. Die Kommunikation während der Sitzungen und in bilateralen Gesprächen erfolgt auf Englisch; sie dient nicht zuletzt der Erweiterung der Fremdsprachenkompetenz.

Bisherige Stationen

Im Wintersemester treffen sich die TeilnehmerInnen in Hildesheim seit 2007 jährlich zur Hildesheim Model United Nations Simulation im Januar. Bisherige Themen waren u.a.: Energy Security in the 21st Century and the Nuclear Program of Iran, Transitional Justice and Humanitarian Intervention in Birma/Myanmar, Regional Security and Border Conflict in the AfPak-Region, Non-Proliferation and the Nuclear Program of North Korea.

Im Sommersemester nehmen die Hildesheimer Delegierten (Studierende und SchülerInnen in einer gemeinsamen Delegation) seit 2008 jedes Jahr an der DuEMUN der Universität Duisburg-Essen teil. Mit bis zu 200 Teilnehmern pro Jahr ist die DuEMUN eine der größten nationalen Konferenzen für Studierende.

Im April 2009 wurde das Projekt um eine internationale Komponente erweitert. Sechs Hildesheimer Studierende und zwei Schülerinnen des Gymnasiums Hildesheim nahmen, begleitet von Faculty Advisor Jessica Schwarz, an der NMUN in New York teil und bildeten mit der Partneruniversität Bowling Green State University, Ohio eine gemeinsame Delegation.