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Tätigkeitsbereiche:

Aktuelle Informationen

Lehre im Wintersemester 2015/16

  • Zentrale Dimensionen sozialer Differenzierung: Geschlecht, Ethnizität, Milieu
  • Transnationale Migration und Gender
  • Konstruktionen der Paarbeziehung

Gastvorträge

 

Wissenschaftliche Kurzvita

Studium an der Universität Bremen und Carl v. Ossietzky Universität Oldenburg, Abschluss Diplom Sozialwissenschaftlerin mit dem Thema "Lebensrealität und Lebensorientierung von Frauen in der Nachkinderphase", wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Oldenburg Forschungsprojekt "Chances in the Life Patterns of Families in Europe" (Leitung: Prof. Dr. Rosemarie Nave-Herz), wissenschaftliche Assistentin am Institut Frau und Geschlecht , Hannover (Leitung: Prof. Dr. Rosemarie Nave-Herz, Prof. Dr. Carol Hagemann-White). Mitarbeit und Leitung Drittmittel geförderte Forschungsprojekte (1987-1999): DDR-Lesebücher, Frauen im Alter, Ein-Elternfamilien. Promotion 1990 zu "Alleinleben in einer paarorientierten Gesellschaft", bis 2001 Projektmitarbeiterin Universität Hannover DFG-Projekt "Späte Mütter", ab 2001 wiss. Mitarbeiterin im Fach Soziologie Universität Hildesheim, z. Zt. Leitung des Forschungsprojektes "Alleinerziehende Migrant_Innen in Niedersachsen" (2012-2015) in Kooperation mit der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind: Familien- und Lebensformen, Soziale Ungleichheit und Gender-Studies.

 

Kürzlich abgeschlossene Projekte

Alleinerziehende Migrantinnen und Migranten – Lebenslagen und Fähigkeiten im Spannungsfeld von Armut und Selbstbestimmung (PRO Niedersachsen/MWK)

Das Kooperationsprojekt der Stiftung Universität Hildesheim und der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg zielt darauf ab, die Lebenssituationen und Lebenslagen von Ein-Eltern-Familien mit Migrationshintergrund in Niedersachsen mit minderjährigen Kindern und unterschiedlichen Herkunftskontexten (insbesondere türkischer und polnischer Herkunft sowie aus der ehemaligen Sowjetunion) zu erfassen und zu analysieren. Die Studie trägt zu einem tiefergehenden Verständnis der heterogenen Situation und Vielfalt der Dynamiken, Lebens- und Familienformen in Migrationsfamilien sowohl in der Öffentlichkeit und Praxis als auch in wissenschaftlichen Diskursen bei. Sie zielt in der Alleinerziehendenforschung darauf ab, der Diversität der in dieser Familienform lebenden Personen gerecht zu werden.

Damit wird die Grundlage dafür verbessert, sozialpolitische Interventionen so zu gestalten, dass sie Diskriminierungen entgegensteuern und Handlungsspielräume erweitern. Für die qualitative Befragung wurden insgesamt Interviews mit 40 Alleinerziehenden mit Migrationshintergrund unterschiedlicher Herkunftskontexte, ebenso wie mit Expertinnen und Experten aus der Sozialpolitik sowie der Unterstützungs- und Netzwerkarbeit geführt. Unsere Befunde zeigen, dass nicht von einer „einheitlichen“ Lebensform ausgegangen werden kann. Die Heterogenität resultiert z.B. aus den unterschiedlichen rechtlichen Lagen und ist auch verknüpft mit den individuellen Migrationsgeschichten, kulturellen und familiären Herkunftskontexten, persönlichen Netzwerken und professionellen Unterstützungsstrukturen im Lebensumfeld, Bildung und Beruf. Die Forschungsschwerpunkte sind folgende:

  • Gründe der Migration
  • Mutterschaft
  • Identitätskonstruktionen
  • Beziehungsalltag mit Kindern
  • Private und institutionelle Netzwerke
  • Bildungsverläufe und Berufsbiografien
  • Häusliche Gewalt
  • Sozialstaatliche Unterstützung

 

Die Publikation der Projektergebnisse erscheint im Frühjahr 2016 im ibidem-Verlag.

Krüger, Dorothea Christa (Hg.) (2016): Alleinerziehende Migrantinnen. Lebenslagen und Fähigkeiten im Spannungsfeld von Abhängigkeit und Selbstbestimmung

 

Publikationen

  1. Herausgeberschaften
  2. Bücher (Einzelwerke)
  3. Aufsätze in Sammelbänden und Lexika
  4. Aufsätze in Zeitschriften und Tagungsberichte
  5. Rezensionen und Tagungberichte