Hand in Hand? Chancen und Risiken des Datenmanagements in der lokalen Integrationsarbeit

Im November 2020 startete das Projekt "Hand in Hand? Chancen und Risiken des Datenmanagements in der lokalen Integrationsarbeit", das durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration gefördert und mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung umgesetzt wird.

Das Projekt wird bis Januar 2022 einen Überblick über Zielsetzungen und bestehende Ansätze des Datenmanagements in der lokalen Integrationsarbeit erarbeiten und diese auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse sowie ethischer und datenschutzrechtlicher Aspekte weiterentwickeln. Ziel ist es, durch Handlungsempfehlungen bedarfsgerechte Lösungen vor Ort zu unterstützen, um Integrationsverläufe besser als bisher begleiten zu können.

Ansprechpartnerin für das Projekt ist Dr. Christiane Heimann.

Am 14.04.2021 wurde das erste Working Paper des Projekts einer Runde ausgewählter Expert*innen aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft vorgestellt und mit Ihnen diskutiert. Es steht hier zum Download zur Verfügung.

Inhalt: Verschiedene Behörden und Beratungsstellen erheben immer wieder dieselben oder ähnliche Informationen von Zugewanderten; ein systematischer Datenaustausch erfolgt kaum. Daraus resultieren verschiedene Herausforderungen, z. B. ein hoher Aufwand auf allen Seiten sowie eine erhöhte Fehleranfälligkeit. Das Working Paper setzt sich mit den bestehenden Formen des Datenaustauschs auseinander und beleuchtet die Chancen und Risiken eines integrierten Datenmanagements. Es zieht erste Schlussfolgerungen auf Basis der bisherigen Erkenntnisse und wirft zentrale Fragen für die weitere Forschungsarbeit auf.

Autor*innen: Boris Kühn und Dr. Christiane Heimann, Forschungsgruppe Migrationspolitik

Das Working Paper basiert auf ersten Befunden des Forschungsprojekts «Hand in Hand? Chancen und Risiken des Datenmanagements in der lokalen Integrationsarbeit», das durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration gefördert wird.