Forschungs- und Transferstelle Migrationspolitik

Zum 01.01.2019 wurde am Institut für Sozialwissenschaften und dem Zentrum für Bildungsintegration der Universität Hildesheim eine Forschungs- und Transferstelle Migrationspolitik eingerichtet. Sie basiert auf der Wahrnehmung, dass einerseits das Thema Migration aktuell in der Öffentlichkeit stark diskutiert wird und dass dabei andererseits wissenschaftliche Erkenntnisse nicht immer Eingang in politische Prozesse und gesellschaftliche Debatten finden. Daher ist das Ziel der Transferstelle, den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis im Bereich der Migrationspolitik zu verbessern.

Hierfür werden lokale, regionale und nationale Kooperationen mit Vertreter*innen aus Politik und Praxis aufgebaut, gemeinsame Veranstaltungen und Projekte entwickelt und der wechselseitige Austausch durch regelmäßige Kommunikation verstärkt. Die verschiedenen Formate zielen darauf ab, einerseits wissenschaftliche Erkenntnisse so aufzubereiten, dass sie für Praktiker*innen eine effektive Hilfestellung bieten können. Andererseits sollen sie dazu dienen, Impulse aus der Praxis aufzugreifen und in die Wissenschaft einzuspeisen, um praxisrelevante Forschung im Bereich der Migrationspolitik voranzutreiben.

Insofern ist die Forschungs- und Transferstelle Ansprechpartner für migrationspolitische Akteur*innen in der Region und darüber hinaus. Bei Interesse an einer Kooperation, zum Beispiel durch die gemeinsame Entwicklung von Projekten oder Veranstaltungen, können Sie sich gerne telefonisch oder per E-Mail an mich wenden:

Danielle Gluns, Leiterin der Forschungs- und Transferstelle Migrationspolitik

E-Mail: danielle.gluns [at] uni-hildesheim.de

Telefon: +49-5121-883-10776

Aktuelles: Veranstaltung zur "Australisierung" der Europäischen Flüchtlingspolitik

Am 20.03. findet von 18 bis 20 Uhr an der Universität Hildesheim (N006, Hauptcampus) eine Diskussionsveranstaltung zu der Frage statt, ob sich die europäische Asylpolitik mit der Errichtung exterritorialer Lager etc. auf "australische Verhältnisse" zu bewegt. Zunächst wird der Film "Nowhere Line: Voices from Manus Island" des australischen Regisseurs Lukas Schrank gezeigt, bevor die Frage gemeinsam mit Kai Weber vom niedersächsischen Flüchtlingsrat und dem Migrationsforscher Dr. Marcus Engler diskutiert wird (siehe hier das Plakat zur Veranstaltung). Die Veranstaltung ist für alle Interessierten offen und kostenfrei.

Aktuelles: Workshop zum Transfer in der Fluchtforschung

Am 01. und 02.04.2019 findet in Hildesheim der Auftaktworkshop zur Gründung eines Arbeitskreises Transfer im Netzwerk Fluchtforschung statt. Interessierte Wissenschaftler*innen und Vertreter*innen aus der politischen und gesellschaftlichen Praxis sind eingeladen, sich über Transferinhalte und -methoden auszutauschen. Den Call for Abstracts für den Workshop finden Sie hier