Arbeitsgruppe Migrationspolitik

Hannes Schammann ist Professor für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Migrationspolitik an der Universität Hildesheim. Zuvor arbeitete er mehrere Jahre in der migrations- und integrationspolitischen Praxis: als Projektleiter für Migration und Integration bei der Robert Bosch Stiftung, als Referent für Grundsatzfragen der Integration beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und als Koordinator für Integrationsprojekte bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Ev. Jugendsozialarbeit. Wissenschaftlich beschäftigt er sich mit verschiedenen Fragen der Migrations- und Flüchtlingspolitik in Deutschland und Europa. Ein aktueller Schwerpunkt ist die Rolle der Kommunen. Er ist Mitglied in zahlreichen Gremien zur Migrationspolitik.

Danielle Gluns ist Leiterin der Forschungs- und Transferstelle Migrationspolitik an der Universität Hildesheim. Zuvor arbeitete und promovierte sie seit 2012 bei Frau Professorin Annette Zimmer (Professur für Deutsche und Europäische Sozialpolitik und Vergleichende Politikwissenschaft) an der Universität Münster. Sie beschäftigt sich mit Fragestellungen zur Migrations-, Asyl- und Integrationspolitik im deutschen und europäischen Mehrebenensystem. Ein Schwerpunkt dabei ist die Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren. Darüber hinaus beschäftigte sie sich mit Wohnungspolitik und Stadtentwicklung in wachsenden Städten. Sie absolvierte Forschungsaufenthalte in Washington, D.C., Wien und Siracusa (Sizilien).

Christiane Heimann is a Post-Doc at the University of Hildesheim in the project “When Mayors Make Migration Policy”. From 2016 to 2017, she was a visiting scholar at the Institute for the Studies of Societal Issues at the University of California, Berkeley (USA). She was a PhD student at the Bamberg Graduate School of Social Sciences in Germany from 2013 to 2016 and a scholarship holder of the Konrad-Adenauer-Foundation. Her doctoral thesis focused on chances and constraints to steer intra-EU labor mobility to match immigrants to specific labour market needs of member states. In the framework of her PhD thesis, she conducted research stays at the migration research group GRITIM at the Universitat Pompeu Fabra in Barcelona (Spain) in 2014 and at the Migration Research Unit at the University College London (UK) in 2015 to carry out her fieldwork. From 2011 to 2013, she held the position of a Teaching and Research Assistant at Technische Universität Kaiserslautern (Germany). In 2013, she visited the Universidad Autónoma de Madrid (Spain) for a teaching period. She studied European Studies in Social Sciences at Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Germany) and the Universidad de Salamanca (Spain).

Sandra Müller studierte Politikwissenschaft an der Universität Wien. Aktuell arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hildesheim im Projekt „Zwei Welten? – Integrationspolitik in Stadt und Land“. Zuvor war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Generationen- und Bildungsforschung in Wien tätig. Darüber hinaus hat sie im trinationalen Projekt „Taking Sides: Proteste gegen Abschiebungen von AsylwerberInnen“ unter der Leitung von Frau Prof. Rosenberger mitgearbeitet. Praktische Erfahrungen sammelte sie sowohl im In- und Ausland in mehreren NGOs, dem Integrationshaus Wien sowie UN-Institutionen. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind kommunale, nationale und europäische Integrations-, Asyl- und Migrationspolitik. In ihrer Doktorarbeit beschäftigt sie sich mit Europäisierungs- und De-Europäisierungsprozessen im Bereich der österreichischen Flüchtlingspolitik.

Christin Younso ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Verbundprojekt „Zukunft für Geflüchtete in ländlichen Regionen Deutschlands“. Zuvor arbeitete sie im Forschungsprojekt „Studium nach der Flucht? Angebote deutscher Hochschulen für Studieninteressierte mit Fluchterfahrung – Empirische Befunde und Handlungsempfehlungen“. Weitere Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind kommunale Integrations- und Migrationspolitik, sowie die Gestaltung von Integrationspolitik durch EU, Bund und Kommune in ländlichen Regionen. Ihr Dissertationsprojekt widmet sich Fragen von politischer Partizipation in ländlichen Räumen. Sie studierte Politikwissenschaft und Nahoststudien an der Ludwig-Maximilians-Universität München, an der Bilgi Universität Istanbul und an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Franziska Ziegler ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Verbundprojekt „SOLDISK: Solidaritätsdiskurse in Krisen“. Hierbei beschäftigt sie sich vor allem mit Solidaritätsvorstellungen staatlich-politischer Institutionen und Akteure in Migrationskontexten. Zuvor war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Institut für Menschenrechte im Forschungsnetzwerk der Grundrechteagentur der Europäischen Union (FRANET) tätig. Sie studierte Politikwissenschaft und Rechtswissenschaften an der Maastricht University (B.A. European Studies), der Universiteit van Amsterdam (LL.M. research Public International Law) und der University of British Columbia in Vancouver. Während des Studiums arbeitete sie als wissenschaftliche Hilfskraft in beiden Fächern und sammelte praktische Erfahrungen u.a. im NGO-Bereich, beim Auswärtigen Amt und bei der Europäischen Kommission.

Studentische Hilfskräfte

Luca Civale, Mitarbeiter im Projekt "Zukunft für Geflüchtete in ländlichen Räumen".

Mehinah Ghoryani, studentische Hilfskraft in der Lehre

Helen Gloy, Mitarbeiterin im Projekt When Mayors Make Migration Policy

Carolin Gutsmiedl, Mitarbeiterin im Projekt When Mayors Make Migration Policy

Carolin Kister, Mitarbeiterin im Projekt SOLDISK: Solidaritätsdiskurse in Krisen

Katrin Lampe, Mitarbeiterin im Projekt SOLDISK: Solidaritätsdiskurse in Krisen

Taskia Schwerdtfeger, Mitarbeiterin im Projekt „Zukunft für Geflüchtete in ländlichen Räumen."

Extern Promovierende

Yildiz Deniz, Arbeitstitel des Dissertationsvorhabens: Interkulturelle Öffnung in Kommunen

Amélie Haag, Arbeitstitel des Dissertationsvorhabens: Das Anerkennungsgesetz als ein Beispiel liberaler Migrationspolitik?

Robert Westermann, Arbeitstitel des Dissertationsvorhabens: Macht und Regulierung in internationalen Migrationssystemen