Ausgewählte Projekte des Methodenbüros

Um im Beratungsfall das Verhältnis von methodischem Idealanspruch und forschungspragmatischer Realisierbarkeit möglichst anwendungs- und gegenstandsnah beurteilen zu können, sind die Mitarbeiter_innen des Büros praktisch in verschiedene Forschungsaktivitäten involviert.

Nachstehend ist eine Auswahl von Forschungsprojekten aus dem Zeitraum 2016 bis 2018 dargestellt, welche vom Methodenbüro entweder selbständig durchgeführt oder durch Beratungen unterstützt worden.

 

 

BeSt F:IT ist ein Projekt zur Entwicklung eines virtuellen IT-Berufs- und Studienorientierungsangebots für Frauen. Erreicht werden sollen Mädchen und junge Frauen zwischen 15 und 18 Jahren, um diese mit einem interaktiven Ansatz für (regionale) IT-Ausbildungsberufe und IT-Studiengänge motivieren. Dabei soll deutlich werden, dass IT-orientierte Berufe keinesfalls nur reine Männerdomäne sind, wie noch immer vielfach behauptet wird. 

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Unter dem Projekttitel „Die Aufnahmesituation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in Deutschland“ hat der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge vom 8. bis zum  29. Februar 2016 eine bundesweite Online-Umfrage unter Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe durchgeführt. Das Projekt war die erste Evaluation zur Umsetzung des im November 2015 in Kraft getretenen Umverteilungsgesetzes, nach dem unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bundesweit über eine Quotenregelung verteilt werden. 

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Das Projekt "Die Zukunft der Mobilitätskette: Das Fahrrad als Scharnier" sieht sich im Großraum Braunschweig mit einem Bevölkerungsrückgang und Alterungsprozess in peripheren Räumen bei einem gleichzeitigen Zustrom von jüngeren und mobileren Bevölkerungsgruppen in städtische Regionen konfrontiert. Durch zurückgehende Fahrgastzahlen in den Stadt-Rand-Gebieten ist der ÖPNV teilweise nicht mehr im Stande, die Beförderungsleistung aufrecht zu erhalten.

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„Ich spreche deutsch“ ist ein gemeinsam initiiertes Flüchtlingsprojekt der TUI Stiftung und der Deutschlandstiftung Integration. Da Sprache der Schlüssel für Teilhabe und erfolgreiche Integration ist,  werden im Rahmen des Projekts Unternehmensmitarbeiterinnen und -mitarbeiter zu ehrenamtlichen Sprachtrainern geschult und geben anschließend in Gruppen zehn Wochen lang Deutschunterricht für Geflüchtete.

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Um „Wissenschaft als Beruf attraktiv zu machen“ verfolgt die Stiftung Universität Hildesheim das Ziel, gute und faire Arbeitsbedingungen für den akademischen Mittelbau herzustellen. In diesem Kontext wurde bereits 2013 eine Befragung unter den wissenschaftlichen und künstlerischen Mitarbeiter_innen durchgeführt, um deren Situation zu erfassen und Bedarfe festzustellen. In Kooperation mit dem audit familiengerechte hochschule und mit Unterstützung der Hochschulleitung führte die Arbeitsgruppe der wissenschaftlichen und künstlerischen Mitarbeiter_innen der KWM im Frühjahr 2016 die zweite Befragung durch. Dieser Ergebnisbericht ist 2017 unter dem Titel „Zur Beschäftigungssituation des akademischen Mittelbaus" erschienen.

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Die ersten Unterrichtsaufzeichnungen des videobasierten Fallarchivs HILDE entstanden im Rahmen des 2009 initiierten Projekts zur interdisziplinären fachdidaktischen Lehr-Lernforschung des Forums Fachdidaktische Forschung an der Universität Hildesheim. Diese Aufzeichnungen wurden archiviert, es entstand das Fallarchiv HILDE. Das Fallarchiv verfügt derzeit über 62 Aufzeichnungen von Unterrichtsstunden an Grund-, Haupt- und Realschulen der Klassen 1-8 in den Fächern Deutsch, Mathematik, Sport, Sachunterricht, Englisch.

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[Stand: 05.02.2018]