Stile im südamerikanischen Fußball

Dienstag, 06. Mai 2014 um 07:56 Uhr

Stanford-Professor Hans Ulrich Gumbrecht zu Gast an Uni Hildesheim: Der renommierte Literaturprofessor nimmt am Dienstag, 13. Mai 2014, Zuhörer in die Welt des südamerikanischen Fußballs mit und stimmt auf die nahende Fußballweltmeisterschaft in Brasilien ein. Politik- und Sportwissenschaftler befassen sich in weiteren Vorträgen mit der Legitimation sportlicher Großereignisse, mit politischen Protesten, Sportfördergesetzen und Fairness.

Hans Ulrich Gumbrecht ist nicht nur ein herausragender und äußerst vielseitiger Literaturwissenschaftler, sondern auch ein gefragter zeitgenössischer Intellektueller. Zu seinen beruflichen Stationen zählen neben Deutschland, Spanien und Italien seit 1989 die Eliteuniversität Stanford sowie zahlreiche internationalen Gastprofessuren. Regelmäßig äußert Hans Ulrich Gumbrecht sich im Feuilleton der F.A.Z. zu Literatur und Philosophie, aber auch zu verschiedenen Facetten der Alltagskultur des 21. Jahrhunderts.

Gumbrecht kennt die Welt des Sports und der Stadien. Er besitzt Dauerkarten für American Football, Eishockey und Basketball. In seinem Buch „Lob des Sports“ (2005) setzt er sich mit dem wachsenden Stellenwert des Sports in der Gesellschaft auseinander. Bei seinem Besuch in Hildesheim dürfen sich Lehrende, Studierende und die interessierte Öffentlichkeit auf spannende Einblicke in die „Stile im südamerikanischen Fußball“ von dem Literaturprofessor und bekennenden Fußballfan erhoffen. Dabei nimmt er sich auch Zeit für Gespräche mit Studierenden.

Der Vortrag von Professor Gumbrecht beginnt am Dienstag, 13. Mai 2014, um 18.15 Uhr im Hörsaal 1 am Hauptcampus. In der Ringvorlesung „Politik und Sport" (Meldung) laden die Professoren Marianne Kneuer und Peter Frei ein zu Debatten über Sport und Politik: Es geht etwa um die Legitimation sportlicher Großereignisse, um politische Proteste, um Sportfördergesetze und Fairness.