Liveticker mitten aus dem Kriegsgebiet / Konfliktparteien kämpfen in sozialen Medien wie Twitter und Co. um die Aufmerksamkeit der westlichen Welt

Samstag, 13. September 2014 um 14:42 Uhr

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG über das Internet in Konflikten: Professor Thomas Demmelhuber untersucht wie Twitter und Facebook in politischen Konflikten genutzt werden.

„Soziale Medien wie Twitter Facebook und Youtube entgrenzen Konflikte. Zeigen das Leid, die Trauer und die Qualen der Opfer auf Computerbildschirmen in der ganzen Welt. Emotionen verbreiten sich in sozialen Medien rasen schnell, Bilder werden tausendfach geklickt – Das wissen die Konfliktparteien und sie versuchen es für sich zu nutzen, erklärt Thomas Demmelhuber, Juniorprofessor für Politikwissenschaft an der Uni Hildesheim. Zu Beginn des Arabischen Frühlings wurde die Unmittelbarkeit von sozialen Medien, nun lösen die Propaganda-Videos von Kämpfern des Islamischen Staates (IS) Schrecken und Entsetzen in der ganzen Welt aus,” schreibt Julian Philipp in der BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG

„Auch wenn auf Twitter ein digitaler Kampf um die Wahrnehmung von Krisen und der öffentlichen Meinung darüber entbrannt ist, bleiben die Konflikte vor allem physisch und analog. Der Cyberwar ist nur ein Kriegsschauplatz”, sagt Thomas Demmelhuber der BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG.  An der Universität Hildesheim forscht er in der Arbeitsgruppe „Internet und Politik“ und befasst sich mit Wandlungsprozessen im Nahen und Mittleren Osten.

Braunschweiger Zeitung, „Liveticker mitten aus dem Kriegsgebiet / Konfliktparteien kämpfen in sozialen Medien wie Twitter und Co. um die Aufmerksamkeit der westlichen Welt", 13.09.2014 (print) (www.braunschweiger-zeitung.de)

Kontakt zu den Forschern über die Pressestelle (Isa Lange, presse@uni-hildesheim.de, 05121.883-90100 und 0177.8605905)