Das Netz und seine Grenzen - Sind Internet und Demokratie Gegensätze?

Freitag, 26. September 2014 um 14:35 Uhr

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG berichtet über Forschungsergebnisse und aktuelle Studien über die grenzenlosen Möglichkeiten zur politischen Meinungsbildung über soziale Netzwerke. Es stellt sich die Frage, sind Internet und Demokratie Gegensätze?

„Der amerikanische Politikwissenschaftler Benjamin Barber hat einmal gesagt, dass diejenigen, die viel von Technologie verstehen, wenig Ahnung von Demokratie haben – und umgekehrt. Ein Referent der Tagung 'Web 2.0 – Demokratie 2.0', die in dieser Woche an der Universität Hildesheim veranstaltet wurde, hatte seinen Vortrag mit diesem Zitat eingeleitet und damit ein Dilemma umrissen”, beobachtet Alexandra Borchardt in der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG.

„Marianne Kneuer und Saskia Richter von der Universität Hildesheim haben die Qualität von Online-Partizipation in Empörungsbewegungen wie Occupy untersucht”, so die SZ.

„Wir können ausschließen, dass soziale Medien Mittel sind zum Diskurs. Facebook und Twitter eigneten sich zur Mobilisierung, Organisation und zum Verbreiten von Emotionen, aber nicht zur sachlichen weiterführenden Auseinandersetzung”, sagt Professorin Marianne Kneuer von der Arbeitsgruppe „Internet und Politik" der Uni Hildesheim der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG.

In dem Artikel der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG werden auch Forschungsergebnisse von Thomas Demmelhuber vorgestellt. Er forscht an der Universität Hildesheim wie Diktatoren und Autokraten das Netz nutzen und zeigt am Beispiel von Ägypten die „grenzenlosen Möglichkeiten” auf, tief in die Privatsphäre der Bürger einzudringen.

SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG, „Das Netz und seine Grenzen - Sind Internet und Demokratie Gegensätze?", 26.09.2014 (print) (www.sueddeutsche.de)

Kontakt zu den Forschern über die Pressestelle (Isa Lange, presse@uni-hildesheim.de, 05121.883-90100 und 0177.8605905)