Biografie

  • geboren 1972 in Göttingen

Studium

  • Studium an der Georg-August-Universität Göttingen: Chemie und Sozialwissenschaften (1991 – 1992)
  • Studium an der HAWK Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen und der Hoogeschool van Amsterdam: Sozialpädagogik, Abschluss Diplom (1992 – 1997)
  • Berufsanerkennungsjahr mit abschließender staatliche Anerkennung als Diplom Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin (1997-1998)
  • Studium an der HAWK Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen: Sozialmanagement, Abschluss Diplom (2000 – 2001)
  • 2001 bis 2002 Studium an der Universität Hildesheim, Abschluss Zulassung zum Promotionsverfahren

Beruflicher Werdegang

  • Ambulante sozialpädagogische Betreuungen, Arbeiterwohlfahrt Lüneburg (1997 – 1999)
  • Sozialpädagogische Familienhilfe, Albert-Schweitzer-Familienwerk Bleckede (1999 – 2000)
  • Sozialpädagogische Beratung, Frauenhaus Braunschweig (2000 – 2001)
  • Wissenschaftliche Forschung und Lehre, HAWK Hildesheim; Fakultät Soziale Arbeit u. Gesundheit im Rahmen des Niedersächsischen Assistentenprogramms (2001-2008)
  • Wissenschaftliche Referentin: Aufbau und Koordination eines Mentoring-Programms für Studierende , HAWK Hildesheim; Fakultät Bauwesen (2008-2010)
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Erziehungswissenschaft: Transferprojekt zur pädagogischen Nachhaltigkeit der Elternbildung in Eltern-Kind-Gruppen, Universität Hildesheim und Leitung der Geschäftsstelle des Forschungsverbundes Frühkindliche Bildung und Entwicklung Niedersachsen (2010-2012)
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozial- und Organisationspädagogik in Forschung und Lehre; Arbeitsschwerpunkte „Care Leaver“, Kinder- und Jugendhilfe, Übergangsforschung, Beteiligung, Familienbildung

Promotion

  • Organisationskulturen in der ambulanten Kinder- und Jugendhilfe. Interpretations- und Handlungsmuster bei Trägern ambulanter Hilfen zur Erziehung im Vergleich
    Tag der mündlichen Prüfung: 22.01.2009

Forschungsprojekte

Für die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen. IGfH Frankfurt: Abeona – Übergänge von Care Leavern in Ausbildung und Arbeit im europäischen Vergleich (2015 – 2017), gefördert im Rahmen von Erasmus+Projektleitung: Josef Koch, Prof. Dr. Wolfgang Schröer

Rechte im Übergang – Die Begleitung und Beteiligung von Care Leavern (2014 – 2016), gefördert durch die Deutsche Stiftung Jugendmarke
Projektleitung: Prof. Dr. Wolfgang Schröer
Informationen unter: www.uni-hildesheim.de/careleaver

Nach der stationären Erziehungshilfe – Care Leaver in Deutschland. Internationales Monitoring und Entwicklung von Modellen guter Praxis zur sozialen Unterstützung für Care Leaver beim Übergang ins Erwachsenenalter (2012 – 2014), gefördert durch die Deutsche Stiftung Jugendmarke
Projektleitung: Prof. Dr. Wolfgang Schröer, Dr. Maren Zeller, Dr. Stefan Köngeter
Informationen unter: www.uni-hildesheim.de/careleaver

Pädagogische Nachhaltigkeit der Elternbildung in Eltern-Kind-Gruppen (2010 – 2012), gefördert durch das Niedersächsische Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe),
Projektleitung: Prof. Dr. Peter Cloos

Lehre

In den Themenfeldern Leaving Care, Partizipation, Kinder- und Jugendhilfe, Sozialpädagogische Theorien

Veröffentlichungen

„Ich fand das schlimm, wo es darum ging, ob ich noch weiter Hilfe kriege oder nicht!“ Unsichere Übergänge von Care Leavern aus stationären Erziehungshilfen in ein eigenverantwortliches Leben. In: Unsere Jugend 2017 

Leaving Care - ein strukturell bedingtes biografisches Risiko. In: Netz. Fachzeitschrift Pflegekinder und Kindesschutz 3/2016. S.26-28

Care Leaver im Übergang - Der Weg junger Erwachsener aus stationären Erziehungshilfen in ein eigenständiges Leben. In: Heimgartner, A. Lauermann, K. Sting, Stephan (Hrsg.) (2016): Fachliche Orientierungen und Realisierungsmöglichkeiten in der Sozialen Arbeit. S. 279-294

mit Britta Sievers: Care Leaver - und dann? Care Leaver haben Rechte. In: Hartwig, L., Mennen, G., Schrapper, C. (Hrsg) (2016): Kinderrechte als Fixstern der Pädagogik? Grundlagen, Praxis, Perspektiven

Erwachsenwerden als kritisches Ereignis. Erfahrungen von Care Leavern. IN: Zeitschrift für Jugendkriminalrecht und Jugendhilfe 3/2015. S. 399-404

Care Leaver auf dem Weg in ein eigenständiges Leben. IN: Jugendhilfe aktuell 2/2015. S. 20-23

Familienbildung in Eltern-Kind-Gruppen – Selbstvergewisserung und die Herstellung von Normalität im Alltag junger Familien. In: Education Permanente 1/2015. S. 34-35

mit Wolfgang Schröer: Das "Ende" der Vollzeitpflege … Übergänge, Junges Erwachsenenalter und Pflegefamilien. IN: Anke Kuhls/Joachim Glaum/Wolfgang Schröer (Hrsg.) (2014): Pflegekinderhilfe im Aufbruch. Aktuelle Entwicklungen und neue Herausforderungen in der Vollzeitpflege. S. 174-184

mit Britta Sievers: Tagungsbericht: Internationaler und nationaler Expertenworkshop im Projekt „Was kommt nach der stationären Erziehungshilfe? – Gelungene Unterstützungsmodelle für Care Leaver“ (IGfH, Universität Hildesheim) IN: Forum Erziehungshilfen 3/2014. S. 227-229

mit Benjamin Strahl: (Er)wachsen ohne Wurzeln? Der Weg aus stationären Erziehungshilfen. Übergangsbegleitung zwischen „Verselbstständigung“ und Erlangung von Handlungsmächtigkeit. IN: Forum Erziehungshilfen 3/2014. S.

Wie kommen Pflegekinder gut ins Erwachsenenleben? IN: Netz. Fachzeitschrift Pflegekinder und Kindesschutz 2/2014. S. 9-11

mit Katharina Mangold, Maren Zeller, IN: Preparation for Indpendent Living. SOS Briefing Paper 6. October 2013. S. 14-17

Hilfe am Ende . Übergänge aus stationären Erziehungshilfen. IN: Pfad 4/2013. S. 12-13

Keine Zeit für Abenteuer. Erwachsen werden in stationären Erziehungshilfen. IN: Sozial Extra 9-10/2013. S. 42-45

Selbstvergewisserung in Eltern-Kind-Gruppen: Doing family in der institutionalisierten Familienbildung. IN: Diskurs Kindheits- und Jugendforschung Heft 3-2013, S. 273-285

mit Peter Cloos, Marc Schulz: Wirkung professioneller Bildungsbegleitung von Eltern. Rekonstruktive Forschungsperspektiven auf kindheitspädagogische Settings. IN: Kompetenzteam Wissenschaft des Bundesprogramms "Elternchance ist Kidnerchance" Lena Correll/Julia Lepperhoff (Hrsg.) (2013): Frühe Bildung in der Familie. Perspektiven der Familienbildung. Beltz Juventa. S. 253-267

mit Benjamin Strahl: Careleavers. Aus stationären Erziehungshilfen in die "Selbstständigkeit". IN: Unsere Jugend 1/2013. S. 2-11

mit Peter Cloos, Anne Zipfel: Familienbildung in Eltern-Kind-Gruppen. Grundlagen - Perspektiven - Materialien. Ergebnisse eines Evaluationsprojekts (2012). www.uni-hildesheim.de/media/fruehe_kindheit/Bilder/veranstaltungen/PDF/KompZ_ArbeitsH_04-12_web.pdf

Organisationskulturen in der Kinder- und Jugendhilfe.

Interpretations- und Handlungsmuster bei Trägern ambulanter Hilfen zur Erziehung im Vergleich. Hildesheim. Olms Verlag. 2010

Vorträge

2016
Von Care Leavern lernen Kongress der deutschen Kinderschutzzentren "Jugendliche im Blick" 15.04.2016 Kiel
Was brauchen Care Leaver? Übergänge aus stationären Erziehungshilfen ins Erwachsenenleben gemeinsam gestalten 3. Ringvorlesung „Hilfen zur Erziehung in der Vollzeitpflege“ Vechta 06.04.2016
2015
Care Leaver - Übergänge ins Erwachsenenalter von jungen Menschen, die durch stationäre Erziehungshilfen betreut wurden- DGPPN Kongress Berlin, 27.11.2015
Jugendhilfe und dann? Care Leaver haben Rechte! mit Sara Milde 10. Mitgliederversammlung der AGE OS/OL 06. Juli 2015 Cloppenburg
Hilfeende statt Übergang? Care Leaver auf dem Weg aus stationären Erziehungshilfen ins Erwachsenenleben 18 Jahre SHBB – Das besondere Jubiläum Potsdam 25.09.2015
Care Leaver. Was brauchen junge Erwachsene im Übergang aus der stationären Erziehungshilfe? mit Roxan Krummel 7. Geburtstag des KJHK 24.09.2015 in Unna
Jugendhilfe und dann? Junge Menschen im Übergang aus der stationären Erziehungshilfe ins Erwachsenenleben Was wissen wir über die Erziehungshilfen? 5. Kinder- und Jugendhilfetag 25.06.2015 Hildesheim
Wohnkonzepte Querdenken in der Entwicklung von Hilfeangeboten CARE LEAVER. Junge Menschen aus stationären Erziehungshilfen ins Erwachsenenleben begleiten Fachtag, 24.06.2015 in Stuttgart
Übergangsbegleitung aus der stationären Erziehungshilfe – Beispiele guter Praxis mit Britta Sievers CARE LEAVER. Junge Menschen aus stationären Erziehungshilfen ins Erwachsenenleben begleiten Fachtag, 24.06.2015 in Stuttgart
Jugendhilfe und dann? Junge Menschen im Übergang aus der stationären Erziehungshilfe ins Erwachsenenleben Glück gehabt?! Aufwachsen mit der Kinder- und Jugendhilfe. Bundesfachtagung des EREV, 19.-21.05.2015 in Potsdam
Rechte im Übergang nach der stationären Erziehungshilfe. Die Begleitung und Beteiligung von Care Leavern Forschungskolloqium ISS/IGfH Frankfurt 06./07.03.2015
Leaving Care und was kommt danach? Junge Menschen in der stationären Erziehungshilfe im Überang ins Erwachsenenleben 3. Jugendhilfetag Wuppertal 26.02.2015
Was kommt nach der stationären Erziehungshilfe? Zur Übergangsbegleitung von Care Leavern ins Erwachsenenleben “Geht doch?!“Ansätze wirksamer Förderung für besonders auffällige junge Menschen Fachtagung der DVJJ e. V., Bad Boll 13.-15.02.2015
2014
Fertig sein mit 18? Übergänge aus stationären Erziehungshilfen ins Erwachsenenleben Fachveranstaltung zur Psychiatrie des Transitionsalters 18.11.2014 Berlin
Übergänge aus stationären Erziehungshilfen ins Erwachsenenleben unter dem Gesichtspunkt von Bildungschancen und -hindernissen ÖFEB Fachliche Orientierungen und Realisierungsmöglichkeiten in der Sozialen Arbeit 29./30. September 2014 Graz
Fertig sein mit 18? Übergänge aus stationären Erziehungshilfen ins Erwachsenenleben 6. Mainzer Werkstattgespräche. Forschung und Praxis in den Erziehungshilfen 10./11. September 2014
Fertig sein mit 18? Übergänge aus stationären Erziehungshilfen ins Erwachsenenleben Praxisworkshop „Care Leaver“ SOS Kinderdorf e. v. Bremen 03. Juli 2014
Fertig sein mit 18? Übergänge aus stationären Erziehungshilfen ins Erwachsenenleben Übergangene Jugendliche. AG Jugendsozialarbeit Hildesheim 18.06.2014
Care Leaver. Junge Menschen in der stationären Erziehungshilfe im Übergang ins Erwachsenenleben Informationsveranstaltung der Stiftung Diakonie-Sozialwerk Lausitz 27.04.2015
Leaving Care – Beispiele guter Praxis Ergebnisse aus dem Projekt „Was kommt nach der stationären Erziehungshilfe?“ mit Britta Sievers Deutscher Kinder- und Jugendhilfetag, Berlin Fachforum Junge Erwachsene – Stiefkinder der stationären Erziehungshilfen?! 04.06.2014
Leaving Care – Beispiele guter Praxis aus dem Projekt „Was kommt nach der stationären Erziehungshilfe?“ mit Britta Sievers SOS Kinderdorf e. V. Optionen für den Übergang – Jugendliche in der stationären Erziehungshilfe auf dem Weg in die Eigenständigkeit 03./04.April 2014, Berlin
Leaving Care – Beispiele guter Praxis aus dem Projekt „Was kommt nach der stationären Erziehungshilfe?“ Bundesfachkonferenz der Kinder- und Jugendhilfe im Deutschen Caritasverband, Teilkonferenz Erziehungshilfe, 27.03.2014 Köln
Leaving Care – Beispiele guter Praxis aus dem Projekt „Was kommt nach der stationären Erziehungshilfe?“ Der Paritätische Berlin 20.02.2014
Leaving Care – Beispiele guter Praxis aus dem Projekt „Was kommt nach der stationären Erziehungshilfe?“ Lehr-Forschungsprojekt Katholische Hochschule NRW 20.01.2014 Paderborn
2013
Leaving Care – Beispiele guter Praxis aus dem Projekt „Was kommt nach der stationären Erziehungshilfe?“ Abschlusstagung 05.12.2013 Berlin
Was kommt nach der stationären Erziehungshilfe? Workshop Care Leaver. Übergänge aus stationären Erziehungshilfen ins Erwachsenenleben mit Kiaras Gharabaghi Arbeitsgemeinschaft für Wohngruppen Hannover 22.11.2013
Mehr als "gute Worte" - Bildungsaspekte in der Arbeit von Familienhebammen Feierstunde anlässlich des 5-jährigen Bestehens der Familienhebammen-Zentrale Hildesheim am 30.10.2013
Wenn Hilfe endet Modelle guter Übergangsbegleitung aus stationären Erziehungshilfen in ein selbstständiges Leben 12. Dilborner Fachtagung 07.11.2013
Pädagogische Nachhaltigkeit der Elternbildung in Eltern-Kind-Gruppen Ergebnisse des Transfer- und Evaluationsprojekts Fachveranstaltung „Bedeutung von Eltern-Kind-Gruppen für die frühkindliche Entwicklung und Elternbildung“. 21.-23.09.2012 Eisenach
Leaving Care: Übergänge aus stationären Erziehungshilfen in nationaler und internationaler Perspektive mit Britta Sievers Werkstattgespräch Hildesheim 20./21.06.2013
What happens after out-of-home care? Research about the transition from residential and foster care to adulthood in Germany Workshop Turning Points for Care Leavers 16./17.05.2013
Ohne Netz und doppelten Boden? Eigenverantwortlich leben nach stationären Erziehungshilfen - Einblicke in die Übergangsbegleitung in Deutschland mit Britta Sievers Expertenworkshop Hildesheim 18./19.04.2013
Leaving Care: Übergänge aus stationären Erziehungshilfen in internationaler Perspektive mit Britta Sievers Expertenworkshop Hildesheim 18./19.04.2013
What happens after out-of-home care? Research about the transition from residential and foster care to adulthood in Germany mit Dirk Nüsken & Britta Sievers International Care Leaver workshop Frankfurt 26.02.2013
2012
Nach der stationären Erziehungshilfe Care Leaver in Deutschland mit Britta Sievers Bundestagung Heimerziehung, Internationale Gesellschaft für Erzieherische Hilfen 13.09.2012 Hildesheim
Pädagogische Nachhaltigkeit der Elternbildung in Eltern-Kind-Gruppen mit Peter Cloos Ergebnisse des Transfer- und Evaluationsprojekts. Abschlusstagung 13.04.2012 Hildesheim
Eltern-Kind-Gruppen an der Schnittstelle von Familienerziehung und institutioneller Bildung Tagung "Familienerziehung" des AK Historische Familienforschung (AHFF) in der Sektion Historische Bildungsforschung der DGfE 28.01.2012 Bochum