Prof. Dr. Sarah Henn
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Professorin Dr. Sarah HennLübecker Straße 3, 31141 HildesheimBC.L.1.56In der Vorlesungszeit immer Dienstags von 16 - 17 Uhr im Büro
Schwerpunkte in der Forschung
- Passungsverhältnisse in der Kinder- und Jugendhilfe
- Vermittlung von Professions- und Organisationsforschung
- Teamarbeit, professionelle Kooperation und Reflexivität
- Arbeitsbedingungen in der Sozialen Arbeit
- Sozialpädagogische Leitungskräfte
- Entwicklung qualitativer Forschungsmethoden (Dokumentarische Methode)
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Wissenschaftlicher Werdegang
Seit 4/2025 | Professorin für Sozialpädagogik mit dem Schwerpunkt Methoden und Verfahren am Institut für Sozial- und Organisationspädagogik, Universität Hildesheim |
2/24 – 5/24 | Visiting Researcher an der Swedish School of Social Science, Universität Helsinki, DAAD Postdoc-Stipendium |
WS 2023/24 | Vertretung der Professur „Theorie und Methoden der Sozialen Arbeit“ im Institut für Soziale Arbeit und Sozialpolitik an der Fakultät für Bildungswissenschaften, Universität Duisburg-Essen |
2020 - 2022 | Ausbildung zur Supervisorin am Institut für Analytische Supervision Düsseldorf e.V. (DGSv-Zertifiziert seit 2023) |
2019 | Promotion an der Universität Duisburg-Essen: „Professionalität und Teamarbeit in der stationären Kinder- und Jugendhilfe. Eine empirische Untersuchung reflexiver Gesprächspraktiken in Teamsitzungen“ (Prof. Dr. Fabian Kessl, Prof.in Dr. Nicole Pfaff) |
2018 - 2025 | Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Sozialpädagogik mit dem Schwerpunkt sozialpolitische Grundlagen, am Institut für Erziehungswissenschaft, Bergische Universität Wuppertal |
2015 - 2018 | Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Theorie und Methoden der Sozialen Arbeit an der Fakultät für Bildungswissenschaften, Institut für Soziale Arbeit und Sozialpolitik, Universität Duisburg-Essen |
2014 - 2015 | Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialpädagogik, Erwachsenenbildung und Pädagogik der frühen Kindheit, Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Soziologie, Technische Universität Dortmund |
2011 - 2014 | Promotionsstipendium der Hans-Böckler-Stiftung im Rahmen des Promotionskollegs "Widersprüche gesellschaftlicher Integration. ZurTransformation Sozialer Arbeit" an der Universität Duisburg-Essen |
Forschungsprojekte
Leitung im Umgang mit (sexualisierter) Gewalt (Diakonie Aprath, 3/25 - 7/26)
Mitgliedschaft in Fachverbänden und wissenschaftlichen Netzwerken
- Arbeitsgruppe „Aufarbeitung sexualisierter Gewalt im Kontext der Kommission Sozialpädagogik der DGfE“, seit 2023
- Arbeitsgruppe Tiefenhermeneutische Verfahren (gemeinsam mit Dr. Marie Frühauf, Prof. Dr. Lisa Janotta und Lara Spiegler), seit 2022
- Deutsche Gesellschaft für Supervision (DGSv), seit 2021
- Kommission Sozialpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft e.V. (DGfE) (im Vorstand seit 2023)
- Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
Vorträge (Auswahl)
2023 | „Psychoanalytische Sensibilisierung für eine Empirie sozialpädagogischer Passungsverhältnisse“ Vortrag auf der Kommissionstagung „Sozialpädagogische*s Zeit*en“, Universität Rostock 23.-25.03.2023. |
2023 | „Method(olog)ische Überlegungen zu einer Empirie der Passungsverhältnisse“ Vortrag beim Forum Forschung, Wissenschaftstheorie und Forschungspraxis Wintersemester 2023/2024, November 2023, Universität Augsburg. |
2022 | “Empirical approaches to social pedagogical relationships: the question of coherence and subjection in socio-educational contexts” Vortrag bei The international Social Work and Society Academy (TISSA) “Sustainable social work in times of crises”, August 2022 in Ghent. |
2021 | „Die soziale Dimension der Fallanalyse und der Widerspruch zum Autonomiepostulat“, Vortrag auf der Kommissionstagung „Sozialpädagogische Professionalisierung in der Krise?“, Universität Erfurt [digital] 08.-19.03.2021. |
2019 | „Die Relationierung zu Familiarität in den stationären Hilfen zur Erziehung.“ Vortrag gemeinsam mit Mischa Engelbracht auf der Sektionstagung Sozialpädagogik und Pädagogik der frühen Kindheit 23.-25.05.2019 in Lüneburg. |
2019 | „Dokumentarische Professionsforschung? Fragen an die Konzeption von Bewältigung, Organisation und Kollektivität in der Dokumentarischen Methode.“ Vortrag auf der Empirie AG der Komm. Sozialpädagogik, Bielefeld, 05.07.2019. |
2018 | Symposium „Soziale Arbeit im Schatten des Sozialstaats. Von der De- und Regulation des Sozialen“ auf dem Bundeskongress Soziale Arbeit 2018 in Bielefeld, gemeinsam mit Dr. Marie Frühauf und Prof. Dr. Fabian Kessl. |
2017 | „Und was ist mit den Arbeitsbedingungen von Sozialarbeiter*innen und Sozialpädagog*innen?“ Vortrag gemeinsam mit Barbara Lochner und Christiane Meiner-Teubner auf dem Kinder- und Jugendhilfe Tag (DJHT) in Düsseldorf, 29.03.2017. |
2016 | „Verständigungsprozesse in Teamsitzungen erforschen – Kollektivität, Struktur und Veränderung“ Vortrag auf der Tagung „Pädagogische Teamgespräche – methodische und theoretische Zugänge“ Universität Hildesheim, 15.09.2016 |
2015 | „Neurahmungen und kollektive Bearbeitung negativer Gefühlszustände im Team“ Vortrag bei der Kommissionstagung „Wa(h)re Gefühle? Sozialpädagogische Emotionsarbeit im wohlfahrtsstaatlichen Kontext“ 11. - 13.06.2015 Universität Siegen. |
2015 | „Gute Soziale Arbeit! – Bestandsaufnahme und Diskussion zu den Arbeitsbedingungen“, Arbeitsgruppe auf dem Bundeskongress Soziale Arbeit, 02.10.2015 in Darmstadt, gemeinsam mit Norbert Hocke (GEW), Prof. Dr. Barbara Lochner, Dr. Christiane Meiner-Teubner. |
2015 | „Gelebte Reflexivität? Die Bedeutung von Teamsitzungen in der Sozialen Arbeit“ |
2013 | „Discourse in team-meetings: affirmation or controversy?” Vortrag bei der International Social Work and Society Academy (TISSA) PhD Preconference, Tirana, Albanien, 25.08.2013. |
2012 | „Kollektive Orientierungen Professioneller in Teamsitzungen“, Vortrag auf der Jahrestagung des Netzwerks Rekonstruktive Soziale Arbeit und Biografie „Teilhabe und Widerstand“, Emden, 01.12.2012. |
2011 | „Die Konstruktion von Klientenbildern in Teamsitzungen“, Vortrag auf dem StudentInnen-kolloquium der IGfH, „Zum Stand und zu den Entwicklungen der Hilfen zur Erziehung“, Frankfurt, 27.05.2011. |
Publikationen
Monografien
Henn, Sarah (2020): Professionalität und Teamarbeit in der stationären Kinder- und Jugendhilfe. Eine empirische Untersuchung reflexiver Gesprächspraktiken in Teamsitzungen. 1. Auflage. Weinheim: Beltz Juventa (Edition Soziale Arbeit). ISBN 9783779954873
Henn, Sarah; Lochner, Barbara; Meiner-Teubner, Christiane (2017): Arbeitsbedingungen als Ausdruck gesellschaftlicher Anerkennung Sozialer Arbeit. Anstellungsverhältnisse, Belastungsmomente und Rahmenbedingungen in den Sonderauswertungen des DGB-Index Gute Arbeit und des Mikrozensus 2012 für die Soziale Arbeit. Unter Mitarbeit von Eva Strunz. 1000. Aufl. Frankfurt am Main: Eigenverlag. ISBN 978-3-944763-44-6
Herausgeberschaften
Themenschwerpunkt der Zeitschrift für Sozialpädagogik, gemeinsam mit Marie Frühauf und Fabian Kessl (2021): Selbstreflexion als Selbstoptimierung? Professionstheoretische und gegenwartsanalytische Annäherungen, Einführung in den Themenschwerpunkt. In: Zeitschrift für Sozialpädagogik,19. Jg, H. 2, S. 121–126. DOI 10.3262/ZFSP2102121
Schwerpunkt der Zeitschrift SOZIAL EXTRA, gemeinsam mit Barbara Lochner (2017): Zusammenarbeit als Herausforderung. Professionelle Kooperation in Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit. In: Sozial Extra 41 (6), S. 6–7. DOI 10.1007/s12054-017-0094-8
Artikel in Fachzeitschriften (peer-reviewed)
Henn, S. (2025). Triangulierung und Aufarbeitung in pädagogischen Organisationen und wissenschaftlichen Fachgesellschaften. In: psychosozial, Jg. 48, Nr. 180 (II/2025).
Henn, Sarah; Kessl, Fabian (2022): Nicht-Passung als Normalfall. Überlegungen zu einer Empirie der Passungsverhältnisse. In: neue praxis 6/22, S. 515-530.
Henn, Sarah (2021): Die (Selbst)Reflexion und das professionelle Subjekt. In: Zeitschrift für Sozialpädagogik,19. Jg. 2021, H. 2, S. 149–167. DOI 10.3262/ZFSP2102149
Henn, Sarah; Lochner, Barbara; Meiner-Teubner, Christiane (2018): Arbeitsbedingungen in der Sozialen Arbeit. Ausdruck gesellschaftlicher Anerkennung. In: Soziale Arbeit 67 (1), S. 2–10. DOI 10.5771/0490-1606-2018-1-2
Beiträge in Sammelbänden, anderen Fachzeitschriften und andere Publikationen
Frühauf, M., Henn, S., Janotta, L., Dörr, M. & Spiegler, L. (2025). Psychoanalyse − eine zeitgemäße Perspektive für sozialpädagogische Forschung? In Kommission Sozialpädagogik (Hrsg.): Sozialpädagogische*s Zeit*en (S. 283–297). Beltz-Juventa Verlag.
Dorf, S., Leissenberger, F., Henn, S., Franzheld, T., Höblich, D. & Böhmer, A. (2025). Forsch(end)e Sozialpädagogik im Wissenschaftsprekariat?! Sozialmagazin (1-2), S. 74–81. doi.org/10.3262/SM2502074
Henn, Sarah (2023): Nach der Aufdeckung von Gewalt. Analytische Leitungssupervision in Krisensituationen. In: Organisationsberatung, Supervision, Coaching. DOI 10.1007/s11613-023-00844-0
Dahmen, Stephan; Henn, Sarah; Mohr, Simon; Ritter, Bettina (2023): Forschungsperspektiven auf organisational kontextualisierte Professionalität. In: Kommission Sozialpädagogik (Hg.): Sozialpädagogische Professionalisierung in der Krise? Weinheim: Beltz Verlagsgruppe, S. 71-83. ISBN: 978-3-7799-7072-9.
Lochner, B.; Rompczyk, K.; Hilse-Carstensen, T.; Henn, S.; Roosingh, D. (2021): Thüringer Familien in Zeiten von Corona. Abschlussbericht zum Forschungsprojekt. Fachhochschule Erfurt.
Lochner, Barbara; Henn, Sarah (2020): Sozialpädagogische Professionalität und multiprofessionelle Kooperation. In: Sozialmagazin, 45. Jg., H. 9-10, S. 54–59. DOI 10.3262/SM2010054
Henn, Sarah; Kessl, Fabian (2019): Pädagogische Professionalisierung. In: Josephine Bergelt, Rainer Bergmann und Nicole Börner (Hg.): Kompetent erziehen. Erziehen als Profession - Lernfelder 1-3. 1. Auflage 2019 (Kompetent erziehen), S. 64–77. ISBN 3427127338
Lochner, Barbara; Henn, Sarah; Meiner-Teubner, Christiane (2019): Fachliche Anforderungen in der Sozialen Arbeit und die organisationalen Bedingungen ihrer Bewältigung. In: Blätter der Wohlfahrtspflege 166 (3), S. 86–90. DOI 10.5771/0340-8574-2019-3-86
Henn, Sarah (2018): Verständigungsprozesse in sozialpädagogischen Teamgesprächen. Fragen an die Konzeption von Kollektivität, Organisation und Bewältigung im Kontext der Dokumentarischen Methode. In: Peter Cloos, Melanie Fabel-Lamla, Barbara Lochner und Katharina Kunze (Hg.): Pädagogische Teamgespräche. Methodische und theoretische Perspektiven eines neuen Forschungsfeldes. 1. Auflage. Weinheim: Belz Juventa, S. 74-92. ISBN 9783779947530
Bauer, Petra; Herter, Katharina; Henn, Sarah; Keitsch, Patricia; Wiezorek, Christine (2018): Thematisierungsweisen und Bearbeitung von Gefühlen in Fallbesprechungen. In: Kommission Sozialpädagogik (Hg.): Wa(h)re Gefühle? Sozialpädagogische Emotionsarbeit im wohlfahrtsstaatlichen Kontext. Weinheim und Basel: Beltz Juventa, S. 112–127. ISBN 9783779936510
Henn, Sarah (2018): Mehr streiten und diskutieren in Teamsitzungen. In: SozialAktuell (5), S. 14–15.
Henn, Sarah (2017): Gelebte Reflexivität? Praxeologische Rekonstruktion einer Fallbesprechung im Team. In: Oktay Bilgi, Marie Frühauf und Kathrin Schulze (Hg.): Widersprüche gesellschaftlicher Integration: Zur Transformation Sozialer Arbeit. Wiesbaden: Springer VS, S. 207–224. DOI 10.1007/978-3-658-13769-4_14
Henn, Sarah (2017): Kollegiale Kooperation in der stationären Kinder- und Jugendhilfe. Beziehungen teilen als zentrale Herausforderung für gelingende Zusammenarbeit. In: Sozial Extra 41 (6), S. 16–19. DOI 10.1007/s12054-017-0090-z
Henn, Sarah (2015): Praktiken der Kollektivierung im Teamgespräch. In: Friederike Schmidt, Marc Schulz und Gunther Graßhoff (Hg.): Pädagogische Blicke. 1. Aufl. Weinheim, Bergstr: Beltz Juventa, S. 253–266. ISBN 9783779942023
Henn, S.; Schulze, K. (2014): Das Netzwerk „Junge Wissenschaft der Sozialen Arbeit“ als Förderung der 'eigenen' Stimme. In: Erziehungswissenschaft Jg. 25, H. 48, S. 86-87.
Information für Studierenden
Um Ihnen eine Orientierung hinsichtlich der Abnahme von Modulabschlussprüfungen und der Betreuung von Bachelor- und Masterarbeiten zu geben, finden Sie folgend einige Informationen. Bitte lesen Sie sich diese aufmerksam durch, bevor Sie eine Anfrage an mich stellen.
Vorab sind außerdem die FAQs auf der Seite des ISOP und die „Hinweise und Empfehlungen zu Prüfungsleistungen_Stand jan 2025“ sehr zu empfehlen.
Informationen zu Modulabschlussprüfungen
Allgemeine Informationen des Instituts SOP zu Modulabschlussprüfungen (und zur Betreuung des Studienschwerpunkts M6 im Master SOP) finden Sie hier. Die dort angebotenen Formate für Modulabschlussprüfungen (mündlich, schriftlich, kombiniert) nehme ich alle an. Bitte beachten Sie, dass Sie jede dieser Formen von Modulabschlussprüfungen mindestens einmal in Ihrem Studium durchlaufen haben sollten.
Wenn Sie Interesse haben, bei mir eine Modulabschlussprüfung abzulegen, kommen Sie als Erstes in meine Sprechstunde um zu besprechen, ob ich Ihre Prüfung abnehmen kann. Die Anfrage sollte bitte folgende Informationen beinhalten:
- in welchem Modul die Prüfung abgelegt werden soll
- welche Seminare im Modul belegt und abgeschlossen wurden (Wichtig: um bei mir die Prüfung abzulegen, sollten Sie mindestens eines meiner Seminare in dem Modul besucht haben)
- welche Seminare Inhalt der Prüfung sein sollen (Sie sollten versuchen, mind. zwei Seminare inhaltlich für die Modulabschlussprüfung zu verknüpfen)
- was das Thema der Prüfung ist
- welche Prüfungsvariante Sie sich wünschen
- wann Sie die Prüfung ablegen möchten (ungefährer Zeitraum)
► Prüfungsformate:
Mündlich: Eine mündliche Modulabschlussprüfung dauert ca. 25 - 40 Minuten. Ich bevorzuge mündliche Präsenzprüfungen, bitte teilen Sie mir mit, wenn das nicht möglich ist. Bereiten Sie für die Prüfung drei Thesen vor, die Sie jeweils ca. 3-5 Min. vorstellen und wir anschließend diskutieren. Das Thesenpapier inkl. der für die Thesen verwendeten Literatur (auf die Sie auch bei der Thesenvorstellung verweisen) schicken Sie spätestens zwei Tage vor der Modulabschlussprüfung per Mail an mich.
Kombiniert: Bei diesem Prüfungsformat kombinieren Sie eine kurze schriftliche Ausarbeitung (ca. 5-7 Seiten) mit einer anschließenden kürzeren mündlichen Prüfung (ca. 20 Minuten). In der schriftlichen Ausarbeitung erörtern Sie Ihr Thema grundlegend, führen in die zentralen Begriffe ein und schaffen eine Überleitung zu den Thesen, die Sie im mündlichen Teil vorstellen möchten. Die schriftliche Ausarbeitung schicken Sie mir spätestens eine Woche vor dem mündlichen Teil per Mail zu. Für den mündlichen Teil bereiten Sie zwei, gerne auch provokant formulierte, Thesen vor, die Sie jeweils 3 Min. vorstellen und wir anschließend diskutieren.
Schriftlich: Eine schriftliche Modulabschlussprüfung ist eine Hausarbeit im Umfang von 15-20 Seiten (ohne Deckblatt, Inhalts- und Literaturverzeichnis etc.). Den Titel, die Fragestellung und eine grobe Gliederung sprechen Sie bitte vorab mit mir ab. Kommen Sie dazu in meine Sprechstunde. Dann erstellen Sie ein kurzes Expose aus Titel, Fragestellung, grobe Gliederung und Literatur. Nach der Abgabe der Arbeit brauche ich ca. 6 Wochen, um diese zu lesen. Ein Feedback zur Hausarbeit erhalten Sie in meiner Sprechstunde.
Informationen zu Bachelor- und Masterarbeiten
Ich nehme Bachelor- und Masterarbeiten – je nach verfügbaren Kapazitäten – sowohl als Erst- als auch als Zweitgutachterin ab. Wenn Sie Interesse haben, dass ich Sie in Ihrer Bachelor- bzw. Masterarbeit betreue, kommen Sie bitte in meine Sprechstunde. Ihre Anfrage sollte folgende Informationen enthalten:
- über welches Thema möchten Sie Ihre Arbeit schreiben: Bitte überlegen Sie sich hierzu mind. zwei wissenschaftliche Fragestellungen, die Sie gern bearbeiten würden
- wann Sie die Arbeit schreiben möchten bzw. wann Sie beabsichtigen, diese abzugeben
- wer ggf. die Erst- bzw. Zweitbetreuung übernimmt
Erstbetreuung: Wenn ich Ihre Arbeit als Erstbetreuerin begleite, besprechen wir vor der Anmeldung Ihrer Arbeit den Titel, Ihre Fragestellung, eine grobe Gliederung, zu verwendende Literatur und Zeitplan. Kommen Sie dazu in meine Sprechstunde und schicken Sie mir vorab ein Dokument mit dem aktuellen Stand Ihrer Überlegungen zu diesen Punkten zu. Erst wenn wir dies besprochen haben und ein finaler Titel sowie eine Fragestellung feststehen, können Sie Ihre Arbeit über das Anmeldeformular beim Prüfungsamt anmelden. Bitte kommen Sie bei Fragen rund um die Thesis in meine Sprechstunde.
Zweitbetreuung: Sie stehen primär mit dem/der Erstbetreuer*in Ihrer Arbeit in Kontakt und besprechen im Wesentlichen alles mit ihm/ihr. Informieren Sie mich vor der Anmeldung Ihrer Arbeit einmal über den aktuellen Stand Ihrer Arbeit (Titel und ggf. Untertitel, Fragestellung, grobe Gliederung und Zeitplan).
Themenwahl: Das Thema und die Fragestellung der Bachelor- oder Masterarbeit steht Ihnen grundsätzlich frei. Ich betreue primär Arbeiten, die in meine inhaltlichen Arbeitsschwerpunkte fallen (siehe „Arbeitsschwerpunkte / Forschungsinteressen“ oben), da ich Sie in diesen Themen besser begleiten kann. Folgend sind einige thematische Vorschläge aufgelistet, an denen ich aktuell forschend interessiert bin:
- Arbeitsbedingungen und Fachlichkeit in der Sozialen Arbeit
- Passungsverhältnisse in sozialpädagogischen Beziehungen
- Empirische Erkenntnisse zu Supervisionsprozessen
- Leitungshandeln in sozialen Organisationen
Was passiert nach der Abgabe der Thesis? Das Abschlusskolloquium: Nach der Abgabe Ihrer Arbeit, die uns per Mail vom Prüfungsamt weitergeleitet wird, haben wir als Betreuer*innen ca. vier Wochen Zeit, Ihre Arbeit zu lesen und je ein Gutachten zu erstellen. Die beiden Gutachten, von der Erst- und Zweitbetreuung, erhalten Sie per Mail. Wenn die schriftliche Arbeit bestanden wurde, wird spätestens dann ein Termin für das Abschlusskolloquium vereinbart, das i. d. R. eine Woche nach Erhalt der Gutachten stattfindet. Bitte geben Sie uns als Betreuer*innen Bescheid, ob Sie das Kolloquium in Präsenz oder digital absolvieren möchten.
Für das Kolloquium, das ca. 45-60 Minuten dauert, bereiten Sie drei Thesen vor, die sich auf die Kritik aus den Gutachten bezieht. Es geht nicht darum, Ihre Arbeit nochmals inhaltlich vorzustellen, sondern anknüpfend an die in den Gutachten aufgeführten Kritikpunkte Ihre Arbeit über den schriftlichen Teil hinaus zu diskutieren und weiterzudenken. Jede These stellen Sie jeweils 5 Minuten vor und anschließend diskutieren wir darüber. Der/Die Zweitbetreuer*in fertigt während des Kolloquiums ein schriftliches Protokoll mit den zentralen Punkten/Themen an, welches im Anschluss (inkl. der Note) an das Prüfungsamt weitergeleitet wird.
Bitte beachten Sie abschließend: Kommen Sie mit jeglichen Anliegen und Fragen zu den Prüfungen und Abschlussarbeiten in meine Sprechstunde. Termine außerhalb der Sprechstunde mache ich nur in absoluten Ausnahmefällen.
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Inst. für Sozial- und OrganisationspädagogikLübeckerstr. 3, (Eingang über Lüneburger Str.)