Dr. Daniela Böhringer

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Tätigkeitsbereiche:

Beruflicher Werdegang

seit 2008 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim

Studium

Doktoratsstudium an der Karl-Franzens-Universität Graz, Betreuer: a.o. Univ. Prof. Dr. Peter Gasser-Steiner, Thema der Arbeit: „Suchtkrankenberatung in der Praxis: Eine sequenzanalytische Rekonstruktion therapeutischer Leitbilder und Handlungstypen“

Magisterstudium der Soziologie und Germanistik (Hauptfach: Soziologie, 1. Nebenfach: Neuere Deutsche Literaturgeschichte, 2. Nebenfach: Deutsche Philologie) an der Universität Basel und der RWTH Aachen

Weiterbildungen

Ausbildung zur Beraterin für Ethik im Gesundheitswesen (Klinikum Nürnberg, Centrum für Kommunikation, Information, Bildung)

Mentoring-Weiterbildung an der Karl-Franzens-Universität Graz „KlarA. Klar Anders! Mentoring für Wissenschafterinnen“

Mitgliedschaften

ASA (American Sociological Association): Section „Ethnomethodology and Conversation Analysis” und Section “Organization, Occupations and Work”

Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft: Sektion Sozialpädagogik und Pädagogik der frühen Kindheit

Publikationen

(1999) zus. mit Jennes-Rosenthal, Lotte; Körber, Manfred: Der Armuts- und Sozialbericht für den Kreis Düren. Tübingen: DGVT

(2002): Suchtkrankenberatung in der Praxis: Eine sequenzanalytische Rekonstruktion therapeutischer Leitbilder und Handlungstypen. Dissertation, vorgelegt im Fach Soziologie. Karl-Franzens-Universität Graz. Verfügbar im Gesamtbestand der Österreichischen Nationalbibliothek.

(2006): Der Tod ist ein Problem der Lebenden – die Rolle der Angehörigen im Sterbeprozess chronisch kranker Menschen. In: Rothärmel, Sonja; Schmidt, Kurt W.; Wolfslast, Gabriele (Hrsg.): Familie versus Patientenautonomie? Zur Rolle der Familie bei Behandlungsentscheidungen. Frankfurt/Main: Haag + Herchen Verlag, S. 111-128.

(2008): Der erste Kontakt. Erstgespräche in der Suchthilfe. In: Deutsches Ärzteblatt, Beilage für psychologische Psychotherapeuten. 2, 77 - 78

(2010): Beratung „mit“ dem PC? Der Computer in der institutionellen Beratung im Jobcenter. In: Göhlich, Michael; Weber, Susanne M.; Seitter, Wolfgang; Feld, Timm C. (Hrsg.): Organisation und Beratung. Beiträge der AG Organisationsberatung. Wiesbaden: VS Verlag, S. 247-256.

(2011): Zum Verhältnis von Theorie, Praxis und empirischer Forschung in der Praktischen Theologie. In: Österreichisches Religionspädagogisches Forum, 19, S. 61 – 64.

(2012) zus. mit Karl, Ute; Wolff, Stephan; Müller, Hermann; Schröer, Wolfgang: Den Fall bearbeitbar halten – Gespräche in Jobcentern U 25, Reihe Rekonstruktive Forschung in der Sozialen Arbeit. Opladen: Verlag Barbara Budrich

(2012) zus. mit Karl, Ute: „Jetzt muss ich nochmal ganz kurz ausbremsen“ Die interaktive Herstellung von Plänen in der institutionellen Kommunikation im Jobcenter. In: Mansel, Jürgen; Hoffmann, Dagmar; Speck, Karsten (Hrsg.): Jugend und Arbeit. Empirische Bestandsaufnahme und Analysen. Weinheim, Basel: Beltz-Juventa, S. 193 – 212.

(2012) zus. mit Karl, Ute: Geprüft und für glaubwürdig befunden? Pläne in der Interaktion in Berufsberatung und Jobcenter. In: Walther, Andreas; Weinhardt, Marc (Hrsg.): Beratung im Übergang. Zur sozialpädagogischen Herstellung biographischer Reflexivität. Weinheim, München: Juventa, S. 154 – 170.

(2014): Zur Rationalität von Themenübergängen in der Berufsberatung. In: Karl, Ute (Hg.) Rationalitäten des Übergangs: Europäische Perspektiven. Weinheim, München: Juventa, 99 - 117.

(2014) zus. mit Karl, Ute: Gender at Work. Interaktionen zwischen Fachkräften und Kund/innen im Jobcenter. In: „Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit“, 45, 4, 32 - 43.

(2015) Team Chance: Plädoyer für einen nachhaltigen Umgang mit wissenschaftlichem Personal. Hildesheim. Online verfügbar unter: www.uni-hildesheim.de/bibliothek/publikationsserver-hildok/

(2015): Formulare in Aktion – Zur Herstellung von Dokumenten in der Arbeitsverwaltung. In: Kutscher, Nadia; Ley, Thomas; Seelmeyer, Udo (Hrsg.) Mediatisierung (in) der Sozialen Arbeit. Hohengehren: Schneider, 260 – 280.

Peer Review

(2010) zus. mit Wolff, Stephan: Der PC als „Partner“ im institutionellen Gespräch. In: Zeitschrift für Soziologie, 39, 3, 233 – 252. Online verfügbar unter: www.zfs-online.org/index.php/zfs/article/viewFile/3038/2572

(2011): Verabredungen am Gesprächsende – dargestellt am Beispiel von Gesprächen im Jobcenter. In: Forum Qualitative Sozialforschung, 12, 3, Art. 4. Online verfügbar unter: www.qualitative-research.net/index.php/fqs/rt/printerFriendly/1743/3243

(2012) zus. mit Karl, Ute: Gestalt und Gestaltung von Gesprächen in Jobcentern und in der Berufsberatung. In: Neue Praxis, 3, 2012, S. 274 – 294.

(2014) zus. mit Korff, Svea; Gundlach, Julia: Nachwuchs im Netz: Eine Untersuchung der Genderrelevanz von Förderprogrammen für Postdocs. In: Beiträge zur Hochschulforschung, 3. Online verfügbar unter: www.bzh.bayern.de/uploads/media/3-2014-Boehringer-Gundlach-Korff.pdf

(2015) zus. mit Karl, Ute: “Do You Want to Negotiate with Me?”– Avoiding and Dealing with Conflicts Arising in Conversations with the Young Unemployed. In: Social Work & Society, 13, 1. Online verfügbar unter: www.socwork.net/sws/article/view/424/791

(i. E.): “Well done girl!” Narratives about doing Gender in Academia. Eingereicht bei: Zeitschrift für Soziologie.

Herausgeberschaft

(2015): Special Issue „Labor market policy at street level”, In: Social Work and Society, 13, 1. Online verfügbar unter: www.socwork.net/sws/issue/view/26

Lehre

Gesprächs- und Interaktionsforschung, Konversationsanalyse, Palliative Care, Demenz, Arbeitsmarktorganisationen, Digitalisierung sozialer Dienstleistungen