InBiT

Inklusion in der beruflichen Bildung: Bildungsteilhabe in regionalen Übergangsstrukturen

Projektlaufzeit: 10.2021 - 09.2024

Projektbeschreibung

Das Projekt widmet sich der Frage, welche Bildungshemmnisse bzw. Bildungserfolge junge Menschen im Übergangssystem aus benachteiligten Räumen erfahren und wie sie von relevanten Akteuren unterstützt werden. Es nimmt somit den Übergang zwischen Schule und Berufsausbildung und dessen Inklusionsleistung in den Blick, wobei die Wahrnehmungen und Erfahrungen der jungen Menschen in Bezug auf bestehende Bildungsbarrieren als Ausgangspunkt der Betrachtung gewählt werden. Gleichzeitig wird die Rolle der sozialräumlichen Faktoren, etwa Wohnmilieus und Peers, dahingehend untersucht, wie die Adressatinnen und Adressaten die lokalen Angebots- bzw. Unterstützungsstrukturen zur Bewältigung des Übergangs nutzen können.

Zur Verfolgung der Forschungsfragen werden in vier Untersuchungsregionen in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt zunächst die vorliegenden Übergangsangebote systematisch erfasst und analysiert. Zudem werden durch qualitative wie quantitative Längsschnittbefragungen unter jungen Teilnehmenden von Übergangsmaßnahmen die individuellen Bildungshemmnisse rekonstruiert. Auch Fachkräfte des Übergangsfeldes werden befragt. In der Zusammenführung der Ergebnisse wird ein indikatorengestützter Index zur Erfassung der Inklusivität (Inclusiveness) des regionalen Übergangsbereichs entwickelt, um vor allem kommunalpolitischen Akteuren ein Planungs- und Steuerungsinstrument zur Verfügung zu stellen. Außerdem soll in enger Kooperation mit den Praxispartnern ein Rahmenkonzept zur Erhöhung der Inklusionsleistung des Übergangsbereichs erarbeitet werden.

Kooperationspartner

Das Projekt wird gemeinsam im Verbund mit dem DJI, Außenstelle Halle, durchgeführt. Es wird von den Kommunen in den vier untersuchten Regionen, einzelnen großen Trägern vor Ort sowie dem Paritätischen Gesamtverband aktiv unterstützt.

Kontakt

Prof. Dr. Wolfgang Schröer

Dr. Andreas Oehme

Universität Hildesheim
Institut für Sozial- und Organisationspädagogik
Lübecker Str. 3 
31141 Hildesheim

Gefördert durch