Hort
Der Hort im Kontext von Ganztagsbetreuung – Betreuung als Infrastruktur
Projektlaufzeit: 07.2024 - 02.2027
Projektbeschreibung
Während der Hort in der Erziehungswissenschaft und Kinder- und Jugendhilfe sowie Bildungspolitik über viele Jahre als Auslaufmodell im institutionellen Gefüge des Aufwachsens galt, erfährt er gegenwärtig u.a. im Kontext der aktuellen Implementierung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder eine neue Bedeutungszuschreibung und Anerkennung.
Das Projekt „Der Hort im Kontext von Ganztagsbetreuung“ zielt darauf ab, die Unschärfe des Begriffs „Hort“ und die daraus resultierenden Schnittstellen, insbesondere zwischen Schule und Kinder- und Jugendhilfe zu klären. Es sollen Erkenntnisse über den Hort als Organisation gewonnen und die pädagogischen Zielsetzungen im Kontext ihrer (bisherigen) geringen fachlichen und institutionellen Verankerungen betrachtet werden.
In diesem Zuge werden über drei Case Studies in drei Städten bzw. Landkreisen in Deutschland die Legitimationsfiguren und die Funktionen des Hortes aus der Perspektive unterschiedlicher sozialer Welten, die diesen vor Ort konstituieren, analysiert. Fokussiert werden Kinder, Familien, Fachkräfte sowie Verwaltung und Politik. Der Hort wird somit als Teil einer Infrastruktur „betreuter Kindheit“ betrachtet und in seinem Zusammenhang mit der Familie, Schule und Jugendhilfe untersucht. Darüber hinaus zielt das Projekt darauf ab, allgemeine Strukturmerkmale des Hortes als Infrastruktur „betreuter Kindheit“ zu rekonstruieren.
Das Vorhaben wird in Kooperation mit der Universität Osnabrück durchgeführt.
Kontaktpersonen an der Universität Hildesheim:
Kontaktpersonen an der Universität Osnabrück:
Gefördert durch:

Inst. für Sozial- und Organisationspädagogik
Universität Hildesheim
Institut für Sozial- und Organisationspädagogik
Universitätsplatz 1
31141 Hildesheim
Besucheradresse:
Lübeckerstr. 3
(Eingang über Lüneburger Str.)