Forschungscluster care@work

Das Forschungscluster care@work beschäftigt sich interdisziplinär aus rechtlicher, sozialwissenschaftlicher sowie sozialpädagogischer Perspektive mit den verschiedenen Aspekten der Organisation von care.

In verschiedenen Forschungsprojekten werden die institutionellen und organisationalen Eigenlogiken von Sorgetätigkeiten- und situationen untersucht. Gemeint sind damit die Regeln und Strukturen innerhalb derer Personen handeln die care-Arbeit leisten, organisieren und empfangen. Zudem stehen die gesellschaftlichen Zuschreibungen von care-Arbeit im Vordergrund. Welche Anerkennung kommt Sorgetätigkeiten in Gesellschaften zu? Welche geschlechtlichen Vorstellungen stehen dahinter? Es werden rechtliche, sozialpolitische und normative Aspekte beleuchtet, die den gesellschaftlichen und historischen Wandel von care zwischen Staat, Markt, Familie und Gesellschaft beeinflussen.  Aus dieser Perspektive wirft das Forschungscluster einen differenzierten Blick auf Fürsorge- und Sorgearbeit, sei es als unbezahlte familiale Tätigkeit, als soziale Dienstleistung oder als marktförmiges Angebot