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Die Universität Hildesheim begleitet Schulen auf dem Weg zur inklusiven Schule. Erziehungs-wissenschaftlerinnen bilden zum Beispiel ein ganzes Lehrerkollegium in Söhlde fort, begleiten Lehrer aller Schulformen über zwei Jahre, erforschen die Lage an einem Hildesheimer Gymnasium und in der Stadt Wolfsburg. Foto: Isa Lange/Uni Hildesheim
„Manchmal macht jeder etwas anderes", sagt Madeleine Mäbert. Die Erstklässler Hamza und Kristina, der Drittklässler Mette und der Viertklässler Omer „lernen aber dennoch gemeinsam, man muss auch auf die anderen achten", sagt die Lehramtsstudentin der Uni Hildesheim. Zweimal in der Woche arbeitet sie mit den Kindern in der kleinen Bibliothek einer Hildesheimer Grundschule. „Ich habe bisher noch nicht erlebt, dass Eltern das nicht wollen. Alle Lehramtsstudenten sollten das machen, damit sie wissen, was individuelle Förderung bedeutet und wie man mit Herausforderungen umgehen kann", so ihr Fazit nach zwei Jahren im „LernKU(H)LT"-Projekt. Unten: Die Projektpartner: Uwe Wedekind (Asyl e.V.), Michaela Büdcher, Yvonne Rechter und Universitätspräsident Wolfgang-Uwe Friedrich (Uni), Alexey Ponomarev und Margitta Rudolph (Volkshochschule, Foto: Paula Rathjen). Fotos: Isa Lange/Uni Hildesheim
Weiterbilden, teilhaben: Die Professorinnen Carola Iller und Bettina Amrhein befassen sich in Forschung und Lehre mit Bildung in der ganzen Lebenszeit und mit Zugängen zu Bildung. Fotos: Isa Lange/Uni Hildesheim
Die Universität Hildesheim arbeitet in der Lehrerausbildung, Fortbildung und Bildungsforschung mit etwa 250 Partnerschulen in der Region und Hannover zusammen. Im Bild: Blick in eine 1. Schulklasse. Eröffnung des Centrums für Lehrerbildung und Bildungsforschung, mit Kultusministerin Frauke Heiligenstadt und Universitätspräsident Wolfgang-Uwe Friedrich. Wissenschaftlerinnen gaben anschließend Einblicke in ihre Bildungsforschung: Bettina Uhlig untersucht in Zusammenarbeit mit Hildesheimer Grundschulen, wie Kinder eine Bildsprache entwickeln und über Bilder sprechen. Sie haben das CeLeB mit aufgebaut: Dörthe Buchhester, Melanie Fabel-Lamla, Barbara Schmidt-Thieme und Kristin Kersten. Fotos: Isa Lange/Uni Hildesheim