Dr. Raphael Koßmann

Arbeitsbereiche

Werdegang

  • Jg. 1983
  • 2002 Abitur in St. Wendel
  • bis 2003 Zivildienst in einer Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung (Mainzweiler)
  • 2003-2010 Studiengang Lehramt an Förderschulen an der Uni Frankfurt, Abschluss mit Auszeichnung; 2004-2009 zusätzlich Studiengang Diplom Erziehungswissenschaften, Abschluss mit Auszeichnung
  • während Studium u. Abschlussphase verschiedene Tätigkeiten u.a.: studentische Hilfskraft im Rahmen der Studie „Lernen und Arbeiten in Schule und Betrieb – Evaluation von SchuB-Klassen in Hessen“; Projekt „Sprachförderung ausländischer Kinder und Jugendlicher mit Behinderung“ in der „Einrichtung im Uhrig“/ Tageseinrichtung für Kinder und Jugendliche mit geistiger und mehrfacher Behinderung in Frankfurt am Main; Teilnahme am Projekt „ffm – Förderkurse für junge Migranten – Übergänge begleiten“; Integrationspädagoge im Elementarbereich/ Arbeitsstelle für Integrationspädagogik in Neunkirchen
  • 2010 bis 2012: Vorbereitungsdienst im Studienseminar Püttlingen
  • 2012 Förderschullehrer an einer Förderschule Lernen (Saarbrücken-Altenkessel)
  • ab 2012 Doktorand bei Prof. Dr. Andreas Gruschka/ Uni Frankfurt
  • ab 2013 Förderschullehrkraft an einer Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen (Hildesheim); dort: zunächst überwiegend Unterricht an der Förderschule, auch als Klassenlehrer, und seit 2016 vollständig abgeordnet zur Arbeit im inklusiven Unterricht (Grundschule und Sek I)
  • seit 2014 Lehrbeauftragter an der Uni Hannover am Institut für Erziehungswissenschaft
  • seit 2017 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni Hildesheim, i.d. Abteilung angewandte Erziehungswissenschaft, Arbeitsbereich Inklusion und Bildung
  • Mai 2018: Promotion im Fach Erziehungswissenschaft

Veröffentlichungen

Monografien:

  • Schule und „Lernbehinderung“: Wechselseitige Erschließungen. Julius Klinkhardt. Bad Heilbrunn, 2019
  • Streitschlichtung in der Schule. Eine rekonstruktionslogische Betrachtung. Frankfurter Beiträge zur Erziehungswissenschaft. Forschungsberichte 8. Frankfurt am Main, 2012

Sammelbandbeiträge:

  • Didaktik gegen Bildung? Untersuchung didaktischer Prozesse an einem Beispiel aus der Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen. In: Ellinger, S.; Schott-Leser, H. (Hrsg.): Rekonstruktionen sonderpädagogischer Praxis. Eine Fallsammlung für die Lehrerbildung. Barbara Budrich. Opladen u.a., im Erscheinen: voraussichtlich April 2019
  • Unterrichtsforschung als empirische Didaktik: Ein ungewohnter Ansatzpunkt gerade für die inklusions- und sonderpädagogische Unterrichtsforschung. In: Musenberg, O.; Riegert, J. (Hrsg.): Didaktik und Differenz. Julius Klinkhardt. Bad Heilbrunn, 2016, S. 197-214

Mitherausgeberschaft:

  • Musenberg, O.; Koßmann, R.; Ruhlandt, M.; Schmidt, K.; Uslu, S. (Hrsg.): Historische Bildung inklusiv: Zur Rekonstruktion, Vermittlung und Aneignung vielfältiger Vergangenheiten. transcript. Bielefeld, im Erscheinen: voraussichtlich Mai 2019

Zeitschriftenartikel:

  • Der SPF-L im Spiegel einer deutschlandweiten Ländervergleichsstudie. Im Juni 2018 eingereichtes Manuskript; befindet sich in einem Peer-Review-Verfahren
  • Avatar – Aufbruch nach Pandora oder: In den Fängen des Guten. In: Pädagogische Korrespondenz. Heft 52, 2015, S. 77-91
  • Twilight statt Enlightenment? In: Pädagogische Korrespondenz. Heft 48, 2013, S. 93-111
  • Wenn Ideale die Sicht versperren: Reflexionen zur Professionalität in der (Geistigbehinderten-)Pädagogik. In: Behindertenpädagogik, Jg. 51, 1/2012, S. 66-94