LernKUHLT - Kinder unterschiedlicher Herkunftssprachen lernen im Team

Projektkoordination
Michaela Büdcher
Tel: +49 5121 883-10168
E-Mail: buedcher (at)uni-hildesheim.de

Projektflyer

Anmeldeunterlagen

Über das Projekt

!!!ACHTUNG!!!

Unser Projekt LernKUHLT pausiert ab Herbst 2016. Aus diesem Grund können ab sofort keine Anmeldungen mehr entgegengenommen werden.

Wir informieren Sie hier, sobald die Projektpause beendet ist.

Dem Engagement verschiedener Personen und der Unterstützung von vielfältigen Förderern ist es zu verdanken, dass das Projekt „LernKUHLT“ in den letzten 10 Jahren so erfolgreich arbeiten konnte. Herzlichen Dank dafür an alle Beteiligten!

Das Projekt „LernKUHLT“ der Stiftung Universität Hildesheim leistet seit 2006 einen Beitrag zur Verbesserung der schulischen Situation der Kinder und Jugendlichen unterschiedlicher Herkunftssprachen in der Region Hildesheim sowie zur Qualifizierung der Studierenden aus lehrerbildenden Studiengängen. Die Studierenden qualifizieren sich insbesondere in den Bereichen „individuelle Lernförderung“ und „Unterricht in sprachlich und ethnisch-kulturell heterogenen Klassen“. Insgesamt entsteht eine Win-Win-Situation, in der sowohl Kinder und Schulen als auch Studierende und Universität von der Förderung profitieren. Etwa 600 Kinder und Jugendliche aus der Region und 200 Studierende nahmen bisher teil.

Zielgruppe: Schüler_innen

Am Projekt können Schüler_innen teilnehmen, die schulische Defizite ausgleichen möchten, ihren Leistungsstand halten wollen oder einen höheren Schulabschluss anstreben. Als Teilnahmevoraussetzung gilt, dass die Schüler_innen einen Migrationshintergrund besitzen und/oder eine andere Förderung nicht oder nur schwer bezahlen können. Die Förderung ist kostenlos. Von Kindern mit BUT-Berechtigung (Finanzierung aus dem Bildungs- und Teilhabepaket) muss jedoch ein entsprechender Antrag auf Unterstützung gestellt werden.

Konzeption

Die pädagogisch-didaktische Konzeption des Projektes lässt sich als individuelle, durchgängige, fachlich-sprachliche und integrative Förderung beschreiben. Es handelt sich um eine Kombination zwischen sprachlicher sowie schulfachlicher Förderung und Stärkung des selbstregulierten Lernens für Schüler_innen von der ersten bis zur zehnten Klassenstufe. In dem Projekt geht es nicht wie im klassischen Nachhilfeunterricht um die Aufarbeitung von Defiziten in einzelnen Schulfächern. Vielmehr wählen die Förderlehrkräfte überschaubare und ggf. unterrichtsunabhängige Förderbereiche aus, für die sie fachliche Übungen vorbereiten und sie schaffen Sprechanlässe, in denen die sprachliche Förderung mit Gesellschaftsspielen, Freizeitaktionen u. ä. verknüpft wird. Für jedes Kind wird ein individueller Förderplan erarbeitet.

Organisation             

Die Förderung erfolgt in Kleingruppen von 3 bis 5 Schüler_innen (zweimal pro Woche für jeweils 1,5 Stunden). Es werden ca. 20 Fördergruppen (insgesamt ca. 80 Schüler_innen) von der entsprechenden Anzahl an Förderlehrkräften betreut. Die teilnehmenden Schüler_innen besuchen Grund-, Haupt-, oder Realschulen sowie Gymnasien, Integrierte Gesamtschulen oder die Förderschule mit Schwerpunkt „Lernen“. Eine Besonderheit des Projektes besteht darin, dass sich die Fördergruppen aus Kindern nicht-deutscher Herkunftssprache und Muttersprachlern zusammensetzen. Damit wird das integrative und interkulturelle Lernen gefördert und das kostenlose Angebot für Muttersprachler mit besonderen Lernbedürfnissen geöffnet.

Förderlehrkräfte

Die Förderlehrkräfte, Studierende der lehrerbildenden Studiengänge der Stiftung Universität Hildesheim, werden auf ihre Tätigkeit in Workshops und in Seminaren vorbereitet. Begleitend zur Förderung erfolgen in halbjährigem Rhythmus Hospitations- und Beratungsbesuche in den Gruppen durch das Projektteam. Ergänzend finden regelmäßige und verpflichtende Projekttreffen statt, die der Information, dem Austausch und der gemeinsamen inhaltlichen Projektplanung dienen.

Finanzierung

Das kostenlose Förderangebot wird durch die finanzielle Unterstützung von zahlreichen Stiftungen und Initiativen ermöglicht. Des Weiteren werden bei vorliegenden Förderberechtigungen Gelder aus dem Bildungs- und Teilhabepaket genutzt.

Projektteam und Kooperationen

Die umfangreichen Aufgaben im Projekt werden von einem wissenschaftlichen Team unter der Leitung von Dr. Yvonne Rechter und Michaela Büdcher wahrgenommen. Das Migrationszentrum Asyl e. V. ist seit Projektbeginn Kooperationspartner bei der Information der Schüler_innen und Organisation des Anmeldeverfahrens. Im Jahr 2015 wurde die bestehende Kooperation durch die Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Hildesheim und dem zugehörigen Projekt „VHS-Lernförderung“ ergänzt. Durch die Zusammenarbeit der Projekte „VHS-Lernförderung“ und „LernKUHLT“ sollen vermehrt jene Kinder erreicht werden, denen durch das Bildungs- und Teilhabepaket Unterstützung zusteht. Zusätzlich soll die Kooperation die Antragsverfahren für die Familien vereinfachen, die Anmeldungen für beide Projekte bündeln und eine umfassende Beratung ermöglichen.

Bei der Information der Schülerinnen und Schüler über das Projekt und Unterstützung bei der Anmeldung spielen die Schulen sowie die Lehrkräfte eine wichtige Rolle. Darüber hinaus ist ein Austausch mit Klassen- und Fachlehrkräften sinnvoll, um die Förderung möglichst effektiv zu gestalten. Die Schulen unterstützen das Projekt zusätzlich, indem sie Räume zur Verfügung stellen.

Alle wichtigen Informationen auf einen Blick: Flyer und Anmeldeunterlagen

Anmeldeunterlagen

Anmeldebogen inklusive BUT-Antrag

Elternbrief

Projektlogo

Projektkoordination
Michaela Büdcher
Tel: +49 5121 883-10168
E-Mail: buedcher (at)uni-hildesheim.de

Projektflyer

Anmeldeunterlagen

Anschrift

Universität Hildesheim
Institut für Erziehungswissenschaft
Abteilung Angewandte Erziehungswissenschaft
Universitätsplatz 1
31141 Hildesheim
Homepage: Homepage

Sekretariat:

M. A. Annedoris Bruns
Raum: N 241 - Forum - Hauptcampus
Telefon: +49 5121 883-10150
Fax: +49 5121 883-10151
Sprechzeit: Vorlesungsfreie Zeit: Di - Do: 09.30-11.00 Uhr (u. nach Vereinbarung per E-Mail)