Promotionskolleg Unterrichtsforschung

Sonntag, 17. Juli 2011 um 16:55 Uhr

An der Stiftungsuniversität werden im Rahmen des interdisziplinären Promotionskollegs „Unterrichtsforschung“ zum 1. Oktober 2011 sieben Promotionsstipendien für eine Laufzeit von max. drei Jahren ausgeschrieben. Drei der derzeitigen StipendiatInnen berichten über ihre Forschung im Promotionskolleg.

„Interdisziplinärer Austausch, optimale Betreuung, tolle Koordination“, beginnt Monika Steinhoff die Vorteile aufzuzählen, die sie seit Aufnahme in das Promotionskolleg Ende 2010 erfährt. „Meine Dissertation thematisiert den Einfluss biographischen Wissens einzelner Akteure auf Erziehungs- und Bildungsprozesse im Sportunterricht und dessen Äußerung in der Kommunikation an Schulen mit sportlichem Profil“, formuliert sie selbstbewusst.

„Wir betreiben strukturierte Promotionsförderung“, unterstreicht Prof. Dr. Karl-Heinz Arnold, seit 2003 Professor für Schulpädagogik an der Stiftungsuniversität und Leiter des Centrums für Bildungs- und Unterrichtsforschung (CeBU). Er hebt die Doppelstruktur dieses Erfolgsmodells hervor: Im Promotionskolleg betreuen die Stipendiatinnen und Stipendiaten als Wissenschaftliche Hilfskräfte Studierende im Allgemeinen Schulpraktikum (ASP), führen Unterrichtsbeobachtungen und -analysen durch und sind somit im Handlungsfeld Unterricht tätig. Zudem erhalten sie für die Dauer von maximal drei Jahren eine finanzielle Unterstützung in Form eines Stipendiums, nehmen an Seminaren, Workshops und Exkursionen sowie am akademischen Leben der Universität teil.

Auch Manuela Diers und Sabine Zwanzig sind seit Ende des vergangenen Jahres Promotionsstipendiatinnen. Die 24-jährige Sabine Zwanzig beschäftigt sich in ihrer Dissertation mit Aufgabenstellungen im Deutsch- und Sportunterricht und der unterrichtlichen Kommunikation. „Ich will ein Forschungsziel erreichen und zügig vorankommen“, hebt Manuela Diers hervor und lobt die gute Organisation und Unterstützung durch die Koordinatorin Dr. Britta Schmidt.

„Wir unterstützen die Doktorandinnen und Doktoranden und behalten zugleich die Machbarkeit der einzelnen Dissertationsvorhaben im Blick“, unterstreicht Professor Arnold. Innerhalb von drei Jahren müsse die Dissertation abgeschlossen werden. 

Die Bewerbungen für ein Promotionsstipendium sind bis zum 8. August 2011 zu richten an: cebu(at)uni-hildesheim.de und arnold(at)uni-hildesheim.de.

Lesen Sie mehr über die drei neuen Promotionsstipendiatinnen im aktuellen UniJournal Juli/August 2011, das gedruckte Journal liegt am Campus aus.