Einwanderung ist in den Büchern noch ein Problem

Freitag, 20. März 2015 um 16:00 Uhr

Das Thema Einwanderung wird in vielen Schulbüchern immer noch als ein Problem und nicht als gesellschaftlicher Normalfall betrachtet. Das zeigt eine neue Studie, die die Universität Hildesheim zusammen mit dem Braunschweiger Georg-Eckert-Institut erstellt hat. Es gelingt vielen Büchern noch nicht, die gesellschaftliche Vielfalt als normal abzubilden und Chancen von Migration aufzuzeigen, sagt Professorin Viola Georgi von der Uni Hildesheim anlässlich der Veröffentlichung der „Schulbuchstudie Migration und Integration“. Untersucht wurden 65 Schulbücher aus fünf Bundesländern in den Fächern Sozialkunde, Politik, Geschichte, Geografie.