Dr. Sylvia Wehren

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Tätigkeitsbereiche:

Dr. Sylvia Wehren

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Erziehungswissenschaft, Abt. Allgemeine Erziehungswissenschaft

Forschungsprojekte

  • seit 2017: Jugendkulturen der Digitalität in (post-)digitalen Lebenswelten
  • seit 2018: Jugendtagebücher des 19. und 20. Jahrhunderts. Geschichten von Jugend in bildungshistorischen und erziehungssystematischen Zusammenhängen (in Teilen gefördert durch das Programm „Maßnahmen zur Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses“ der Stiftung Universität Hildesheim)
  • seit 2019: Körperpädagogische Konzepte in der schulischen und außerschulischer Kinder- und Jugendarbeit. Erziehungswissenschaftliche Kritiken
  • seit 2020: Berührungen in pädagogischen Situationen. Dimensionen erziehungswissenschaftlichen Körperforschung

 

Forschungs- und Lehrschwerpunkte

Bildungshistorische Themen

  • Genese der Erziehungswissenschaft, historische Wissenschaftsforschung (androzentrische und klassistische Wissenskulturen)
  • Historische Jugendforschung
  • Tagebücher als Quellen erziehungswissenschaftlicher Forschung
  • Geschichte körperlicher und körperbezogener Erziehung
  • Gebär- und Zeugungsstreiks

Erziehungssystematische Themen

  • Systematik erziehungswissenschaftlicher Körperforschung
  • pädagogische Körperkonzepte und Berührungen
  • Erziehungstheorie des 18.-21. Jahrhunderts
  • Medienkulturen und Medienbildung
  • Erforschung digitaler Jugendbewegungen
  • trans- und posthumanistische Theorie und Praxis
  • Grundlagen qualitativer Forschung, Diskursanalyse

 

Wissenschaftlicher Werdegang

   
seit 10/2016                                                        Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Stiftung Universität Hildesheim am Insitut für Erziehungswissenschaft in der Abteilung für Allgemeine Erziehungswissenschaft
10/2010 - 03/2015 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hamburg am Fachbereich Allgemeine, Interkulturelle und International Vergleichende Erziehungswissenschaft, angeschlossen an die Professur von Prof. Dr. Christine Mayer
01/2008 – 07/2014 Mitarbeit am DFG-Projekt „Wessely-Edition“ unter der Leitung von Prof. Dr. Ingrid Lohmann an der Universität Hamburg
01/2013 – 06/2013 Mitorganisation der Summer School – Histories of Education: ‘Researching histories of European educational spaces, discourses and sources’ an der Universität Hamburg
08/2008 – 09/2010 Mitarbeit am Rechercheprojekt „Bildung und Wirtschaft in Hamburg“ unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea Liesner
08/2008 – 12/2008 Mitorganisation des Kolloquiums „Lehren bildet – Das Rätsel unserer Lehr-Anstalten“ unter Leitung von Prof. Dr. Michael Wimmer und Prof. Dr. Karl-Josef Pazzini
03/2007 – 10/2007 Mitarbeit im Organisationskomitee der ISCHE 29 , Children and Youth at Risk – Approaches in the History of Education, an der Universität Hamburg

 
Bildungsweg

2018                                                                                                          Promotion zur Doktorin der Philosophie an der Universität Hamburg, mit der Arbeit: "Erziehung - Körper - Entkörperung. Forschungen zur pädagogischen Theorieentwicklung an der Schnittstelle von systematischer Erziehungswissenschaft und historischer Bildungsforschung"
2004 – 2010 Diplom-Studium Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg, Thema der Diplomarbeit „Körper und Erziehung in Campes Allgemeiner Revision – Eine geschlechtsbezogene Diskursanalyse zum Gegenstandsbereich des Erziehungsbegriffs“

 

Veröffentlichungen

Monografie

  • Wehren, Sylvia (2020): Erziehung – Körper – Entkörperung. Forschungen zur pädagogischen Theorieentwicklung (Historische Bildungsforschung). Bad Heilbrunn: Verlag Julius Klinkhardt.

 

Beiträge in Sammelwerken, Jahrbüchern und Zeitschriften (Auswahl)

  • Wehren, Sylvia (2020): Gesunde Männlichkeit und männliche Gesundheit. Perspektiven der der Körperbildung im frühpädagogischen Diskurs der Spätaufklärung, In: Dinges, Martin; Pfütsch, Pierre (Hrsg.): Männlichkeiten in der Frühmoderne. Körper, Gesundheit und Krankheit (1500–1850), MedGG-Beiheft 75. Institut für Geschichte der Medizin, Robert-Bosch-Stiftung. Stuttgart: Franz Steiner Verlag, S. 95–112.
  • Wehren, Sylvia (2020): Geschlechtliche Differenzierungen im frühpädagogischen Diskurs über die 'physische Erziehung'. In: Windheuser, Jeanette; Kleinau, Elke (Hrsg.): Jahrbuch erziehungswissenschaftliche Geschlechterforschung. Generation und Sexualität 16/20. Opladen: Barbara Budrich, S. 69–78.
  • Wehren, Sylvia (2020): Die Impulse des herbartianischen Denkens auf die Entwicklung des Diskurses über die physische Erziehung. Wissenschaftshistorische Perspektiven im Kontext der Entwicklung der Erziehungswissenschaft (Tagungsband der Internationalen Herbart Gesellschaft, Bd. 8), In: Bolle, Rainer (Hrsg.): Herbart und der Herbartianismus in Jena. Gera, Jena: edition Paideia, S. 233–248.
  • Wehren, Sylvia (2020): Zur Bedeutung von Vaterschaft und Männlichkeit für die körperliche Erziehung des Kindes. Perspektiven auf Sorgeverhältnisse frühkindlicher Pädagogik in der Spätaufklärung. In: Dinges, Martin (Hrsg.): Männlichkeiten und Care. Selbstsorge, Familiensorge, Gesellschaftssorge. Weinheim: Beltz Juventa, S. 184–202.
  • Lässig, Sylvia (2015): Das Philanthropin als Heterotopie – Perspektiven auf Körper und Erziehung in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. In: Groppe, Carola (Hrsg.), Die Erziehung des ‚Neuen Menschen‘ – Utopie und Utopieverlust im pädagogischen Denken des 18.-20. Jahrhunderts, In: Hamburger Beiträge zur Erziehung und Sozialwissenschaft, Heft 15. Hamburg: Helmut-Schmidt-Universität, S. 7–42.
  • Lässig, Sylvia (2014): Wesselys Biographie und Werk – Literaturbericht. In: Lohmann, Ingrid (Hrsg.), Naphtali Herz Wessely. Worte des Friedens und der Wahrheit. Dokumente einer Kontroverse über Erziehung in der europäischen Spätaufklärung, Jüdische Bildungsgeschichte in Deutschland, Band 8. Münster, New York: Waxmann Verlag, S. 75–98.
  • Mayer, Christine; Lässig, Sylvia (2012): Nachwuchstagung: Histories of Education, Summer School, Universität Birmingham, Großbritannien 2011. In: Erziehungswissenschaft. Mitteilungsblatt der DGfE. Berichte aus den Sektionen, Heft 44, S. 108–10.
  • Lässig, Sylvia (2011) Rezension zu: Lin-Klitzing, Susanne, David Di Fuccia u. Gerhard Müller-Frerich (Hrsg.): Begabte in der Schule – Fördern und Fordern. Beiträge aus neurobiologischer, pädagogischer und psychologischer Sicht. In: Das Argument 290 – Zeitschrift für Philosophie und Sozialwissenschaften, Jg. 53, Heft 1, S. 127–128.

 

Vorträge (Auswahl)

  • 10/2020 – Erziehung und Körper. Eine disziplingeschichtliche und wissenschaftshistorische Verhältnisbestimmung, Online-Herbst-Tagung der Kommission Wissenschaftsforschung 2020/2021, Panel 2: Historische Wissensforschung / Um 1800
  • 01/2020 – Dimensionen von Geschlechtlichkeit und Vergeschlechtlichung in der deutschsprachigen Let´s Play-Szene. Untersuchungen am Medium YouTube, Internationale Tagung des Zentrums für Geschlechterforschung, Feministische Perspektiven auf Medien, Universität Hildesheim, Hildesheim
  • 07/2019 – Educational spaces and places in privacy and intimacy: German 19th century youth diaries, ISCHE 41, Spaces and Places of Education, Universidade do Porto, Porto (Portugal)
  • 03/2019 – Die Impulse des herbartianischen Denkens auf die Entwicklung des Diskurses über die 'physische Erziehung' – Tagung der internationalen Herbart Gesellschaft, Herbart und der Herbartianismus in Jena, Session IV: Spuren Herbarts in späteren Konzepten, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Jena
  • 02/2019 – Gesunde Männlichkeit und männliche Gesundheit im frühpädagogischen Diskurs der Spätaufklärung – Männlichkeiten: Praktiken und Diskurse zu Körper, Gesundheit und Krankheit (1400-1850), Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung, Stuttgart
  • 12/2018 – Zur Bedeutung von Vaterschaft und Männlichkeit für die physische Erziehung des Kleinkindes. Spätaufklärerische Erziehung im Kontext wissenschaftlicher Pädagogik. – 12. Tagung des Arbeitskreises AIM Gender, Männlichkeiten und Care, Stuttgart
  • 11/2018 – Ungeheuerlich Tierisches entgegen edler Menschlichkeit. Pädagogische Dinge, Praktiken und Umgebungen zu kindlichen Körpern in Zwischenräumlich- und Zwischenzeitlichkeit – Zwischenräume III - Zwischenräumliche Vorstellungen in Körper und Materialität, Universität Erfurt
  • 08/2018 – Humanity against animality. Physical education and the nature of the child in Germans Fathers diaries from the late 18th century – ISCHE 40, Education and Nature, Humboldt Universität Berlin
  • 05/2014 – Das Philanthropin als Heterotopie zur Erziehung des Menschen in der zweiten Hälfte des 18ten Jahrhunderts – DGfE-Kongress 2014, Traditionen und Zukünfte, Panel, Die Erziehung des ‚Neuen Menschen‘ – Utopie und Utopieverlust im Pädagogischen Denken des 18.-20., Humboldt Universität Berlin
  • 08/2013 – The Historical Development of the Concept of Education and the question of the Disappearance of the Body in the Educational Discourse – Standing Working Group ‘Gender, Power Relations an Educations in a Transnational World’, ISCHE 35, Education and Power, Riga (Lettland)
  • 06/2012 - A. H. Niemeyer’s Foundations of Education and Instructions as example for the (inter-)nationalization in education in the late 18th and the early 19th century – ISCHE 34, Internationalization in education (18th – 20th centuries), Université de Genéve (Schweiz)
  • 06/2012 - Histories of Education Summer School, Conference for European Postgraduate Students, Präsentation des Promotionsprojekts – Researching histories of European educational spaces, discourses and sources, University of Lisbon (Portugal)
  • 09/2011 - EERA: ECER 2011 Urban Education, Präsentation des Promotionsvorhabens – Berlin
  • 06/2011 - Histories of Education Summer School, Conference for European Postgraduate Students Präsentation des Promotionsvorhabens – Researching histories of European educational spaces, discourses and sources, University of Birmingham, (Großbritannien)