Profil

Der Arbeitsbereich Geschichtsdidaktik sieht sich zuständig für das historische Lernen in der gesamten Breite aller an der Stiftung Universität Hildesheim zu studierenden Schulstufen- und Schulformen sowie für das die drei Phasen der Lehrer*innenbildung.

Zentrales Element ist dabei die Verknüpfung von fachhistorischer mit geschichtsdidaktischer Forschung und Lehre. In diesem Schnittfeld werden Studierende angeregt, theorie- und methodengeleitet angeregt, kreativ und selbstständig neue Fragen und Themen zu entwickelt und Vorgehensweisen auszuprobieren. Ganz nach dem Verständnis von historischem Lernen als eigensinnig, produktiv und kreativ.

 

Die Lehre und Forschung des Arbeitsbereiches Geschichtsdidaktik beruht auf folgenden drei Säulen, um eine enge Verzahnung von Fachwissenschaft und Fachdidaktik in Lehre und Forschung zu gewährleisteten

 

Geschichtsdidaktische Theorie und Empirie

fachwissenschaftliche Themen zur europäischen Geschichte des 19./20. Jahrhunderts

geschichtsmethodische Pragmatik.

 

Die methodischen Anker liegen im Schnittfeld von Geschichtskultur, digitalem historischen Lernen und Emotionen. Die thematischen Anker befinden sich Bereich der Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts und Diktaturgeschichten des 20. Jahrhunderts. Inhalte und Themen der Lehre sind u. a.:

  • vergleichende Kulturgeschichte der Nation im 19. Jahrhundert
  • Migration, Flucht und Vertreibung in Geschichte und Gegenwart
  • Geschichte des Nationalsozialismus
  • Europäische Geschichte des Kalten Krieges, insbesondere Geschichte des geteilten Deutschlands
  • Emotionsgeschichte, Emotionen, Geschichtskultur und historisches Lernen
  • Musik, Lied und Sound als historische Quelle und im Geschichtsunterricht
  • Digitale Zeitzeugenschaft, Multimedialität von Geschichte und Erinnerung
  • Europäische Geschichtskulturen in Geschichte und Gegenwart
  • Public History-Formate im internationalen Vergleich