Aktuelles
Exkursionsbericht zur Gedenkstätte Buchenwald vom 12.11.2025
Eine Seminargruppe besuchte gemeinsam mit Elena Wanner vom 9.11. bis 11.11.2025 die Gedenkstätte Buchenwald. „Inklusive Gedenkstättenpädagogik historisch“ war der Titel der Veranstaltung, bei der sich die Gruppe mit der Geschichte des Ortes und verschiedenen Bildungsangeboten auseinandersetzte. Zentrale Fragen waren: Was bedeutet Inklusion in der historisch-politischen Bildung an der Gedenkstätte? Welche konkreten Bildungsangebote wurden entwickelt, die diesen Anspruch verfolgen? Und inwiefern verfolgt die Gedenkstättenpädagogik - unabhängig davon - einen inklusiven Ansatz durch ihre Arbeitsweise? Während der Exkursion wurde die Seminargruppe von Franziska Bula begleitet, einer Mitarbeiterin der Bildungsabteilung der Gedenkstätte. Ausprobiert wurden u.a. verschiedene Methoden, die insbesondere die NS-Verbrechen an diesem Ort vermitteln. Darüber hinaus nahm die Seminargruppe an einem Stadtrundgang zur NS-Zwangsarbeit in Weimar teil, der in Kooperation zwischen dem Museum Zwangsarbeit und dem Projekt „Barrierefrei erinnern – das Zentrum für Thüringen“ der Lebenshilfe Thüringen unter Leitung von Claudia Müller und Anja Schneider durchgeführt wird.
Allen Beteiligten danken wir herzlich für den intensiven Austausch und die zahlreichen Impulse, die zum weiteren Nachdenken und Diskutieren einladen!
Datum der Veröffentlichung: 06.12.2025
Gastvortrag im Forschungskolloquium 2025
Im Rahmen unseres Forschungskolloquiums wird Franziska Pilz von der Universität Paderborn einen Vortrag halten. Wir feuen uns, Sie begrüßen zu dürfen.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und einen Einblick in aktuelle Forschungsperspektiven zu erhalten.
(© Fotografin: Adelheid Rutenburges)
Datum der Veröffentlichung: 05.12.2025
Gastvortrag im Forschungskolloquium 2025
Gastvortrag im Forschungskolloquium 2025
Exkursion zur (ehemaligen) Synagoge Stadthagen am 24.11.2025
„Jüdische Geschichte(n) im Geschichtsunterricht“ werden häufig ausschließlich als Verfolgungsgeschichte erzählt. Didaktisch betrachtet ergibt sich daraus die Notwendigkeit, diese Sichtweise zu erweitern - etwa um das friedliche Neben- und Miteinander von Jüdinnen*Juden und der nicht-jüdischen Mehrheitsbevölkerung. Unter Leitung von Elena Wanner besuchte eine Seminargruppe die (ehemalige) Synagoge in Stadthagen, an der sich dieses Zusammenspiel über viele Jahrhunderte bis zu den Novemberpogromen (1938) aufzeigen lässt. Neben der Auseinandersetzung mit der Geschichte des Ortes wurden Methoden der Bildungsarbeit vorgestellt und erprobt.
Begleitet wurde die Gruppe von Andreas Kraus, Vorstand des Fördervereins, und Lena Sebening, welche die Bildungsarbeit konzipiert und verantwortet.
Die Exkursion verdeutlichte die zahlreichen Potenziale dieses außerschulischen Lernorts und bereicherte das Seminarprogramm sehr. Vielen Dank an Andreas Kraus und Lena Sebening!
Datum der Veröffentlichung: 26.11.2025
Exkursion zum Dokumentations- und Lernort Bückeberg am 3.11.2025
Außerschulische historische Lernorte zum NS sind Gegenstand des Seminars, in dem gleich zu Semesterbeginn eine Exkursion unter Leitung von Elena Wanner zum Dokumentations- und Lernort Bückeberg bei Hameln stattfand. Die Seminargruppe beschäftigte sich mit der Geschichte des Ortes und den „Reichserntedankfesten“ im Nationalsozialismus, die dort - von 1933 bis 1937 - einmal pro Jahr stattfanden. Zentrale Inhalte der Auseinandersetzung waren in diesem Zusammenhang die NS-„Volksgemeinschaft“ und Propaganda.
Pädagogisch begleitet wurde die Seminargruppe von Aljoscha Napp, der von der Geschichte des Ortes und seiner Bedeutung im frühen Nationalsozialismus erzählte, die Bildungsarbeit vorstellte und im Anschluss noch zusammen mit seinem Kollegen, Jan Waitzmann, reflektierte.
Der Tag war sehr bereichernd und hat zum Nachdenken über Inklusion und Exklusion sowie Bildungsangebote zum Nationalsozialismus angeregt. Vielen Dank an Aljoscha Napp und Jan Waitzmann!
Datum der Veröffentlichung: 20.11.2025
HEDI-Conference review
Scholars from all over the world came together at the HEDI Conference 2025.
Over two inspiring days, they presented their research, explored new perspectives, and engaged in open dialogue about diversity and inclusion in history education.
The conference offered a vibrant space for exchange, reflection, and new collaborations. Moments of learning, connection, and shared commitment shaped this unique academic encounter.
(Scholars: Nicole Abricot Marchant (Santiago, CHL); Jesús Tirado und Sara Demoiny (Auburn, USA); Caroline Clormann (Gießen, GER); Jacques Ngong Atemboné, Jaunde (CMR); Melanie Göttfried, Maria Pasaricek, Georg Marschnig (Graz/Vienna, AUS))
The organizers of the HEDI Conference 2025 share their reflections on two days filled with dialogue, collaboration, and inspiration. Their vision and dedication made this international exchange on history education, diversity, and inclusion possible. They brought together voices from diverse academic and cultural backgrounds.
Their reflections highlight the importance of creating spaces where inclusion and diversity are at the heart of historical learning.
(Left: Prof. Dr. Sebastian Barsch, University of Cologne/Right: Prof. Dr. Franziska Rein, University of Hildesheim)
Datum der Veröffentlichung: 19.11.2025
Exkursion zur "Euthanasie"-Gedenkstätte Lüneburg am 05.12.2025
Am 5. Dezember 2025 findet eine seminarunabhängige Exkursion zur "Euthanasie"-Gedenkstätte Lüneburg statt.
Am historischen Ort befand sich im Nationalsozialismus eine Heil- und Pflegeanstalt für Menschen, die aufgrund ihrer Krankheit oder Behinderung zu Opfern der „Euthanasie“ wurden. Hinter diesem Begriff verbergen sich verschiedene Mordprogramme, welche sich an der Geschichte des historischen Ortes aufzeigen lassen. 1940/41 wurden mindestens 475 Menschen in die „T4“-Tötungsanstalten nach Hadamar oder Pirna-Sonnenstein deportiert und - unter dem Decknamen der "Euthanasie" - ermordet. Zudem wurde 1941 eine von insgesamt mehr als 30 "Kinderfachabteilungen" eingerichtet, in der bis Kriegsende 300-350 Kinder getötet wurden. Und ab 1943 starb im Rahmen der „dezentralen Euthanasie“ mehr als ein Fünftel der Bewohner*innen an einer systematischen Mangelversorgung. Die Ärzte, welche vor Ort für die Morde mutmaßlichverantwortlich waren, wurden in den Gerichtsprozessen in den späten 1940er und 1960er Jahren nicht verurteilt.
Die Geschichte der Verbrechen an diesem Ort - mit Auswirkungen weit über den Nationalsozialismus hinaus - werden wir an diesem Tag rekonstruieren. Das Programm wird von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr dauern. Die Exkusion ist kostenfrei und beinhaltet neben der Auseinandersetzung mit der Geschichte des Ortes auch eine Beschäftigung mit der (inklusiven) Bildungsarbeit.
Wenden Sie sich bei Fragen aller Art zur Exkursion sowie zur Anmeldung gern an Elena Wanner.
- Organisation und Durchführung: Elena Wanner
- Frist für die verbindliche Anmeldung per Mail oder in der Sprechstunde: 15.11.2025
- Gruppengröße: max. 20 Studierende
Datum der Veröffentlichung: 23.10.2025
Geschichtsdidaktik unterwegs: „Blut und Boden“ - (Dis)Kontinuitäten von völkischem Gedankengut seit 1945
Vom 10. bis 12. September 2025 nahm Elena Wanner am 69. bundesweiten Gedenkstättenseminar in Hameln teil. Im Rahmen der Veranstaltung mit dem Thema „Blut und Boden“ - (Dis)Kontinuitäten von völkischem Gedankengut seit 1945 wurde mitunter auch der 2021 offiziell eröffnete Dokumentations- und Lernort Bückeberg aufgesucht. Wir freuen uns, dass eine Exkursion zum Bückeberg im Wintersemester 2025/26 auch Teil einer Veranstaltung sein wird.
Die Tage in Hameln waren sehr lehrreich, was das Kennenlernen neuer Orte, ihrer Geschichten und Bildungsangebote betrifft.
Vielen Dank an die Organisator*innen der Bundeszentrale für politische Bildung, Stiftung Topographie des Terrors, Stiftung niedersächsische Gedenkstätten und des Dokumentations- und Lernorts Bückeberg für die gelungene Organisation und Durchführung!
Datum der Veröffentlichung: 25.09.2025
Geschichtsdidaktik unterwegs: Geschichtsdidaktik empirisch (2025)
In der vorlesungsfreien Zeit nutzen wir die Gelegenheiten, um Konferenzen zu besuchen. Hierdurch können wir auf dem neuesten Forschungsstand in der Disziplin bleiben und Netzwerke knüpfen.
Am 4. und 5. September 2025 nahm Elena Wanner an der GDE-Konferenz in Basel teil. Die zahlreichen Eindrücke durch die vielen spannenden Vorträge und Diskussionen waren sehr bereichernd. Wir danken dem Team der PH FHNW, Aarau herzlich für die gelungene Organisation und Durchführung!
Datum der Veröffentlichung: 25.09.2025
Workshop: Historische Bildung postkolonial
Der Workshop „Historische Bildung postkolonial“ zielt darauf ab, postkoloniale Diskurse über (post-)koloniale Perspektiven aus (Hoch-)Schulen, Gesellschaft und Museumswesen über historische Bildungsprozesse bezüglich historischer Bildungsprozesse zu intensivieren und die Publikation des gleichnamigen Sammelbands vorzubereiten. Der Workshop zielt u.a. darauf ab, die Konzeption des Sammelbandes sowie seine illustratorische Gestaltung und seinen Titel zu diskutieren.
Der Workshop findet digital statt. Den Link für den Workshop erhalten Sie nach Anmeldung per E-Mail.
Organisation und Durchführung: Dr. Andreas Hübner (Kiel), ahuebner(at)histosem.uni-kiel.de, Prof. Dr. Franziska Rein (Hildesheim), reinf(at)uni-hildesheim.de
Datum der Veröffentlichung: 04.09.2025
Neu erschienen: Podcast „Die Geschichtsstunde – Didaktik im Dialog“ (Anna Lienau, Andreas Hübner, Franziska Rein)
Alle sechs Folgen der ersten Staffel des Podcasts sind veröffentlicht und abrufbar. In insgesamt sechs Gesprächen werden zentrale Fragen historischer Bildung aus geschichtsdidaktischer Perspektive beleuchtet. Dabei gehen wir auch der Frage nach, was die Themem für die Umsetzung von Geschichtsunterricht bedeuten. Weitere Informationen und alle Folgen finden Sie hier. Viel Spaß beim Hören!
Datum der Veröffentlichung: 08.07.2025
Exkursionsbericht der Fachschaft Geschichte vom 31.05.2025
Am 31. Mai 2025 fand die Exkursion der Fachschaft Geschichte in Hildesheim statt. Bei einer historischen Stadtführung standen zentrale Orte wie der Marktplatz im Fokus. Ein besonderes Highlight war der Besuch in der multimedialen Videoinstallation "22. März 1945 – Die Zerstörung Hildesheim" im Roemer-und Pelizaeus-Museum. Die eindrucksvolle Ausstellung eröffnete intensive Einblicke in die Kriegsjahre und den Wiederaufbau der Stadt.
Bei der Exkursion wurde deutlich, wie außerschulische Lernorte die Lernprozesse bereichern.
Datum der Veröffentlichung: 02.06.2025
Exkursionsbericht vom 22. Mai 2025
„Außerschulische historische Lernorte zum Nationalsozialismus“ sind Gegenstand der Auseinandersetzung im Seminar, das denselben Titel trägt. Inhaltlich befasste sich die Seminargruppe bislang v.a. mit der Entwicklung des Erinnerns und Gedenkens nach 1945 sowie Gedenkstätten(-pädagogik). Auch ein Gedenkstättenbesuch ist in den Seminarplan integriert. In diesem Zusammenhang besuchte Elena Wanner gemeinsam mit der Seminargruppe am 22. Mai die Gedenkstätte Bergen-Belsen. Pädagogisch begleitet wurde die Gruppe von Monika Brockhaus, einer Mitarbeiterin der Bildungsabteilung vor Ort. Gemeinsam wurden unterschiedliche Inhalte erarbeitet: Begonnen wurde mit einer Übung zum eigenen Bild vom Nationalsozialismus. Anschließend stand die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Ortes im Mittelpunkt, die einen Einstieg mit verschiedenen Karten, einen Ausstellungsbesuch und einen Rundgang über das Gelände beinhaltete. Dabei wurde immer wieder die Meta-Ebene eingenommen und über die Vermittlung in Bildungskontexten reflektiert. Der Tag war sehr lehrreich und hat zahlreiche Impulse zum Nachdenken gegeben! Herzlichen Dank an Monika Brockhaus für die kompetente Begleitung!
Veröffentlicht am 01.06.2025
Antrittsvorlesung von Frau Prof. Dr. Franziska Rein
Am 14.05.2025 fand die Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Franziska Rein statt. Nach einleitenden Worten der Präsidentin, Professorin Kallenrode, und der Dekanin, Professorin Teltemann, folgte Franziska Reins Vortrag mit dem Titel "Komplexität und Widerspruch. Herausforderungen für die Geschichtsdidaktik".
Beim anschließenden Empfang gab es die Möglichkeit, sich weiter im informellen Rahmen auszutauschen.
Wir vom Team Geschichtsdidaktik freuen uns darüber, dass Franziska Rein Teil der Universität Hildesheim ist und sind gespannt auf weitere Projekte im Bereich der Geschichtsdidaktik! Wir danken für das rege Interesse am Vortrag von den Mitgliedern der Universität Hildesheim und den angereisten Gästen!
Datum der Veröffentlichung: 27.05.2025
Exkursion der Fachschaft Geschichte: Hildesheim entdecken – Geschichte erleben, Geschichte vermitteln
Termin: Sa., 31.05.2025, 10 - 16 Uhr
Außerschulische Lernorte eröffnen die Möglichkeit, Geschichte unmittelbar erlebbar zu machen und Lernenden neue Perspektiven auf Vergangenheit und Gegenwart zu bieten. Die Fachschaft Geschichte bietet am 31.05.2025 eine Exkursion zu zentralen Sehenswürdigkeiten Hildesheims an. Dabei sollen Einblicke gewonnen werden, wie historische Stadtführungen als anschauliche Lernangebote nutzbar gemacht werden können, um lokalgeschichtliche Inhalte lebendig und adressatengerecht zu präsentieren.
Im Anschluss daran erfolgt der Besuch der Videoinstallation „22. März 1945 — Die Zerstörung Hildesheims“ im Roemer- und Pelizaeus-Museum. Die multimediale Ausstellung erinnert an die Bombardierung der Stadt und verarbeitet Zeitzeugenberichte, bislang unveröffentlichtes Foto-, Film- und Tonmaterial sowie zahlreiche Exponate der Stadtgeschichte. Die Installation gibt Einblicke in die Ereignisse des 22. März 1945, thematisiert jedoch auch umfassend die Entwicklung Hildesheims von der Blütezeit im 19. Jahrhundert über die Kriegsjahre bis zum Wiederaufbau.
Ziel der Exkursion ist es, deutlich zu machen, welche Chancen außerschulische Lernorte für die historisch-politische Bildung bieten und wie solche Angebote sinnvoll in den Unterricht eingebunden werden können. Studierenden soll damit die Möglichkeit gegeben werden, Anregungen zu erhalten, wie Lernprozesse durch authentische Orte, persönliche Geschichten und multimediale Präsentationsformen angeregt und reflektiert werden können.
Die Exkursion kostet für Sie 2€ p.P., wenn Sie ein Kulturticket besitzen.
Weitere Informationen und Anmeldung bis 29.05.2025: Fachschaft Geschichte fsges(at)uni-hildesheim.de
Datum der Veröffentlichung: 13.05.2025
Einladung zur Antrittsvorlesung
Am 14.05. findet die Antrittsvorlesung von Prof. Dr. phil. Franziska Rein als Juniorprofessorin für Geschichtsdidaktik am Institut für Geschichte der Universität Hildesheim statt.
Das Thema der Vorlesung lautet: Komplexität und Widerspruch. Herausforderungen für die Geschichtsdidaktik.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Datum der Veröffentlichung: 24.04.2025
Lehraufträge GHR300 Geschichte
01.03.2025
Zum Wintersemester 2025/2026 sind im Rahmen der Masterstudiengänge für das Lehramt an Grundschulen sowie an Haupt- und Realschulen (GHR 300) Lehraufträge für die Praxisphase, Geschichte, ausgeschrieben, Näheres finden Sie hier https://bildungsportal-niedersachsen.de/ueber-uns/rlsb/jobs-karriere/in-schulen-und-studienseminaren/dezernat-2/lehrauftraege-ghr300
Podiumsdiskussion über post-/koloniale Spuren und historische Bildung
05.02.2025
Am 4. Februar 2025 begrüßten Andreas Hübner (Kiel) und Franziska Rein Tchadarou Abdoul (Hannover), Christoph Kühberger (Salzburg) und Dennis Yazici (Passau) zur Podiumsdiskussion “Erinnern - Beschweigen - Erben. Überlegungen zum Umgang mit der post-/kolonialen Vergangenheit in der Geschichtsdidaktik”. Die Veranstaltung wurde von mehr als 80 Teilnehmenden vor Ort und digital besucht.
Wir blicken auf ein anregendes Gespräch zurück, das die Thematik sehr vielschichtig sowie dicht betrachtete und aufzeigte, wie viele Fragen in diesem Themenkomplex noch offen sind. Herzlichen Dank an alle Teilnehmenden, insbesondere Tchadarou Abdoul, Christoph Kühberger und Dennis Yazici!
Außerschulische historisch-politische Bildung an der Gedenkstätte Bergen-Belsen
16.01.2025
Im Januar besuchten neun Studierende zusammen mit Elena Wanner und Charis-Fey Westensee im Rahmen des Seminars zu "NS-Gedenkstätten und Demokratiebildung" die niedersächsische Gedenkstätte Bergen-Belsen. Vor Ort wurde die Gruppe von Monika Brockhaus begleitet, die in der Bildungsabteilung arbeitet und viel über die Geschichte des Ortes sowie die Vermittlung des Nationalsozialismus (NS) – insbesondere an Gedenkstätten – erzählen konnte.
Der Vormittag begann im Seminarraum mit einer Übung, in der Geschichtsbilder vom NS reflektiert wurden. Dabei konnten Gemeinsamkeiten und Unterschiede festgestellt werden. Demnach kennzeichnet sich „unser“ Bild vom NS in unterschiedlicher Ausprägung u.a. durch die Schule und Universität, Medien der Geschichtskultur und Gespräche in Familien und im sozialen Umfeld. Aus dem Austausch nehmen wir nicht nur mit, dass Geschichtsbilder individuell sind, sondern sich auch auf unsere Vermittlungsarbeit z.B. in der Schule auswirken können. Anschließend näherten wir uns dem historischen Ort Bergen-Belsen an. Wir betrachteten verschiedene Karten und versuchten, sie chronologisch zu ordnen. Dabei stellten wir fest, dass der Ort zu verschiedenen Zeitpunkten verschiedene Funktionen erfüllte – und nicht nur ein KZ war. Danach begannen wir mit dem Rundgang durch das Gelände. Bauliche Überreste aus der NS-Zeit sind kaum mehr vorhanden, aber Spuren, die im Dialog und unter Hinzuziehung von historischen Quellen entschlüsselt werden konnten. Der Tag war insgesamt sehr lehrreich und bereichernd.
Vielen Dank an Monika Brockhaus für die wertvollen Einblicke in die Geschichte des Ortes und Gedenkstättenpädagogik!
Podiumsdiskussion “Erinnern - Beschweigen - Erben. Überlegungen zum Umgang mit der post-/kolonialen Vergangenheit in der Geschichtsdidaktik
Fachdidaktiken in Bewegung. Machtkritische und intersektionale Perspektiven, Hrsg. Sebastian Bauer, Illie Isso, Franziska Rein
01.12.2024
Machtkritische und intersektionale Perspektiven haben jüngst an Bedeutung gewonnen und Einzug in wissenschaftliche, so auch fachdidaktische, Diskurse gehalten. Der Sammelband greift jene Diskurse sowie damit verbundene offene Fragen auf und bündelt innovative Beiträge einer Tagung anlässlich der Pensionierung von Bärbel Völkel. Allen neun Beiträgen gelingt es, die Verhältnisse von Schule, Macht, Differenz und Vielfalt disziplinspezifisch zu analysieren und reflektieren. Sie erörtern aus ihren je eigenen Sichtweisen, wie mit den verschiedenen Wechselbeziehungen umgegangen werden kann, um soziale Ungleichheit zu minimieren und Teilhabe an Bildung zu ermöglichen.
Mehr Informationen finden Sie hier.
Hybride Vorlesungsreihe "Historische Bildung postkolonial
15.09.2024
Organisation: Andres Hübner (Kiel) und Franziska Rein (Hildesheim)
Im Wintersemester 2024/25 organisieren die geschichtsdidaktischen Abteilungen der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und der Universität Hildesheim eine hybride Ringvorlesung unter dem Titel “Historische Bildung postkolonial”. Die Ringvorlesung zielt darauf ab, postkoloniale Diskurse über (post-)koloniale Perspektiven aus (Hoch-)Schulen, Gesellschaft und Museumswesen über historische Bildungsprozesse bezüglich historischer Bildungsprozesse zusammenzuführen und zu intensivieren. Dies dient dem Versuch, (Nach-)Wirkungen des Kolonialismus und gegenwärtige koloniale Strukturen nicht nur offenzulegen, sondern derzeitige Leerstellen aus der Perspektive historischer Bildung zu problematisieren.
Alle Interessierten der Universität Hildesheim sind herzlich zur Teilnahme und Diskussion eingeladen.
Wir begrüßen Elena Wanner M.Ed. als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Geschichtsdidaktik
15.09.2024
Elena Wanner arbeitet ab Oktober 2024 im Arbeitsbereich Geschichtsdidaktik der Universität Hildesheim. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind u.a. inklusive Geschichtsdidaktik und Holocaust Education in heterogenen Lerngruppen.
Wir freuen uns sehr über die Verstärkung im Team!
Wir begrüßen Charis-Fey Westensee M.E. als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Geschichtsdidaktik
15.08.2024
Charis-Fey Westensee arbeitet ab September 2024 im Arbeitsbereich Geschichtsdidaktik der Universität Hildesheim. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind u.a. Queer History und kulturelle und soziale Diversität in der Geschichtsdidaktik.
Wir freuen uns sehr über die Verstärkung im Team!
#kielerforschen #kielpostkolonial #kiel
Im Juli besuchten 30 Studierende des Seminars "Geschichtskultur im Wandel" gemeinsam mit Franziska Rein den Pop Up Pavillon mit einer Forschungswerkstatt "#kielerforschen - Wen interessieren schon Straßennamen". Einen ganzen Tag forschten und lernten wir an diesem großartigen und spannenden Lernort. Wir wälzten Akten, stellten Fragen und diskutieren, welche kontroversen Straßen es im sogenannten Afrikaviertel gibt, warum und wie sie im Nationalsozialismus zu ihren Namen kamen. Und wir stellten uns natürlich die Frage: Wie möchten wir mit umstrittenen Straßennamen umgehen?
Herzlichen Dank an die Leitung des Zentrums, PD Dr. Sabine Moller und Rabea Bahr!
Wir begrüßen Jun.-Prof. Dr. Franziska Rein im Arbeitsbereich Geschichtsdidaktik
01.04.2024
Franziska Rein ist zur Juniorprofessorin für Geschichtsdidaktik an der Universität Hildesheim ernannt worden. Die Lehr- und Forschungsschwerpunkte dieser Professur liegen u.a. auf einer inklusiven und diversitätssensiblen Geschichtsdidaktik, Intersektionalität sowie der empirischen Geschichtsunterrichts- und Professionsforschung.
Digitale Ringvorlesung im Sommersemester 2024: Intersektionalität interdisziplinär - Fachdidaktiken im Dialog
01.04.2024
Unter Intersektionalität wird die Erforschung des Zusammenwirkens verschiedener Ungleichheitskategorien und deren Implikationen für die Entstehung gesellschaftlicher Machtverhältnisse verstanden. Dabei ist noch unklar, in welchen Verhältnissen Inklusion, Diversität und Intersektionalität zueinanderstehen und welche Konsequenzen das für die jeweiligen Fachdidaktiken und Lern- und Lehrprozesse hat. Ziel der Ringvorlesung ist es daher, bisher vorliegende verschiedene fachspezifische Perspektiven in Bezug auf Intersektionalität sichtbar zu machen, Potenziale und Limitationen zu diskutieren und somit die jeweiligen disziplinspezifischen Zugänge weiterzuentwickeln.
Der Arbeitsbereich Geschichtsdidaktik lädt alle Interessierten herzlich ein!
Zeit: mittwochs, 18.00 – 19.30 Uhr
Zoom-Link: uni-koeln.zoom.us/j/3652268665
Organisation: Dr. Franziska Rein (PH Ludwigsburg und Universität Hildesheim), Anna Lienau (Universität Kiel), Jan-Christian Wilkening (Universität zu Köln): jan-christian.wilkening(at)uni-koeln.de
Padlet-Galerie zu außerschulischen Lernorten im Nahraum Hildesheim
01.03.2024
Titel des Learnweb-Kurses: Außerschulische Lernorte im Nahraum Hildesheim – Eine Padlet-Galerie
Im Sommersemester 2021 erarbeiteten Studierende des Seminars „Außerschulische Lernorte: Exkursionen im Nahraum Hildesheim“ eine Padlet-Galerie. Darin werden 14 außerschulische Lernorte in Hildesheim und Umgebung vorgestellt. Über einen Learnweb-Kurs haben Angehörige der Universität Hildesheim nun Zugriff auf diese Präsentationen. Damit sind die Ergebnisse des Seminars für nachfolgende Studierende gesichert und ermöglichen ihnen einen Überblick über außerschulische Lernorte im Nahraum Hildesheim.
In den Präsentationen werden die Lernorte in einem Steckbrief vorgestellt und als Orte außerschulischen Lernens reflektiert. In der Padlet-Galerie finden sich unter anderem Interviews mit Mitarbeiter*innen der Institutionen und konkrete Vorschläge für Exkursionen im Geschichtsunterricht. Daneben werden Materialien zum historischen Kontext der Lernorte sowie Reflexionen über historisches Lernen an außerschulischen Lernorten präsentiert. Auch mit Fragen nach Emotionalität im Kontext dieser Orte und mit der Aktualität des Beutelsbacher Konsens setzen sich die Präsentationen facettenreich auseinander. Wir danken den Studierenden für ihre aussagekräftigen Präsentationen sowie den beteiligten Institutionen für Ihre Kooperationsbereitschaft und ihre Unterstützung.
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