Das Team

Herausgeber und wissenschaftliche Leitung


Dr. Philipp Strobl ist Historiker am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien, wo er im Wintersemester 2022 eine Gastprofessur antreten wird. Zuvor war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an Universitäten in Deutschland, Österreich, der Slowakei, Australien und den USA tätig. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Migrationsgeschichte und der Wissensgeschichte. Strobl ist Autor und Herausgeber verschiedener Monographien, Zeitschiftenbeiträgen und Sammelbänden. Seine Habilitationsschrift mit dem Titel "The 'Undesirables': Austrian Refugees from National Socialism in Australia - A History of Displaced Knowledge" wird 2022 erscheinen und bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Migrations- und Wissensgeschichte.

Seit April 2022 leitet er zudem gemeinsam mit Severin Cramm ein vom niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördertes Lehr- und Publikationsprojekt an der Stiftung Universität Hildesheim, das unter anderem in der Entwicklung und Herausgabe von Historia Prima münden wird.

Strobl hat langjährige Erfahrung in der Konzeptionalisierung von studentischen Lern- und Publikationsprojekten. 2018 hatte er an der Universität Innsbruck im Rahmen einer studentischen Methodenübung den Sammelband "Die Flüchtlingskrise der 1930er Jahre in australischen Tageszeitungen: Eine medienhistorische Diskursanalyse" herausgegeben. Ein Jahr darauf, entwickelte er gemeinsam mit Studierenden des Proseminars Zeitgeschichte ebenfalls an der Universität Innsbruck den Sammelband "'They Trusted us - but not so much': Transnationale Studien zur Rezeption deutschsprachiger Flüchtlinge in englischsprachigen Medien". Im Jahr 2020 setzte er an der Stiftung Universität Hildesheim gemeinsam mit Severin Cramm in einer Lehrveranstaltung den Sammelband "Transkulturelle Geschichte im 21. Jahrhundert aus studentischer Perspektive: Methoden, Ansätze und Konzepte" um.

E-Mail: stroblp(at)uni-hildesheim.de oder philipp.strobl(at)univie.ac.at

Herausgeber und wissenschaftliche Leitung

Severin Cramm ist Historiker, Projektmanager und Experte für Erwachsenenbildung. Von 2014 bis 2021 war er Dozent und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte der Universität Hildesheim. In diesem Zeitraum verfasste er seine Dissertationsschrift zum Thema „Der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Anfänge der europäischen Integration“, in dem er die frühe Europapolitik der deutschen Gewerkschafter in Bezug auf die Vertragsverhandlungen zur Montanunion (EGKS), der EuropäischenVerteidigungsgemeinschaft (EVG), den Römischen Verträgen (EURATOM und EWG) und zur Europäischen Freihandelszone (EFTA) untersuchte. In seinem Promotionsvorhabenwurde er von 2017 bis 2020 durch die Friedrich-Ebert-Stiftung als Promotionsstipendiat gefördert.

Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Gewerkschaftsgeschichte, der Geschichte der europäischen Integration und dertranskulturellen Geschichte. So erforschte er die Öffentlichkeitsarbeit der deutschen Gewerkschafter, die Stellung des internationalen Gewerkschaftsbundes IBFG zur Saarfrage und analysierte die Kartellpolitik deutscher Gewerkschafter. Er veröffentlichte mehrfach in deutsch- und englischsprachigen renommierten Fachzeitschriften und publizierte Beiträge in angesehenen Sammelbänden. Seine Forschungen stellte er mehrfach auf internationalen Tagungen und Symposien vor.

Während seiner Promotionsphase leitete und begleitete Severin Cramm bereits mehrere Bildungs- und Weiterbildungsprojekte. Wichtig war ihm dabei immer die Wechselwirkung zwischen Studierendenschaft, ehemaligen Studentierenden und aktueller Forschungslandschaft. So begleitete er bereits eine Wanderausstellung durch Studendierende in Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Hildesheim, war an der Organisation einer mehrteiligen Lehrerfortbildung zur Extremismusprävention beteiligt und entwickelte gemeinsam mit Dr. Philipp Strobl ein Projektseminar, das in der Veröffentlichung des Sammelbandes „Transkulturelle Geschichte im 21. Jahrhundert aus studentischerPerspektive: Methoden, Ansätze und Konzepte“ mündete.

Über diese Erfahrungen und Fortbildungen spezialisierte er sich so schon während seiner Tätigkeit als Forscher ebenfalls im Bereich des Projektmanagement und der Erwachsenenpädagogik und konnte dadurch langjährige Erfahrung der professionellen Vermittlung sammeln. Nach dem Abschluss seines Dissertationsvorhabens setzte Severin Cramm diese Tätigkeiten fort und war als Projektmanager und Teamleiter in Bildungsprojekten tätig. Zurzeit ist er als Sales Consultant im Bereich Enabling und Onboarding bei Volkswagen GroupServices beschäftigt.

E-Mail: cramms(at)uni-hildesheim.de

Wissenschaftliche Mitarbeit

Dinh Chien (Martin) Do studiert seit 2016 in Hildesheim die Fächer Deutsch und Geschichte. 2019 begann er ein Erweiterungsstudium in der Politikwissenschaft.
Im Jahr 2020 veröffentlichte er den Artikel "Wie wurden die Anfänge der Weimarer Republik in australischen Zeitungen rezipiert?" im Sammelband "Transkulturelle Geschichte im 21. Jahrhundert aus studentischer Perspektive". Seine Bachelorarbeit hatte den Titel "Der analytisch-synthetische Ansatz zum Schriftspracherwerb. Eine Schulbuchanalyse."

Neben dem Studium engagiert Martin sich in diversen hochschulpolitikschen Gremien.
Eine Woche nach seiner Inskription im WS 2016/17 trat Martin bereits in die Fachschaft Geschichte ein und ist dort seit zwölf Semestern einer der aktivsten Vertreter. Er engagiert sich seit vier Jahren im AStA der Universität Hildesheim. Als studentischer Vertreter im Fachbereichsrat 3 befindet er sich bereits in der fünften Amtszeit. Zusätzlich ist er seit sechs Semestern Mitglied im Verwaltungsrat und Regionalrat des Studentenwerks Ost-Niedersachsen. Im Regionalrat wurde er zudem zum Vorsitzenden gewählt und im Verwaltungsrat zum stellvertretenden Vorsitzenden. Die Krönung seiner engagierten studentischen Mitwirkung am Hochschulgeschehen in Hildesheim fand durch seine Wahl zum Senatsmitglied im April 2021 und die Wiederwahl im Jahr 2022 seinen Ausdruck.

E-Mail: dodinh(at)uni-hildesheim.de