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Dekobild im Seitenkopf Institut für Geschichte
 

Willkommen auf den Internetseiten des Instituts für Geschichte

„Europa“ und „Integration“ sind in aller Munde. „Europa“ ist nicht mehr nur Vision und Utopie wie in der Vergangenheit, sondern Realität und Praxis in der Gegenwart. Für die Forschung ergibt sich nach der Vereinigung des Kontinents am 1. Mai 2004 mit der größten Erweiterung in der Geschichte der Gemeinschaften die nahezu zwingende Herausforderung, sich mit der immer komplexer werdenden Thematik zu befassen. Dieser Herausforderung trägt die Einrichtung eines Forschungsschwerpunktes „Vergleichende neuere und neueste europäische Geschichte“ Rechnung.

Die vergleichende europäische Geschichte bildet auch einen besonderen Schwerpunkt  in der Lehre des Instituts für Geschichte, die sich nach unserem Verständnis stets aus eigener Forschung speisen muss. Integrations- und kulturgeschichtliche Überblicksveranstaltungen werden ergänzt und vertieft durch Angebote zu spezielleren Themen wie „Selbstsicht und Fremdsicht“ oder „Europas Grenzen – Grenzen in Europa“.

Das zentrale Ziel des Instituts ist die Erweiterung, Vertiefung und Vermittlung von Wissen über Entstehung, Verlauf und Perspektiven der europäischen Integration. Die Schärfung der Kenntnisse über die Entstehung des Konzepts "Europa", der Europäischen Gemeinschaften und das Funktionieren der EU aus der historischen Erfahrung von mehr als 2000 Jahren wird ein immer wichtigeres Anliegen nicht nur an Universitäten, sondern im Sinne der Erziehung der Schülerinnen und Schüler zu mündigen Bürgern ebenso an Haupt- und Realschulen.

Es ist längst an der Zeit, Europa als Auftrag zu verstehen.

Seit Neubegründung des Instituts für Geschichte am 01.10.2006 wird eine epochenübergreifende Lehre von der Antike bis zur Zeitgeschichte geboten. Europa als Auftrag zu begreifen heißt auch, die lokale, regionale und nationale Dimension der Geschichte zu berücksichtigen. Stadt-, Landes- und deutsche Geschichte werden von den Mitgliedern und Lehrbeauftragten des Instituts für Geschichte sowohl in der Forschung als auch in der Lehre vertreten. Seit Oktober 2009 treten als weiterer Ansatz verstärkt die Fremdsicht auf Europa und die Identitätsfindung Europas in Auseinandersetzung mit dem Fremden (v.a. islamischer und lateinamerikanischer Kulturraum) hinzu.

Das IfG bietet den Studierenden zudem ein breites geschichtsdidaktisches Spektrum. Es wird hier das Konzept eines sowohl auf solider fachlicher Basis ruhenden als auch kompetenzorientierten Geschichtsstudiums vertreten. Theorien der Geschichtsdidaktik, zielgerichtete Zugriffe, effizienter Medieneinsatz und fachspezifische Methodik sind dessen Hauptbestandteile. Durch unsere Forschungsschwerpunkte im Bereich der Neueren und Neuesten europäischen Geschichte werden auch didaktische Konzepte der Politischen Bildung sowie des in der sich wandelnden Gesellschaft zunehmend wichtiger werdenden interkulturellen Lernens berücksichtigt. Auf dieser Grundlage erhalten die Studierenden fundierte Einblicke in die aktuelle Wirkmächtigkeit des Fachs Geschichte.

 

Welcome

Since the re-founding of the Institute of History at the University of Hildesheim in 2006, the main emphasis has been placed on “comparative modern and contemporary European history”, and it has been supplemented by a Jean Monnet Chair in the History of European Integration. The instructional offering was extended with a view toward dimensions of the history of ideas and institutions.

Since 2010, great empires and hegemonic powers of world history in a period-spanning sense have been a topic, and a two-volume work on this subject was published in 2014. Within that context, it was also discussed whether the EU is a postmodern and post-national empire of its own kind.

The motto of the academic teaching for the next three years is to be characterized by, among other things, “The EU within the context of the history of empires”. In comparison with empires of the Middle Ages and the Modern Era (the Holy Roman Empire, the tsardom of the Russian Empire, the Ottoman Empire) which are distinguished by long-lasting structures, while those of contemporary history have proven to be either short-term wartime empires (fascist Italy or the Nazi “Greater German Reich”) or else medium-term expansionist empires (such as the USSR), all of which ended in collapse, the EU is not an empire in the classic, traditional sense. The EEC and the EC consisted of a regional power with hegemonic traits and, with its further development into the EU, a global hegemonic power with postmodern traits as a non-imperial trade, economic, and monetary empire.

As a result of research-based teaching (see www.uni-hildesheim.de/fb1/institute/geschichte/forschung-publikationen/geschichte-publikationen/), the conveying of knowledge that has been carried out continuously thus far is to be extended. That holds true in particular for the continuation of the public college lecture series Europagespräche (“Discussions on Europe”, see www.uni-hildesheim.de/fb1/institute/geschichte/oeffentliche-vortraege-int-konferenzen/europa-gespraeche/) as well as the continuation of the book series Arbeitskreis Europäische Integration, Historische Forschungen, 10 volumes from Böhlau, Vienna (see http://www.boehlau-verlag.com/newbuchliste.aspx ) as well as since 2009 the Historische Europastudien. Geschichte in Erfahrung, Gegenwart und Zukunft / Historic Europe Studies. History in Experience, the Present and the Future, 12 volumes from Georg W. Olms, Hildesheim (see http://www.olms.de/search/result.aspx?seriesid=950 ).

 
 

Europa-Gespräche

Im Sommersemester 2016 finden wieder regelmäßig die Europagespräche des Instituts für Geschichte im Riedelsaal der Volkshochschule Hildesheim statt.
Dank der Volksbank Hildesheim als Sponsor konnten wir für unsere Besucher erneut hochkarätige Referenten zu uns einladen.

 

30.06.2016

Dr. Rudolf Seiters

Deutschlands Einheit, die Zwei-plus-Vier-Verhandlungen und Europa. Erfahrungen eines Akteurs

 

 

 

18 Uhr c.t.,VHS, Riedelsaal

 

weitere Informationen zu den aktuellen Europa-Gesprächen finden Sie hier

 

Institut

Universität Hildesheim
Institut für Geschichte

Postadresse:
Universitätsplatz 1
31141 Hildesheim

Telefon:
+49 (0)5121 - 883 11300

 

Besucheradresse:
Tilsiter Str. 1
31141 Hildesheim
(direkt neben dem Hauptcampus)

Institutsleiter:
Prof. Dr. phil. habil. Michael Gehler

 
 
Letzte Änderung: 18.08.2016