Privatdozentin Dr. Wiebke Hiemesch
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Privatdozentin Dr. Wiebke Hiemesch
Privatdozentin Dr. Wiebke Hiemesch
Privatdozentin am Institut für Erziehungswissenschaft, Abt. Allgemeine Erziehungswissenschaft
Lehr- und Forschungsschwerpunkte
- Allgemeine Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Kindheits- und Bildungsgeschichte
- Kulturwissenschaftliche Kindheits- und Bildungsforschung (Kinderkulturen und ihre Materialitäten)
- Gesellschaftliche Diversität, Inklusion und Partizipation in Bildung und Erziehung
- Historisch-politische Bildung und Erinnerungskulturen
- Generationen- und Geschlechterverhältnisse
- Methoden qualitativer Forschung: insbesondere Auswertung von Kinderzeichnungen, Artefaktanalyse, Biographieforschung und partizipative Forschungsmethoden
Abgeschlossene Forschungsprojekte:
- »Paradoxe Bildung – Widerstand – Überleben. Der geheime Unterricht und Kinderzeichnungen im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück« (Leitung: Prof. Dr. Meike S. Baader, gefördert durch die DFG, https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/416725854?context=projekt&task=showDetail&id=416725854&)
- »Materialitäten der historischen Kinderzeichnung« (Habilitation)
- »(Über-)Lebenserinnerungen. Kinder im Konzentrationslager Ravensbrück« (Dissertation)
- Mitglied des DFG-Netzwerks „Methodologisch-methodische Zugänge zu Kinderzeichnungen in der qualitativen Forschung“ (Antragstellerinnen: Prof. Dr. Melanie Kubandt & Dr. Mirja Kekeritz, https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/435379515)
Tätigkeitsbereiche
Mitbegründerin und Mitglied des Lehr- und Forschungsschwerpunktes »Erinnerungskulturen und Bildung« an der Abteilung für Allgemeine Erziehungswissenschaft, Universität Hildesheim: https://erinnerungskulturenundbildung.de
Wissenschaftlicher Werdegang
| Seit 02/2025 | Privatdozentin, Institut für Erziehungswissenschaft, Abt. Allgemeine Erziehungswissenschaft | Universität Hildesheim |
| 01/2020-09/2024 | Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Post-Doc) in dem DFG Forschungsprojekt »Paradoxe Bildung – Widerstand – Überleben. Der geheime Unterricht und Kinderzeichnungen im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück« (Leitung: Prof. Dr. Meike S. Baader) |
| 02-04/2019 | Didrik-Pining-Fellowship der Universität Hildesheim für einen Forschungsaufenthalt | Israel |
| seit 05/2019 | Pädagogisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZeitZentrum Zivilcourage | Landeshauptstadt Hannover |
| seit 04/2016 | Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Erziehungswissenschaft, Abt. Allgemeine Erziehungswissenschaft | Universität Hildesheim |
| 04/2015-03/2016 | Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Sozial- und Organisationspädagogik | Universität Hildesheim |
| 10/2011-03/2015 | Promotionsstipendiatin | Evangelisches Studienwerk Villigst e.V. |
| 03/2012-07/2013 | Wissenschaftliche Hilfskraft, Leibniz Universität Hannover, Institut für Sonderpädagogik in dem Projekt: »STEPs – Sprachförderung und -Therapie mit mehrsprachigen Kindern unter Einbezug von Peers« |
| 04/2011-09/2011 | Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Erziehungswissenschaft, Abteilung Allgemeine Erziehungswissenschaft | Universität Hildesheim |
| 2009 | Förderpreis für den wissenschaftlichen Nachwuchs der Universitätsgesellschaft Hildesheim e.V. für die Bachelorarbeit »Kindsein und Kindheit in nationalsozialistischen Konzentrationslagern« |
Bildungsweg
| 02/2025 | Verleihung der »venia legendi« im Fachgebiet Erziehungswissenschaft |
| 12/2015 | Promotion zur ›Dr. phil.‹ an der Stiftung Universität Hildesheim, Fachbereich Erziehungs- und Sozialwissenschaften mit der Arbeit »Kinder im Konzentrationslager Ravensbrück. (Über-)Lebenserinnerungen« |
| 04/2011 | Master of Arts Erziehungswissenschaft | Stiftung Universität Hildesheim |
| 10/2008 | Bachelor of Arts Erziehungswissenschaft | Universität Hildesheim |
Publikationen:
Monographien:
- Hiemesch, W. (2017): Kinder im Konzentrationslager Ravensbrück. (Über-)Lebenserinnerungen. Köln/Weimar/Wien: Böhlau, 2017.
Rezensionen: Micha Brumlik (2021): Vernichtungskrieg, Genozid und KZ – Neue Literatur zum Holocaust. In: Sozialwissenschaftliche Literatur Rundschau 1/21 (82), S. 90-93.
Saskia Müller (2019), In: H-Soz-Kult, 23.09.2019, https://www.hsozkult.de/review/id/reb-27195?title=w-hiemesch-kinder-im-konzentrationslager-ravensbrueck.
Beiträge in Zeitschriften und Sammelbänden:
- Wiebke Hiemesch (im Erscheinen 2026), »Kindheitsgeschichte und Materielle Kultur«, erscheint in: Jur, L./Kind-Kovács, F./Quitmann, L./Reus, J./Winkler, M.(Hrsg.), Kindheitsgeschichte. Ein Handbuch (Bielefeld: Transcript).
- Yael Ponizovsky-Bergelson, Wiebke Hiemesch und Yael Dayan (2025), »Young children's perspectives research: The interplay between drawing and interview analysis«, erscheint in Hüpping, B./Kubandt, M./Piberger, J. (Hrsg.), Methodologisch-methodische Zugänge zu Kinderzeichnungen in der qualitativen Forschung (Wiesbaden: Springer VS), 2025, 173-196.
- Jirko Piberger, Wiebke Hiemesch, Birgit Hüpping und Melanie Kubandt (2025), »Kinderzeichnungen im Fokus. Übergreifende Überlegungen in der Trias Kinderzeichnung, Forschung und Kind(heit)«, erscheint in Hüpping, B./Kubandt, M./Piberger, J. (Hrsg.), Methodologisch-methodische Zugänge zu Kinderzeichnungen in der qualitativen Forschung (Wiesbaden: Springer VS), 281-308.
- Hiemesch, W. (2025), »Historische Kinderzeichnungen – Forschungspraktische Herausforderungen im Kontext forschungsethischer Reflexion«, erscheint in Hüpping, B./Kubandt, M./Piberger, J. (Hrsg.), Methodologisch-methodische Zugänge zu Kinderzeichnungen in der qualitativen Forschung (Wiesbaden: Springer VS), S. 87-105.
- Hiemesch, W. (2024) »A Drawing Book, its Materiality, and Afterlife: Approaching Children’s Lives in Hamburg through Children’s Drawings from the Talmud Torah School«, in: Ulrich, A./Michlic, J./von Saal Y. (Hrsg.), Childhood at War and Genocide (Reihe: European Holocaust Studies). Göttingen: Wallstein. DOI: https://doi.org/10.46500/83535599.
- Hiemesch, W. (2024): Witnessing children’s lives under National Socialism - Oral Testimonies and Children’s Drawings from ghettos and concentrations camps. In: Borge, B. H./Kleinau, E./Ødegaard, C. I. (Hrsg.), Children and Youth at Risk in Times of Transition. International and Interdisciplinary Perspectives. Berlin: de Gruyter. DOI: https://doi.org/10.1515/9783111010649
- Baader, M. S./Genest, A./Hiemesch, W. (2023): Zwischen Zwang, Gefahr und Selbstbehauptung – Räumliche und soziale Ordnungen in Block 20 im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück. In: Becker, M./Bock, D./Mailänder, E. (Hg.): Konzentrationslager als Gesellschaften: Interdisziplinäre Perspektiven (Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus, Band 38). Göttingen: Weinheim, S. 73–96.
- Huneke, F./Hiemesch, W./Spode-Lebenheim, M./Kreter, K. (2023): ZeitZentrum Zivilcourage. Ein neuer außerschulischer Lernort. In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht, Heft 7/8, S. 425–437
- Hiemesch, W. (2022): Tracing the Absence of Children’s Voices – Artefacts of Children’s Persecution Under the National Socialist Regime. In: Paedagogica Historica: International Journal of the History of Education, Special Issue »Power relations, preservation and voice. Writing histories of education with autobiographical materials«, (Hrsg. Lillie, K./Matzner, L./Riettchens, L.), 58(3), DOI: https://doi.org/10.1080/00309230.2022.2060045.
- Hiemesch, W. (2022): »Behind the Barracks« - Spiel und Kinderkultur in nationalsozialistischen Ghettos und Konzentrationslagern. In: Zeitschrift für Museum und Bildung, Doppelheft 92-93, S. 58-72.
- Hiemesch, W. (2022): Brüchige Kindheitserinnerungen. Erzählte und erlebte Um_Brüche in den Erinnerungen von Child-Survivors nationalsozialistischer Verfolgung. In: Dreke, C./Hunderland, B. (Hg.): Kindheit in gesellschaftlichen Umbrüchen, Weinheim: Beltz, S. 104-120.
- Hiemesch, W. (2021): Betrachtungen zu Kinderzeichnungen als Artefakte. Zeichnungen aus dem Projekt »Bridging the Gap«. In: Waburg, W./Götte, P. (Hg.): Den Dingen auf die Spur kommen, Wiesbaden: VS Springer, S. 17-41. (Link: https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-30768-4_2 ).
- Hiemesch, W. (2020): Kinderkulturen und ihre Materialitäten Überlegungen zu Artefakten als Gegenstand von Forschung und historischem Lernen. In: Barsch, S./van Norden, J. (Hg.): Historisches Lernen und Materielle Kultur. Von Dingen und Objekten in der Geschichtsdidaktik, Bielefeld: Transkript, S. 91-110. (Link:https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-5066-2/historisches-lernen-und-materielle-kultur/).
- Hiemesch, W. (2020): Der »Kinderblock« im Männerlager des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück. In: Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft KZ-Gedenkstätten in der Bundesrepublik Deutschland (Hg.): Zwischen Verfolgung und »Volksgemeinschaft«. Kindheit und Jugend im Nationalsozialismus (Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung, Heft 1), Göttingen: Wallstein.
- Kelle, H. / Hiemesch, W. (2019): Kinder als Beteiligte in präventiven Wohlfahrtspraktiken. Ambivalenzen in der Konstruktion von Beteiligungsrechten und praktischen Mitwirkungen). In: Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation. ZSE, 39/2, S. 168-186. (peer-review)
- Hiemesch, W. (2019): »Unsagbares« beschreiben Kindheitsnormen als narrative Orientierungsfigur in (Über-) Lebenserinnerungen von Child Survivors nationalsozialistischer Zwangslager, In: Meseth, W./ Castle, R./ Tervooren, A./Zirfas, J. (Hg.).: Normativität in der Erziehungswissenschaft. Weinheim: Springer VS, S. 291-308.
- Hiemesch, W. (2018): ›Wir waren keine Kinder. Wir waren kleine Greise noch bevor wir älter wurden.‹ Erinnertes (Er-)Leben in dem Konzentrationslager Ravensbrück. In: Kenkmann, A./Postert, A./Weyell, F. (Hg.): Kindheiten im zweiten Weltkrieg. Eine vergleichende Perspektive, Halle: Mitteldeutscher Verlag, S. 148-161.
- Hiemesch, W. (2015): Kinder in nationalsozialistischen Zwangslagern. In: Berlit-Jackstien, J./ Grumblies, F./ Kreter, K.-J./ Sheridan-Quantz, E. (Hg.): Fremde Heimat. Rettende Kindertransporte aus Hannover 1938/39. Hannover: Hannsche Buchhandlung, S. 218-235.
- Hiemesch, W. (2015): Unmögliche ›Kindheitslandschaften‹? – Zu einer mehrfachen Marginalisierung der Konzentrationslager in einer ‚Geschichte der Kinder‘ im 20. Jahrhundert. In: Brenneisen, M. / Eckel, C./ Haendel, L. / Pietsch, J. (Hg.): Stigmatisierung – Marginalisierung – Verfolgung. Neue Studien zur Geschichte und Gedächtnisgeschichte des Nationalsozialismus und der NS-Zwangslager, Berlin: Metropol, S. 245-262.
- Hiemesch, W. (2014): Kinder und Kindheiten in nationalsozialistischen Konzentrationslagern. In: Baader, M./ Eßer, F./ Schröer, W. (Hg.): Kindheiten in der europäischen Moderne. Eine Geschichte der Sorge. Berlin: Campus, S. 319-359.
- Hiemesch, W. (2011): Kinder und Jugendliche in Riga-Kaiserwald nach den Erfahrungen der 15-jährigen Lore Pels. In: Berlit-Jackstien, J./ Kreter, K. (Hg.): Abgeschoben in den Tod. Die Deportation von 1001 jüdischen Hannoveranerinnen und Hannoveranern am 15. Dezember 1941 nach Riga. Hannover: Hannsche Buchhandlung, S. 220-233.
- Hiemesch, W. (2010): Kindheiten und Kindsein in nationalsozialistischen Konzentrationslagern. In: Zeitschrift für pädagogische Historiographie, 16/2, S. 80-86 (peer-review).
Rezensionen:
- Rezension zu: Clifford, Rebecca: Survivors. Children's Lives After the Holocaust. New Haven 2020. ISBN 9780300243321, In: H-Soz-Kult, 14.12.2021, www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-94887.
- Rezension zu: Marten, James: History of Childhood. A Very Short Introduction. New York 2018. ISBN 9780190681388, in: H-Soz-Kult, 28.10.2019, <www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-28124>.
- »Rezension ›Schwarze Jahreszeiten. Meine Kindheit im besetzen Polen‹ von Michał Głowiński«. In: Damals. Das Magazin für Geschichte, 50 (8), 2018, S. 26-31.
Medienbeiträge:
- Interview mit Max Gawlich »Kinderzeichnungen und die Geschichte der Kindheit«, Podcast »Kindergeschichten«, 26.05.2023, https://www.podcast.de/podcast/3126486/kindergeschichten
Vorträge (Auswahl)
2026
- »Elternzeit als biografisches Umbruchsereignis – Aushandlungsprozesse von Sorgeverantwortung und Zeit in geschlechtertheoretischer Perspektive«, Vortrag in dem Forschungsforum »Brüche als Möglichkeitsräume? Agency und Resilienz in Familien rekonstruktiv erfassen« (gemeinsam mit Anja Schierbaum und Julia Hille), 30. DGfE-Kongress »Brüche«, München, 22.–25. März 2026.
- »Erinnerung und Bildung organisieren – Im Spannungsfeld von Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung und Wissenschaft am Beispiel eines kommunalen Bildungsortes zum Nationalsozialismus«, Sektionstagung Sozialpädagogik der DGfE »ORGANISATION UND ERINNERUNG«, 5. und 6. März 2026, FAU Erlangen-Nürnberg.
- »Spuren des Verborgenen. Materialitäten klandestiner Bildungspraktiken im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück«, Kolloquium »Pädagogik-Gesellschaft-organisation«, 8. Januar 2026, FAU- Erlangen-Nürnberg.
2025
- »Gezeichnete Spuren von Krieg, Gewalt und Genozid – Kinderzeichnungen und ihre Materialitäten als historische Quellen«, Tagung »Children’s Ego-Documents as Sources for Historical Research«, Center for Historical Research of the Polish Academy of Sciences in Berlin und des Western Galilee College/Holocaust Studies Program, Berlin, 8. Oktober 2025.
- mit Michael Becker, Dennis Bock, Elissa Mailänder und Meike Sophia Baader, Buchvorstellung und Diskussion »Konzentrationslager als Gesellschaften«, ZeitZentrum Zivilcourage, Hannover, 27. Juni 2025.
- Dissonanzen der Partizipation – Anfragen an die pädagogische Arbeit am außerschulischen Lernort ZeitZentrum Zivilcourage, Internationale Fachtagung »Demokratie entsteht im Untergrund«, Oldenburg, 12.-14. Juni 2025.
- Artefakt – Bildung – Geschlecht. Klandestine Mädchen- und Frauenbildung im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück in einer erziehungswissenschaftlichen Bildungsgeschichte, Antrittsvorlesung als Privatdozentin an der Universität Hildesheim, 23. April 2025.
- ElternZeit aus geschlechtertheoretischer Perspektive. Zwischen staatlicher Regulierung und privater Aushandlung, Vortrag im Rahmen des Habilitationsverfahrens am Fachbereich 1 Erziehungs- und Sozialwissenschaften der Universität Hildesheim, 5. Februar 2025.
- Von Straßenbahnen, Hafenbecken und dem Turmbau zu Babel. Zeichnungen jüdischer Kinder aus dem Hamburg der 1930er Jahre als Quellen einer Kindheitsgeschichte, What’s next? New perspectives on (early) childhood education and care. Lecture Series, online, 27. Januar 2025.
2024
- Gezeichnete Spuren materieller Kinderkulturen – Vorschlag eines artefaktanalytischen Zugangs zu Kinderzeichnungen als historische Quellen, Arbeitskreis Kindheits-, Jugend- und Familiengeschichte Prae- und Postdocs, online, 13. Dezember 2024.
- Eingeschriebene Zeitlichkeiten. Bildungspraktiken und deren zeitliche Gegen-Ordnungen, Vortrag in der Arbeitsgruppe »Paradoxien der Bildung und Grenzen der Transformation unter Bedingungen der Gewalt. Interdisziplinäre Beiträge zu geheimen Bildungs- und Kulturpraktiken polnischer Frauen und Kinder im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück«, Chair der Arbeitsgruppe gemeinsam mit Meike S. Baader, 29. DGfE-Kongress »Krisen und Transformationen«, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 10.–13. März 2024 [pre-recorded].
2023
- Be_ding_ungen sozialer Bildung. Bildungshistorische und -theoretische Einsätze für die Sozialpädagogik, Fachvortrag anlässlich des Berufungsverfahrens für die Professur »Sozialpädagogik mit den Schwerpunkten Geschichte und Theorien der sozialen Bildung« (W2) an der Technischen Universität Dresden, 4. Dezember 2023.
- Gezeichnete Hamburger Kinderwelten - Schulhefte jüdischer Kinder aus den 1930er Jahren als kindheitshistorische Quellen, Jüdische Kulturtage Hamburg, 7. November 2023 (auf Einladung).
- »Der Kampf um die Bewahrung der inneren Freiheit – Paradoxien klandestiner Mädchen- und Frauenbildung im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück«, Jahrestagung der Sektion Historische Bildungsforschung der DGfE »Freiheit und Gleichheit. Konflikte in der Geschichte von Bildung und Erziehung«, Berlin, 11.-13. September 2023.
- »Qualitative Methoden in der historischen Kindheits- und Bildungsforschung«, Vortrag in dem Seminar »Qualitative Methoden in der Erziehungswissenschaft«, Hildesheim, 4. Juli 2023..
2022
- »Kinder, Dinge und ihre Geschichten - Erziehungswissenschaftliche Perspektiven auf Kindheitsgeschichte und Materielle Kultur«, Neue Forschungen zur Kindheitsgeschichte, Historisches Seminar Wirtschafts- und Sozialgeschichte Universität Heidelberg, 16. Dezember 2022.
- »Bildungshistorische Perspektiven auf Unterrichtshefte aus dem Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück«, Ringvorlesung Erinnerungskulturen und Bildung, Universität Hildesheim, 1. Dezember 2022.
- »Children’s Drawings of War and Genocide – Children’s Voices, Witnessing and Politics«; Childhood at War and Genocide: Children’s experiences of conflict in the 20th and 21st century – Agency, Survival, Memory and Representation, Institut für Zeitgeschichte München, 17.-19. Oktober 2022.
- »Konzeption und Umsetzung im Trilemma - Das ›ZeitZentrum Zivilcourage für alle‹ «, Fachaustausch Design für Alle, Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, 28. September 2022.
- »Written Traces of Educational Practices. Cultural and Educational Historical Perspectives on School Notes From the Women's Concentration Camp Ravensbrück«, ISCHE 43, Histories of Educational Technologies. Cultural and Social Dimensions of Pedagogical Objects, 5.-6. September 2022, Mailand (online-conference).
- »Methodologisch-methodische Zugänge zu Kinderzeichnungen in der qualitativen Forschung: Potenziale und Grenzen« (als Diskutantin und Moderatorin des Fachforums), DGfE-Kongress 2022 »ENT/GRENZUNGEN«, 13-16. März 2022.
2021
- Eigensinnige Kleider-Puppen – Politischen Dimensionen von Kinder-Artefakten auf der Spur; Jahrestagung der Sektion Soziologie der Kindheit »Politiken der Kindheit«; 11. - 13. November 2021 in Lüneburg (online).
- Reinstating »the Social« – Clandestine Teaching in Nazi Concentration Camps; ISCHE 42, Looking from Above and Below: Rethinking the Social in the History of Education, 14. – 25. Juni 2021, (online, pre-recorded).
2020
- »Jeder erzählte, was er wusste, damit es auch die anderen wussten […]« - Kinder und geheimer Unterricht im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück; Forschungskolloquium am Lehrstuhl für Historische Bildungsforschung und Steuerung des Bildungssystems (Prof. Dr. Lucien Criblez), Dezember 2020, Universität Zürich (online).
2019
- Kindergeschichte (nach)zeichnen. Eine exemplarische Artefaktanalyse von Zeichnungen aus dem Projekt ›Bridging the Gap‹ im Israel Museum/Jerusalem; Dinge der Kindheit – Dinge der Jugend, 26./27.07.2019 Universität Koblenz-Landau.
- Kinderkulturen und ihre Materialitäten- Artefakte als Quellen einer ›Geschichte der Kinder‹; Historisches Lernen und Materielle Kultur, 13.-14.06.2019, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
- Children's perspectives in research: Challenges in analysing visual data (zus. mit Yael Ponizovsky-Bergelson), NEVET Seminar, Greenhouse of Context-Informed Research and Training for Children in Need, 27.03.2019, Hebrew University of Jerusalem.
2018
- Kinder im Konzentrationslager Ravensbrück. (Über-)Lebenserinnerungen; Wissenschaftliches Colloquium anlässlich der Wanderausstellung »Kinder im KZ Bergen-Belsen«, 10.11.2018, Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück.
- Erzählte und erlebte Um_Brüche. Verfolgte Kinder im Nationalsozialismus; Interdisziplinäre Jahrestagung der Sektion Soziologie der Kindheit »Kinder und Kindheit in gesellschaftlichen Umbrüchen«, 11.-13.10.2018, Stendal.
- Verborgener Unterricht im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück; Polnische Akademie der Wissenschaften – Wissenschaftliches Zentrum in Wien »Vergessen und Erinnert. Erinnern und Gedenken an die einstigen nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslager«, 25.-26.09.2018, Wien.
- Lernen im Schatten des Todes - Versteckter Unterricht im Frauen-KZ Ravensbrück; Vortrag im Rahmen der Ausstellung „Vergesst und nicht“ im Rathaus Wiesbaden, 21. Juni 2018.
- Kinder im Konzentrationslager Ravensbrück. (Über-)Lebenserinnerungen; Tagung »Zwischen Verfolgung und ›Volksgemeinschaft‹: Kindheit und Jugend im Nationalsozialismus«, Bergen-Belsen, 01.06. - 02.06.2018.
2017
- Dezentrierte Perspektiven – Kindheiten in nationalsozialistischen Konzentrationslagern als Teil der Geschichte der Kinder im 20. Jahrhundert; Einführungsvortrag als Veranstalterin, »Kindheitsgeschichte(n) – dezentrierte Perspektiven, de- und rekonstruktive Lesarten«, Universität zu Köln, 06. – 07.10.2017.
- ›Unsagbares beschreiben‹. Kindheitsnormen als narrative Orientierungsfigur in (Über-)Lebenserinnerungen von Child Survivors nationalsozialistischer Konzentrationslager, Jahrestagung der Sektion 2 »Allgemeine Erziehungswissenschaft« der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE),Philipps-Universität Marburg, 08.03. – 10.03.2017.
- Kinder in nationalsozialistischen Zwangslagern. (Über-)Lebenserinnerungen; Anlässlich des Gedenktages für die Opfer der nationalsozialistischen Verbrechen, Universität Greifswald und Universitäts- und Hansestadt Greifswald, 27.01.2017.
- »wir die kinder. […] wir waren unnütze münder« – Kinder im Konzentrationslager Ravensbrück, Martin Luther Universität Halle-Wittenberg, 18.01.2017.
2012-2016
- Kinder im Konzentrationslager Ravensbrück. (Über-)Lebenserinnerungen; 28. Arbeitstreffen Ravensbrückforschung »Aktuelle Perspektiven in der Konzentrationslager-Forschung. Geschlechtersensible und akteursorientierte Ansätze«, Berlin, 10. – 11.06.2016.
- »Wir waren keine Kinder. Wir waren kleine Greise noch bevor wir älter wurden.« Erinnertes (Er-)Leben im Konzentrationslager Ravensbrück: Kindheit im Zweiten Weltkrieg - eine vergleichende Perspektive, Leipzig, 12. – 14.11.2015.
- Kinder im nationalsozialistischen Konzentrationslager Ravensbrück: 19. Workshop zur Geschichte und Gedächtnisgeschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager: Stigmatisierung – Marginalisierung - Verfolgung, Kassel, 2. – 6.10.2013.
MITGLIEDSCHAFTEN IN FACHGESELLSCHAFTEN
- Arbeitskreis Kindheits-, Jugend- und Familiengeschichte, https://akkjf.hypotheses.org
- Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (Sektion Allgemeine Erziehungswissenschaft und Sektion Historische Bildungsforschung)
- Gesellschaft für Soziologie (Sektion Soziologie der Kindheit)
- Deutsche Janusz Korczak Gesellschaft
- International Standing Conference for the History of Education (ISCHE)