Uni Hildesheim bildet Fachkräfte für Erziehung und Bildung aus

Donnerstag, 05. September 2019 um 11:42 Uhr

Die Universität Hildesheim bildet Fachkräfte für pädagogische Handlungsfelder aus, die sich mit Fragen der Erziehung, Bildung, Beratung und Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen befassen. Die Bewerbung um einen Studienplatz im Bachelorstudiengang „Erziehungswissenschaft“ ist noch bis zum 30. September 2019 möglich [VERLÄNGERT!].

Die beruflichen Perspektiven nach dem Bachelorstudium „Erziehungswissenschaft“ an der Universität Hildesheim sind gut und vielfältig und beziehen sich auf Handlungsfelder entlang aller Altersgruppen – von der frühen Kindheit bis ins Erwachsenenalter. Themenbild: Daniel Kunzfeld

Bachelorstudiengang „Erziehungswissenschaft“
Bewerben Sie sich bis zum 30.09.2019 [VERLÄNGERT!]
an der Universität Hildesheim

Die Erziehungswissenschaft gilt als Leitdisziplin für alle pädagogischen Berufe. Sie beschäftigt sich mit Fragen der Erziehung, Sozialisation und Bildung sowie mit pädagogischen Konzepten, Institutionen und Praktiken. Im Bachelorstudium „Erziehungswissenschaft“ an der Universität Hildesheim werden grundlegende Begriffe, Theorien und Methoden vermittelt, um pädagogische Handlungsfelder kennen zu lernen und zu analysieren. Dabei werden gesellschaftliche und historische Dimensionen sowie interdisziplinäre und interkulturelle Bezüge berücksichtigt. Außerdem erwerben Studierende Kompetenzen, um zum Beispiel pädagogische Maßnahmen planen und gestalten zu können und Menschen in ihren unterschiedlichen Bedürfnislagen zu unterstützen.

Für alle Studieninteressierten, die sich für Tätigkeiten in den genannten Bereichen qualifizieren wollen, bietet das Hildesheimer Bachelorstudium Möglichkeiten zu einer breiten wissenschaftlichen und fachlichen Auseinandersetzung. Berufliche Erfahrungen und Vorkenntnisse in pädagogischen Handlungsfeldern können auf das Studium angerechnet werden.

Zu den Studieninhalten gehören unter anderem die Einführung in die Allgemeine Erziehungswissenschaft, die Auseinandersetzung mit Fragen der Erziehung und Bildung im gesellschaftlichen und historischen Kontext sowie mit Themen aus den Bereichen Kindheit, Jugend und Familie. Studierende erlernen quantitative und qualitative sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden und wenden diese auf verschiedene pädagogische Handlungsfelder an.

Pädagogik der Kindheit: Studierende befassen sich mit den Bedingungen des Aufwachsens und der frühen Bildung in Familie, Kita und Schule

Besondere Berücksichtigung im Studiengang erfahren Fragen der „Pädagogik der Kindheit“, die sich mit den Bedingungen des Aufwachsens und der frühen Bildung in Familie, Kita und Schule befassen.

Diese sind zugleich verwoben mit aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen wie Globalisierung, Pluralisierung und Forderungen nach Inklusion, sie wirken sich auf die Lebenswelten aus und werfen Fragen von Diversität und des pädagogischen Umgangs damit auf.

Deshalb beinhaltet das Studium die systematische Auseinandersetzung mit Diversität und gesellschaftlichen Differenzkategorien wie zum Beispiel Geschlecht, Alter, Religion oder Weltanschauung, sexuelle Identität, Behinderung sowie ethnische und soziale Herkunft.

Forschungsstarkes Team der Universität Hildesheim integriert neueste Forschungserkenntnisse in die Lehre und bindet Studierende in Forschungsprojekte mit ein

Der Studiengang wird von einem forschungsstarken Team verantwortet, das die Studieninhalte an die Dynamiken gesellschaftlicher Wandlungsprozesse anpasst, aktuelle Fragen aufgreift und neuste Forschungsergebnisse in die Lehre integriert.

Interessierten Studierenden wird die Möglichkeit eröffnet, in Forschungsprojekten mitzuarbeiten. Zugleich reagieren die Lehrenden diversitätssensibel auf die Bedarfe der Studierenden und bieten in diesem Zusammenhang ein Mentor*innenprogramm an.

Die freie Wahl eines Nebenfaches, zum Beispiel Sachunterricht, Kunst, Englisch oder Sport, ermöglicht Studierenden eine individuelle Profilbildung.

Berufliche Perspektiven sind vielfältig und reichen von der Familienbildung über Kinder- und Jugendhilfe bis zum Personalwesen und kommunaler Sozialpolitik

Die beruflichen Perspektiven für Absolvent*innen sind gut und vielfältig und beziehen sich auf Handlungsfelder entlang aller Altersgruppen – von der frühen Kindheit bis ins Erwachsenenalter.

So werden Absolvent*innen beispielsweise in der interkulturellen Bildungsarbeit tätig, arbeiten in Unternehmen im Personalwesen beziehungsweise Management, in der Kinder-, Jugend- und Familienbildung, der Kinder- und Jugendhilfe, der Schulsozialarbeit oder in der kommunalen Bildungs- und Sozialpolitik, in der Erwachsenen- und Weiterbildung, ebenso in der Gedenkstättenpädagogik,  der Straffälligen- und Strafgefangenenhilfe oder in der Medienpädagogik.