Aktuelle Projekte

Projekt „Eins“ - Einstellungen zu Inklusion in der Schule

Ansprechpartnerin: Josephine Laukner

Das Projekt „Eins“ - Einstellungen zu Inklusion in der Schule untersucht die Einstellungen und ihre Veränderung bei Lehrenden, Eltern und Schüler_innen zu Inklusion in der (Grund-)Schule. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Diversitätsdimension, die durch die Aufnahme von Schüler_innen mit Beeinträchtigungen oder Förderbedarf an Regelschulen (im Rahmen der UN-Behindertenrechtskonvention) aktuell stark ausgeweitet wird. Das Projekt kombiniert qualitative und quantitative Methoden, die jeweils bei allen drei Zielgruppen eingesetzt werden. Über wichtige Aspekte des Projektes informiert die Homepage des Projektes (https://www.uni-hildesheim.de/einstellungen-inklusion-schule/).

Das Projekt an der Universität Hildesheim ist interdisziplinär angelegt: Aus dem Institut für Grundschuldidaktik und Sachunterricht sind Prof Dr. Katrin Hauenschild, Josephine Laukner und Lena Ohnesorge und aus dem Institut für Psychologie Prof. Dr. Werner Greve, Dr. Sabine Hellmers und Maren Reder beteiligt.

 

Wissenschaftliche und lebensweltliche Überlegungen zu den Verhältnissen von Autonomie und Fürsorge in Betreuungs- und Abhängigkeitsbeziehungen. Ein partizipatives Forschungsprojekt mit Menschen, die betreut werden -  Promotionsprojekt

Ansprechpartnerin: Kristina Schmidt

In diesem Forschungsprojekt wird der Frage einer intersubjektiven Bewertung von Betreuungs- und Abhängigkeitsbeziehungen durch partizipative Forschung nachgegangen. Selbstbestimmung (auch Autonomie) und Fürsorge als Leitideen werden innerhalb der Behindertenhilfe zumeist alternativ oder gegensätzlich diskutiert. Das Paradigma Fürsorge bezieht den Menschen nicht wesentlich in die Entscheidung über eine bestimmte (Sorge-) Handlung ein, beschneidet also die Autonomie und Partizipation des Betroffenen, wobei „hingegen das Postulat Selbstbestimmung Autonomie zu garantieren scheint“ (Kurzke-Maasmeier 2009). In diesem Projekt exploriert ein Co-Forschungsteam, ob diese begriffliche Einteilung zum gegenseitigen Ausschluss von Leitideen und Konzepten oder zu einer voneinander abhängigen Wechselwirkung führt.

Die Dissertation beschäftigt sich mit dem partizipativen Forschungsprozess und wird Kommunikations-  und Rezeptionsformen sowie den damit im Zusammenhang stehenden epistemologischen Diskurs untersuchen.

 

Sexualpädagogisches Professionswissen von Biologielehrer/innen angesichts der kulturellen und religiösen Vielfalt der Lernenden - Konzepte und Qualifizierungsansätze

Ansprechpartnerin: Virginia Bittner

Lehrer/innen werden im Zuge von Globalisierung, Migration und Flüchtlingswellen mit zunehmender religiöser und kultureller Heterogenität der Lernenden konfrontiert. Diese birgt für den Unterricht viele Chancen, aber auch das Risiko möglicher Spannungen, insbesondere in einem so sensiblen Bereich wie dem schulischen Sexualkundeunterricht, der von Unsicherheiten seitens der Lehrpersonen, Eltern und Schüler/innen geprägt ist. Denn auch, wenn Sexualität in unserer Gesellschaft allgegenwärtig erscheint, wird sie doch in vielen Bevölkerungsgruppen aus religiösen oder anderen Gründen tabuisiert. Die Lehrkraft begibt sich damit automatisch in ein Feld vieler Ambivalenzen, das weitestgehend unerforscht und nicht selten in der Lehrer/innenausbildung unberücksichtigt bleibt.

Aus diesen Überlegungen entstand das Forschungsinteresse, wie Biologielehrer/innen mit der zunehmenden kulturellen und religiösen Vielfalt innerhalb des Sexualkundeunterrichts umgehen und welche Qualifizierungsbedarfe womöglich bestehen, um basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen ein entsprechendes Fortbildungsangebot zu entwickeln und zu erproben.

Im ersten Schritt der qualitativ ausgerichteten Studie werden fünfzehn unterschiedlich erfahrene Biologielehrer/innen leitfadengestützt dahingehend interviewt, welche Chancen, Herausforderungen und Grenzen sie im schulischen Sexualkundeunterricht angesichts zunehmender kultureller und religiöser Vielfalt der Lernenden sehen, wie die bestehenden Chancen genutzt und Herausforderungen überwunden werden können.

 

"Inklusive Lehrer_innenbildung" (iLeb 3.0)

Die Homepage des Projekts finden Sie hier.

 

Inklusive Bildungsforschung der frühen Kindheit als multidisziplinäre Herausforderung

Der Forschungsverbund zielt darauf ab, neue Zugänge und Ansätze einer inklusiven Bildungsforschung der frühen Kindheit zu entwickeln sowie eine multidisziplinäre Bildungsforschung zu etablieren, in der die unterschiedlichen disziplinären Zugänge reflektiert und produktiv ins Verhältnis zueinander gesetzt werden.

Die Homepage des Projekts finden Sie hier.