Lehrentwicklung und Hochschuldidaktik (HoDiDa)

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Das Programm der Hochschuldidaktik an der Stiftung Universität Hildesheim richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die die Qualität Ihrer Lehrtätigkeit weiterentwickeln und professionalisieren möchten.

  • Auch unsere HoDiDa-Zusatzmodule sind als Wahlpflichtmodule anrechenbar auf das WindH-Zertifikat.

Das HoDiDa-Angebot im Überblick:

Grundmodule 2019

Grundmodul 1:

„Lehrveranstaltungen professionell planen“

Planen Sie gerade Ihre nächste Lehrveranstaltung? Was muss hierbei berücksichtigt werden? Neben organisatorischen Gegebenheiten (wie z.B. Raum, Anzahl der Studierenden) bestimmen insbesondere Themen, Lernziele und Inhalte den Verlauf der Veranstaltung.

Im Workshop wird es darum gehen, wie unter Einbeziehung dieser Faktoren eine Planung entsteht, die Grundlage für die Gestaltung des Lern- und Lehrprozesses darstellt. Dabei nutzen wir didaktische Planungsprinzipien, arbeiten mit Planungsinstrumenten und stellen Verbindungen zwischen (lern-)psychologischen Theorien und der Veranstaltungsplanung her.
Ziel ist es, eine Ihrer Lehrveranstaltung exemplarisch so zu planen, dass aktives Lernen möglich ist.

Bitte bringen Sie hierfür eigene Lehrmaterialien mit.

Sie haben zwei Termine zur Auswahl.

Termin 1:
Freitag, 25.01.2019 13:00 bis 19:00 Uhr &
Samstag, 26.01.2019 09:30 bis 17:00 Uhr
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Termin 2:
Samstag, 30.03.2019, 09:30 bis 17:00 Uhr &
Freitag, 03.05.2019 13:30 bis 17:00 Uhr
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Veranstaltungsleitung: Michaela Krey, Dipl. Päd.

Anmeldeschluss:
11. Januar 2019 (Termin 1)
25. März 2019 (Termin 2)

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Grundmodul 2:

„Methodenwerkstatt“

Im Mittelpunkt dieses Workshops steht das Kennenlernen verschiedener  Methoden, die ein interaktives und nachhaltiges Lernen und Lehren fördern.

Erprobt werden z.B. Methoden zur Aktivierung von Vorwissen, zum Erarbeiten und Vertiefen neuen Wissens und Methoden zum Sichern des Lernerfolgs. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf kooperativen Lernmethoden. Gemeinsam reflektieren wir die Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes einzelner Methoden in Ihren Lehralltag. Insbesondere die Möglichkeiten, methodische Impulse in Großveranstaltungen sowie in Seminargruppen zu implementieren, werden von Bedeutung sein.

Inhalte:

  • Methoden für den lebendigen Einstieg in neue Themen
  • Methoden für aktive Lernphasen
  • Methoden, die Kommunikation und Interaktion im Seminar fördern
  • Methoden zum Sichern des Lernerfolgs

Sie haben zwei Termine zur Auswahl.

Termin 1:
Freitag, 27.09.2019, 13:00 bis 19:00 Uhr &
Samstag, 28.09.2019, 09:30 bis 17:00 Uhr
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Termin 2:
Freitag, 22.11.2019, 13:00 bis 19:00 Uhr &
Samstag, 23.11.2019, 09:30 bis 17:00 Uhr
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Veranstaltungsleitung: Anne Ebeling, Dipl. Päd.                                      

Anmeldeschluss:
13. September 2019 (Termin 1)
08. November 2019 (Termin 2)

Zusatzmodule 2019

Zusatzmodul 1:

„Stimmtraining für Lehrende“

Ihre Stimme ist DAS Werkzeug, das Sie in der Lehre täglich benutzen. Sie will gepflegt und effektiv eingesetzt werden.

Ausgehend von Ihren individuellen Fähigkeiten lernen Sie in diesem Workshop die rhetorischen Kriterien für Stimme und Sprechen kennen und anwenden. Sie erhalten Tipps zur kurzfristigen Umsetzung und stellen sich einen stimmlichen und sprachlichen „Werkzeugkoffer“ zusammen, den Sie jederzeit nutzen und ausbauen können.

Das wird vermittelt:

  • Ihr Instrument Stimme wirkungsvoll einsetzen
  • Methode „Die 6 Richtigen“: Vorbereitung, Haltung, Atmung, Artikulation, Selbst- und Fremdwahrnehmung und Pausen
  • Stimmliche Gestaltungsmittel, die eine Präsentation interessant machen: Melodie, Dynamik, Betonung
  • Tipps zum Umgang mit Lampenfieber und Stress

ACHTUNG, NEUER TERMIN:
Freitag, 24.05.2019, 13:00 bis 19:00 Uhr &
Samstag, 25.05.2019, 09:30 bis 17:00 Uhr
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Veranstaltungsleitung:
Arndt Schwichtenberg, Trainer für Stimme & Körpersprache

Anmeldeschluss:
20. Mai 2019

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Zusatzmodul 2:

„Stoffreduktion in der Lehre“

Weniger lehren - mehr lernen?! Wie kann es gelingen, mit einer gezielten Stoffauswahl die Fülle der Lerninhalte zu reduzieren und trotzdem Lehr-und Lernziele erfolgreich zu erreichen?

Im Hinblick auf die möglichen Lösungen können dazu zwei Aspekte hervorgehoben werden: ein „Raus aus der Vollständigkeitsfalle“ (Lehner) und „Mut zur Stoffreduktion“ (Ritter-Mamczek). Dazu werden wir im Workshop praktische Ansätze erarbeiten und Methoden zur Umsetzung ausprobieren. Zentral sind auch die Reflexion des eigenen bisherigen Umganges mit dem Wunsch nach inhaltlicher Vollständigkeit und das Verständnis der eigenen Lehrendenrolle, um einen persönlich stimmigen Umgang mit der Stofffülle-Zeitknappheits-Problematik zu finden.

Bitte bringen Sie Planungsunterlagen (analog oder digital) zu einer Lehrveranstaltung, die Sie durchführen, mit in den Workshop.

Termin:
Freitag, 28.06.2019, 14:00 bis 19:00 Uhr &
Samstag, 29.06.2019, 09:30 bis 17:00 Uhr
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Veranstaltungsleitung:
Beate Baxmann, Dipl. Päd.

Anmeldeschluss:
14. Juni 2019

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Zusatzmodul 3:

„Problembasiertes Lernen“

Das Konzept des Problembasierten Lernens (PBL) ist eine aktivierende Vermittlungsform von Wissen sowie fachlichen wie sozialen Kompetenzen. Die Methode kann in Seminaren, Vorlesungen sowie Übungen eingesetzt werden.

Die Studierenden erwerben vertieftes Fachwissen, lernen Zusammenhänge kennen und bilden Methoden und Sozialkompetenzen aus.

Im Workshop lernen Sie die Methode des PBL kennen und erproben sie an eigenen Beispielen. Sie erweitern Ihr Rollenverständnis als Lehrende und trainieren Ihre Moderationskompetenzen.

Inhalte:

  • Die acht Schritte des PBL
  • PBL-Moderation
  • Einführung von PBL in die Hochschullehre

Termin:
Freitag, 06.12.2019, 13:00 bis 19:00 Uhr &
Samstag, 07.12.2019, 09:30 bis 17:00 Uhr
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Veranstaltungsleitung:
Dr. Sabine Marx, geschäftsführende Leiterin des kh:n

Anmeldeschluss:
22. November 2019

Grundmodule 2020

Grundmodul 3:

Prüfungen an Hochschulen - Lernfortschritte erfassen, reflektieren, bewerten

Mit der Bologna-Reform und der Modularisierung von Studiengängen ist der Kompetenzbegriff in den Fokus der Hochschullehre gerückt. Die kompetenzorientierte Definition von Lernzielen bzw. Learning Outcomes ist elementarer Bestandteil nahezu aller Modulbeschreibungen. Der Lernerfolg von Studierenden ergibt sich aus dem Erreichen der so definierten Ziele.

Was bedeutet es, kompetenzorientiert zu prüfen und welche Rolle spielen die Lernenden dabei? Hochschullehrende lehren, begleiten das Lernen und nehmen zahlreiche Prüfungen ab. Didaktisch angemessenes Prüfen und Bewerten setzt Kompetenzorientierung und Rollenwechsel voraus.

In diesem Workshop wird erarbeitet, was geprüft werden kann und welche Prüfungsformen geeignet sind. Es geht unter anderem um die Konzeption unterschiedlicher Phasen von Prüfungen sowie um angemessene Formen der Rückmeldung im Anschluss an erbrachte Prüfungsleistungen. Außerdem werden technische Möglichkeiten thematisiert, die es Ihnen ermöglichen, mit Hilfe von elektronischen Prüfungen Impulse für die Lehre zu liefern.

Sie setzen sich mit den Möglichkeiten der kompetenzorientierten Erfassung von Lernfortschritten auseinander und sind im Anschluss an den Workshop in der Lage,

  • eine Modulbeschreibung in Hinblick auf das geforderte Kompetenzniveau hin zu analysieren.
  • unterschiedliche Prüfungsformen (Klausur, Portfolio, Projekt, …)  auf ihre Einsatzgebiete hin beurteilen und anwenden zu können.
  • Prüfungen zu erstellen, die sowohl kompetenzorientiert sind als auch von Studierenden und Prüfenden bewältigt werden können.
  • Fallstricke bei der Durchführung zu erkennen und mit Ihnen umzugehen
  • Systeme und Verfahren zur Bewertung von Prüfungsleistungen anzuwenden
  • Studierende auf Prüfungssituationen angemessen vorzubereiten
  • Nachbesprechungen von und Feedback zu Prüfungen professionell zu handhaben.

Termine:

Freitag, 07.02.2020, 13:00 bis 19.00 Uhr &

Samstag, 08.02.2020, 9:30 bis 17:00 Uhr

oder

Freitag, 13.03.2020, 13:00 bis 19.00 Uhr &

Samstag, 14.03.2020, 9:30 bis 17:00 Uhr

Veranstaltungsleitung

Prof. Dr. Peter Hartel, Ing., Dipl.-Inform., FH Bielefeld

Anmeldeschluss

23.01.2020 (Termin 1), 27.02.2020 (Termin 2)

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Grundmodul 4

Zielführend moderieren in Lern- & Arbeitsgruppen

Fragestellungen planen, Beteiligen, den roten Faden verfolgen, Visualisieren… Die Aufgaben einer Moderatorin/eines Moderators sind anspruchsvoll und brauchen viel Übung.

Dieser zweitägige Workshop vermittelt Ihnen praktische Arbeitstechniken und Methoden zur professionellen Planung und Durchführung von Moderationsaufgaben. Zum Beispiel für das Führen von Diskussionen und Lehrgesprächen mit Studierenden, für Teamsitzungen mit Kolleg*innen oder für Projektmeetings.

Sie werden erleben: Impulsvorträge und viel Raum zum Üben und Anwenden von Visualisierungs- und Gesprächstechniken.

Ziele:

  • Rolle und Aufgaben einer Moderatorin/eines Moderators klären
  • Gesprächstechniken für das Moderieren von Arbeitsgruppen einüben
  • Ablauf und Struktur einer moderierten Sitzung planen
  • Visualisierungstechniken für die Ergebnissicherung erproben
  • Schwierige Situationen meistern – Strategien zum Kontern bei verbalen Angriffen ausprobieren

Termine:

Freitag, 25.09.2020, 13:00 bis 19.00 Uhr &

Samstag, 26.09.2020, 9:30 bis 17:00 Uhr

oder

Freitag, 13.11.2020, 13:00 bis 19.00 Uhr &

Samstag, 14.11.2020, 9:30 bis 17:00 Uhr

Veranstaltungsleitung

Dipl. Päd. Michaela Krey

Hochschuldidaktik & Organisationsentwicklung

Anmeldeschluss

10.09.2020 (Termin 1), 29.10.2020 (Termin 2)

Zusatzmodule 2020

Zusatzmodul 1

Stoffreduktion in der Lehre

Weniger lehren - mehr lernen?! Wie kann es gelingen, mit einer gezielten Stoffauswahl die Fülle der Lerninhalte zu reduzieren und trotzdem Lehr-und Lernziele erfolgreich zu erreichen?

Im Hinblick auf die möglichen Lösungen können dazu zwei Aspekte hervorgehoben werden: ein „Raus aus der Vollständigkeitsfalle“ (Lehner) und „Mut zur Stoffreduktion“ (Ritter-Mamczek).

Dazu werden wir im Workshop praktische Ansätze erarbeiten und Methoden zur Umsetzung ausprobieren. Zentral sind auch die Reflexion des eigenen bisherigen Umganges mit dem Wunsch nach inhaltlicher Vollständigkeit und das Verständnis der eigenen Lehrendenrolle, um einen persönlich stimmigen Umgang mit der Stofffülle-Zeitknappheits-Problematik zu finden.

Bitte bringen Sie Planungsunterlagen (analog oder digital) zu einer Lehrveranstaltung, die Sie durchführen, mit in den Workshop.

Inhalte:

  • Welche Methoden oder Systematiken gibt es für eine Stoffreduktion?
  • Welche Art von Kommunikation und Interaktion verlangen Lernprozesse mit Unvollständigkeitscharakter?

Termin: Freitag, 28. Februar 2020, 10:00 bis 18:00 Uhr

Veranstaltungsleitung: Beate Baxmann, Dipl. Päd.

Anmeldeschluss: 14. Februar 2020

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Zusatzmodul 2

Diversitykompetenzen in der Hochschule 

In Hochschulen begegnen sich tagtäglich Menschen mit pluralen Lebensverhältnissen, die gemeinsam forschen, lernen und arbeiten.

Dieser Workshop wird von der leitenden Frage begleitet, wie ein respektvoller und von Wertschätzung geprägter Umgang aller Hochschulangehörigen miteinander gelingen kann.

Diversity steht als Konzept für die Wertschätzung von Vielfalt und versteht diese als wichtige Ressource. So werden in diesem Workshop die verschiedenen Dimensionen von Diversity beleuchtet und im hochschulpolitischen Kontext verortet. Bestehende Maßnahmen zum Abbau von Diskriminierung in Hochschulen werden diskutiert und schließlich eigene Strategien und Handlungsoptionen entwickelt.

Inhalte:

  • Einführung in Zusammenhänge von Diversity im Hochschulkontext
  • Übungen zur Reflexion eigener Denk- und Zuschreibungsmuster
  • Sensibilisierung für andere Perspektiven
  • Handlungsoptionen für die eigene Praxis entwickeln 

Termin: Samstag, 16. Mai 2020 von 9:30 bis 17:00 Uhr

Veranstaltungsleitung: Ina Eisermann, M.A. & Younouss Wadjinny, Dipl.-Math.

Anmeldeschluss: 30. April 2020

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Zusatzmodul 3  

E-Learning hands-on! In zwei Tagen von PowerPoint zu attraktiven E-Learning-Kursen!

Die Erstellung von attraktiven E-Learning Kursen ist kinderleicht! Nach zwei Seminartagen wandeln Sie PPT Unterlagen an Ihrem Rechner um, produzieren eigene Erklärvideos und Bildschirmaufzeichnungen und gestalten so interaktive E-Kurse, die Ihren Studierenden modernes orts- und zeitunabhängiges Lernen ermöglichen.

Wir nutzen dazu kostenlose Testversionen der erforderlichen Software.

Sie werden mit Storyline, dem führenden Autorentool für E-Learnings arbeiten und kennenlernen, wie Ihre aus PPT importierten Unterlagen vertont und interaktiv gestaltet werden.

Zudem werden Sie mit Camtasia arbeiten und während des Seminars eigene Videos und Bildschirmaufzeichnungen für den E-Kurs produzieren.

Zur Aktivierung der Studierenden bietet Storyline viele interaktive Aufgaben und Tests. Wir binden diese, wie viele weitere Funktionen, in das Lernpaket ein und veröffentlichen zum Abschluss des Seminars Ihren ersten E-Kurs auf einer Lernplattform.

Teilnahmevoraussetzung:

  • Laptop (IBM kompatibel)
  • Webcam und ein Headset
  • Kostenlose Testversionen von Articulate Storyline und Camtasia müssen vorab auf Ihrem Laptop installiert sein (30 Tage gültig)

Termin:

Freitag, 11. Dezember 2020, 13:00 bis 19.00 Uhr &

Samstag, 12. Dezember 2020, 9:30 bis 17:00 Uhr

Veranstaltungsleitung:

Prof. Dr. Jochen Krieger, Dipl. Ing., Hochschule Aschaffenburg

Anmeldeschluss:

26. November 2020