Hybridveranstaltung: Antrittsvorlesung Julius Heinicke: Statt ›Development‹ nun ›Transformation‹? Paradigmenwechsel in der Kulturpolitik

Wednesday, 27. October 2021 um 18:00 Uhr

Eine Veranstaltung des Instituts für Kulturpolitik der Universität Hildesheim.

Wo? Die Veranstaltung findet als hybrides Format statt: Audimax, Hauptcampus / mit parallelem Livestream

Wann? ab 18:00 Uhr (Podiumsdiskussion um 19:30 Uhr)

Thema: Statt ›Development‹ nun ›Transformation‹? Paradigmenwechsel in der Kulturpolitik.

Referenten*innen:

im Anschluss an die Antrittsvorlesung Podiumsdiskussion zum Thema mit:

  • Dr. Andreas Görgen, Leiter Abteilung Kultur und Kommunikation, Auswärtiges Amt
  • Prof. Dr. Maria Böhmer, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission
  • Johannes Ebert, Generalsekretär des Goethe-Instituts
  • Corinna Fischer, Leiterin Abteilung Kultur, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Moderation: Prof. Dr. Julius Heinicke und Pia Wagner

Info: Mit Blick auf die gegenwärtigen Felder der inländischen und auswärtigen Kulturpolitik lässt sich feststellen, dass die See recht aufgewühlt ist. Forderungen nach mehr kultureller und sozialer Diversität, Diskussionen um Öffnungen von künstlerischen Genres und deren Kanons, Befragungen von Hierarchien und Organisationsstrukturen, Debatten um die Rolle von Kunstschaffen in den Gesellschaften und politisch motivierte Instrumentalisierungen von Kunst und Kultur fordern kulturpolitische Akteur*innen heraus.

Die Antrittsvorlesung versucht diese Bewegungen vor dem Hintergrund eines kulturpolitischen Paradigmenwechsels zu begreifen. Während Künste und Kulturen im Zuge der Aufklärung und des Kolonialismus als Symbol und zugleich als Austragungsort von „Entwicklung“ interpretiert wurden, wird gegenwärtig den Kunst- und Kulturlandschaften einerseits das Vermögen zugesprochen, den vielfältigen „Transformationsprozessen“ nachhaltig begegnen zu können, andererseits von ihnen gefordert, sich diesen zu verschließen, um Vorstellungen einer tradierten Kultur oder Nation zu untermauern.

In der anschließenden Podiumsdiskussion werden die gegenwärtigen Herausforderungen in den jeweiligen Arbeitskontexten diskutiert und gemeinsam nach innovativen kulturpolitischen Strategien gesucht, welche diesen Spannungsfeldern begegnen können.

Fragen bitte an: Daniel Gad (gad(at)uni-hildesheim.de) und Katrin Lohbeck (lohbeck(at)uni-hildesheim.de).

Weitere Infos zu der Veranstaltung und zur Anmeldung gibt es hier.

Anmerkung: Bitte beachte beim Veranstaltungsbesuch die derzeitig geltendenden Covid-19-Regeln.