FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG über Forschung des Geoarchäologen Professor André Kirchner: Vor 1200 Jahren sollte der Karlsgraben Nordsee und Schwarzes Meer verbinden – nun wird das Meisterwerk erforscht

Monday, 01. April 2019 um 08:00 Uhr

FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG über Forschung am Karlsgraben. Prof. Dr. André Kirchner vom Institut für Geographie der Uni Hildesheim gehört zu einem Forschungsteam, dass das bedeutsame Verkehrsprojekt des Frühmittelalters, den Karlsgraben, erforscht.

Ein Artikel über die Forschung von Prof. Dr. André Kirchner ist in der FRANKFURTER ALLGEMEINEN ZEITUNG erschienen: „Fragen zum Graben: Vor 1200 Jahren sollte der Karlsgraben Nordsee und Schwarzes Meer verbinden – nun wird das Meisterwerk erforscht / Von Roland Knauer“.

Prof. Dr. André Kirchner gehört zu einem Team aus Forscherinnen und Forschern der Universitäten Leipzig, Hildesheim, Jena, Kiel, Berlin und München, die das Verkehrsprojekt des Frühmittelalters, den Karlsgraben, erforschen.

Der Karlsgraben zählt zu den bedeutsamsten Ingenieurleistungen des Frühmittelalters in Zentraleuropa. Damals gab es bei diesem Bau aber Verzögerungen und technische Probleme. Der Schifffahrtsweg wurde nie vollendet, wie die geoarchäologische Studie zeigt.

„Wir konnten auf den letzten ungefähr 800 Metern bis zur Altmühl keinerlei Spuren des Karlsgrabens finden“, sagt der Physische Geograph André Kirchner von der Universität Hildesheim der FRANKFURTER ALLGEMEINEN ZEITUNG.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, „Fragen zum Graben: Vor 1200 Jahren sollte der Karlsgraben Nordsee und Schwarzes Meer verbinden – nun wird das Meisterwerk erforscht / Von Roland Knauer“, 01.04.2019, Seite 9 (print)