Weiterbildung: Organization Studies empfängt 80 Teilnehmer aus 27 Ländern zur Managementqualifikation

Wednesday, 29. April 2009 um 00:00 Uhr

80 Lektoren der Robert Bosch-Stiftung an der einwöchigen Präsenzphase der wissenschaftlichen Weiterbildung "Organisation studies" beteiligt

Die aus 27 Ländern angereisten Fachleute sind im Michaeliskloster untergebracht. Die Veranstaltungen finden in den Seminarräumen des repräsentativen Logenhauses in der Keßlerstr. statt, dem Institutsgebäude von Organization Studies. Im Innenhof wurdeein Treffpunktmit einer geheizten Zeltanlage für informelle Gespräche, Pausen und Mahlzeiten eingerichtet.

 

In seiner Begrüßungsrede unterstrich Präsident Prof. Friedrich das große Interesse der Universität Hildesheim an internationalen Beziehungen. Er wünschte den jungen Nachwuchswissenschaftlern, dass sie mit der Hildesheimer Weiterbildung noch erfolgreicher im transnationalen Hochschulnetzwerk wirken können.

Der Vertreter der Robert Bosch-Stiftung Markus Lux würdigte das große Engagement der Universität Hildesheim auf dem Feld des immer bedeutsamer werdenden interkulturellen Hochschulmanagements. Organization Studies habe sich diesbezüglich zum strategischen Partner der Stiftung etabliert.

Inhaltlich geht es bei der Weiterbildung um folgende Themen (Dozenten in Klammern):

  • Führung (Prof. Dr. Erwin Wagner, Universität Hildesheim)
  • Management von Lehr- und Studienreformprozessen (Dr. Peter Zervakis, Leiter der Bologna-Arbeitsgruppe der Hochschulrektorenkonferenz HRK, Bonn)
  • Diversity Management (Prof. Dr. Rudolf Leiprecht, Universität Oldenburg)
  • Organisationslernen und Wissensmanagement (K. Heddergott, Organisationsberater)
  • Lehr-Lernforschung (Prof. Dr. Horst Siebert, Universität Hannover)
  • Systemische Organisationsberatung (Prof. Dr. Erwin Wagner)
  • Konfliktmanagement, Streitschlichtung und Mediation + Management des Unerwarteten (Dr. Herbert Asselmeyer, Leiter Organization Studies, Universität Hildesheim).

Die Lektoren, die im Ausland nicht nur Deutsch als Fremdsprache vermitteln und in ihrem angestammten Fach lehren, organisieren zudem Kooperations- und Entwicklungsprojekte zur Völkerverständigung. In der webbasierten Maßnahme finden jährlich vier einwöchige Kompaktphasen statt, die dann nicht in Hildesheim, sondern in osteuropäischen Regionen stattfinden. Zur Unterstützung der anspruchsvollen Aufgaben wird auch individuelle Beratung und Coaching angeboten.

 


Bild: Begrüßung der Teilnehmer

Begrüßung der Teilnehmer