Professor Dr. Peter Scholl-Latour zu Gast an der Stiftung Universität Hildesheim

Sunday, 12. December 2010 um 18:51 Uhr

Am Dienstag, 14. Dezember 2010, wird der international renommierte Journalist und Publizist Professor Dr. Peter Scholl-Latour über sein Werk sprechen.

Scholl-Latour gilt seit den 1950er Jahren als aufmerksamer Beobachter der Weltpolitik und berichtete aus großen internationalen Krisengebieten.

Im Rahmen der "Europagespräche" unternimmt das Institut für Geschichte der Stiftung Universität Hildesheim eine Zeitreise mit Professor Dr. Peter Scholl-Latour durch ein halbes Jahrhundert Weltgeschichte. Im Jahre 1956 hatte sich der 1924 in Bochum geborene, deutsch-französische, international renommierte und weltbekannte Publizist definitiv für den Journalismus entschieden. Er reiste von Paris aus nach Afrika, Südostasien, so unter anderem regelmäßig als Sonderkorrespondent nach Vietnam, wo er und sein Team 1973 von den Vietkong gefangen genommen, nach einer Woche jedoch wieder freigelassen wurden. 1976 bereiste er erneut Vietnam, 1978 Kanada, 1980 Kambodscha und 1981 China und Afghanistan. Seit 1978 stand Scholl-Latour in Kontakt mit dem im Pariser Exil lebenden Ayatollah Chomeini. Scholl-Latour zählt zu den wenigen ausgesuchten Journalisten, die den Revolutionsführer bei seiner Rückkehr in den Iran begleiten konnten und mehrfach interviewen durften. Der Islam und der Nahe Osten sind nur ein kleiner Teil seiner Arbeit als Journalist. Zu den verschiedensten Fragen der Weltpolitik und den unterschiedlichsten Weltregionen erschienen Bücher aus seiner Feder.

Beginn der öffentlichen Veranstaltung ist um 18:15 Uhr im Audimax der Stiftungsuniversität (Hauptcampus, Marienburger Platz 22). Durch das Gespräch mit Professor Scholl-Latour führt Professor Dr. Michael Gehler, Institut für Geschichte. Im Anschluss findet eine Publikationsdiskussion sowie eine Signiermöglichkeit seiner älteren und neuesten Bücher statt. Der Eintritt ist frei.