Performance Kunst verbindet Helsinki, Boston und Hildesheim

Friday, 03. January 2014 um 09:00 Uhr

Wie Lehrende Theorie und Praxis verbinden, zeigt das Institut für Bildende Kunst: Studierende treffen sich über einen Zeitraum von zwei Jahren mit Künstlern aus Helsinki, Boston und Hildesheim. Dabei können sie weltweit Kontakte knüpfen – „und gemeinsam Erfahrungen sammeln, Kunst zu dokumentieren und zu zeigen", sagt der Performance-Künstler Ray Langenbach. Die Zusammenarbeitet startet in dieser Woche mit öffentlichen Vorträgen.

Die Künstlerin Marilyn Arsem schafft seit beinahe vierzig Jahren Live Events in den USA, Kanada, Europa und Asien, darunter Soloperformances und großräumige Aktionen. Foto: Arsem/University of Boston

Kunst verbindet: Die Universität Hildesheim startet mit der School of the Museum of Fine Arts in Boston und der University of the Arts in Helsinki eine Zusammenarbeit. Zum Auftakt finden öffentliche Künstlervorträge und Performances auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg statt (am 7. und 9. Januar, zum Programm). Zu Gast sind die Künstler und Lehrenden aus Boston, Marilyn Arsem und Tony Schwensen, und aus Helsinki, Ray Langenbach.

„Wir tauschen Lehrmethoden und künstlerische Positionen aus. Geplant ist zunächst eine zweijährige Kooperation. Unsere Studierenden erhalten durch die Gastvorträge und Performances Einblicke in die Lehre und Methoden der Künstler aus Finnland und den USA", sagt Dr. Helge Meyer vom Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft der Hildesheimer Universität. Zunächst sollen zwei weitere Besuche und eine Arbeitswoche in Boston und Helsinki stattfinden, Studierende und Lehrende der Partnerhochschulen kommen zusammen.

„Die beteiligten Studenten arbeiten international und knüpfen professionelle Kontakte zu weltweit tätigen Künstlern", sagt Ray Langenbach von der Theatre Academy der University of the Arts in Helsinki. Außerdem sollen die Studenten aus Hildesheim, Helsinki und Boston „gemeinsam Erfahrungen sammeln, Kunst zu dokumentieren und zu zeigen", so Langenbach. Der Performance-Künstler arbeitet ortsspezifisch. Seine Aktionen können mehrere Stunden andauern.

Die Vorträge und Performances sind kostenfrei und finden im Haus 50/Raum 202 und im Burgtheater statt.