„Man muss weltoffen sein“ - Erfolgreicher Go-Out-Informationstag an der Stiftungsuniversität

Thursday, 25. November 2010 um 19:02 Uhr

Rund 700 Studierende informieren sich über Auslandsaufenthalte. „Man muss weltoffen sein“, betonte Sannaz Khoilar, die im ersten Semester Sozial- und Organisationspädagogik studiert.

Bereits zum fünften Mal organisierte das International Office der Stiftung Universität Hildesheim den Go Out-Informationstag, auf dem sich Studierende am Mittwoch, 24. November 2010, zum Thema Auslandsaufenthalte informierten.

„Man muss weltoffen sein“, betonte Sannaz Khoilar, die im ersten Semester Sozial- und Organisationspädagogik studiert. „Ich interessiere mich für ein Auslandssemester in Australien sowie ein Praktikum. Nach dem zweiten Semester möchte ich das Praktikum in einer sozialen Organisation im Iran absolvieren. Mindestens acht Wochen lang“, so die Studentin.

Rund 700 Studierende informierten sich bei den zahlreichen Veranstaltungen über Finanzierungsmöglichkeiten und Austauschprogramme, Partneruniversitäten und interkulturelle Trainings zur Vor- und Nachbereitung von Auslandsaufenthalten. Die Informationsstände und Ländertische auf dem Universitätsflur waren sehr gut besucht. „Noch bin ich mir unsicher, wo ich im Ausland studieren werde. Vielleicht in Spanien, da ich die Sprache bereits erlernt habe, oder in einem englischsprachigen Land. Der Go Out-Tag ist ein tolles Angebot der Universität, da ich nicht nur viel Infomaterial mitnehmen kann, sondern auch mit Experten, Fachkoordinatoren oder Studierenden, die bereits im Ausland waren, sprechen kann“, so Kerstin Kaiser, Psychologiestudentin im ersten Semester.

Die Organisatorinnen vom International Office ermutigten die Studierenden, trotz Bologna-Reform ins Ausland zu gehen. „Erfahrungen, die aus Studienaufenthalten in der Türkei, in Russland, in Polen und Slowenien resultieren, sind wichtig – gerade auch für ‚Lehramtsstudierende’, die in multikulturellen Klassen unterrichten werden“, unterstrich Elke Sasse-Fleige, Leiterin des International Office.

Die Stiftungsuniversität Hildesheim ist international sehr gut vernetzt: Derzeit bestehen Austauschprogramme mit über 140 Partnerhochschulen. Insgesamt stehen mehr als 400 ERASMUS-Studienplätze pro Jahr an rund 130 europäischen Partneruniversitäten zur Verfügung, unter anderem in Oslo, Helsinki, Warschau, Wien, Rom, Bologna, Paris, Salamanca bis Barcelona und Lissabon. Das International Office vergibt jährlich über 230.000,- Euro an ERASMUS-Studienbeihilfen an die „outgoing students“. Bundesweit steht die Stiftung Universität Hildesheim beim prozentualen Anteil der outgoing students nach wie vor mit an der Spitze. 2007 erhielt sie das Europäische Qualitätssiegel und 2010 wurde die Stiftungsuniversität Hildesheim als einzige in Deutschland bei einem EU-Wettbewerb für ihre ERASMUS-Erfolgsgeschichte ausgezeichnet.