Kann das Denken malen?

Friday, 18. November 2005 um 00:00 Uhr

Philosophie und Malerei in der Renaissance

Internationale interdisziplinäre Tagung des Instituts für Philosophie, 24. bis 27. November 2005./Zum Auftakt des kulturellen Rahmenprogramms im Kontext der Tagung: Vortrag von Prof. Dr. Josef Nolte, 23. November, 19 Uhr, Jacobi-Kirche

Es geht um die Wechselwirkungen philosophischen und künstlerischen Schaffens, wenn sich am 24. November Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Barocksaal der Alten Dompropstei einfinden. Vor allem in der Renaissance öffnete sich die Philosophie den theoretischen und praktischen Erkenntnissen der Malerei – und die Malerei setzte oftmals die Philosophie mit anderen Mitteln fort. Die Tagung folgt diesen Wegen vor dem Hintergrund zeitgenössischer philosophischer Debatten. Welche Einsichten und Perspek-tiven lassen sich für heutige Diskussion um das Zusammenspiel von Denken und Bildlichkeit gewinnen? Kann das Denken malen? Wo finden sich diese Momente des übergangs in der heutigen, visuell geprägten Kultur? Sowohl das italienische Quattrocento als auch der nordische Realismus – und ihr Verhältnis zueinander – stehen im Zentrum der Betrachtungen.

Am Mittwoch, den 23. November startet das kulturelle Rahmenprogramm der Tagung mit einem Vortrag von Prof. Dr. Josef Nolte (Hildesheim/Tübingen). Er spricht im Kontext des Tagungsprogramms zum Thema "Das Denken des Bildes" um 19 Uhr in der Jacobi-Kirche (City-Kirche).

Den Eröffnungsvortrag des wissenschaftlichen Teiles hält am Donnerstag, den 24. November Prof. Dr. Hartmut Böhme (HU Berlin) zum Thema "Das selbstreflexive Bild". Beginn dieses öffentlichen Vortrags ist um 18:15 Uhr, er findet im Hörsaal 2 der Universität, Marienburger Platz 22 statt. Die Tagung selbst beginnt am 25. November um 9:30 Uhr im Barocksaal, Alte Dompropstei (Keßlerstraße 57, Hildesheim).

Weitere Informationen: Dr. Inigo Bocken,
bocken(at)uni-hildesheim.de
www.uni-hildesheim.de/philosophie

 



Anmeldung: Beate Büscher, Buescher(at)uni-hildesheim.de, Telefon: 05121/883-460.